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Schultze: DRK Chemnitz muss Streik abwenden und mit Ver.di verhandeln

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(BWP) Im Tarifkonflikt zwischen Ver.di und der DRK Rettungsdienst GmbH Chemnitz droht die mitgliederstärkste Gewerkschaft im Unternehmen, Ver.di, mit Streik, falls die DRK Rettungsdienst Chemnitz GmbH auch die zweite Chance ausschlägt, Tarifverhandlungen zu führen. Mirko Schultze, Sprecher für Feuerwehr, Rettungswesen und Katastrophenschutz der Fraktion DIE LINKE, erklärt dazu:

Ich unterstütze die Forderung der Gewerkschaft, dass das DRK mit Ver.di für den Landkreis Chemnitz in Verhandlungen treten muss. Ver.di vertritt die meisten Beschäftigten im Unternehmen und ist somit zweifellos der richtige Tarifpartner. Tarifpartner sind keine nach Gefälligkeit wählbare Gesprächsteilnehmer, sondern legitime Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitgeber- oder Arbeitnehmerseite.

Der Rettungsdienst ist ein für die Bürgerinnen und Bürger unverzichtbarer Teil der Daseinsvorsorge. Streiks in diesem Bereich können nur das letzte Mittel der Wahl sein. Es liegt eine besondere Verantwortung beim DRK, für Tarifverhandlungen offen zu sein und keine Arbeitskampfmaßnahmen zu riskieren. Wir hoffen, dass die Geschäftsführung der DRK Rettungsdienst gGmbH diese zweite Chance nutzt.

Wenn es zu einem Streik kommen sollte, könnte sich Ver.di unserer Solidarität sicher sein. Die Forderungen, die Löhne dem bundesweit im DRK gültigen Niveau anzugleichen und bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen, sind absolut berechtigt und überfällig.

Kevin Reißig
Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen | stv. Pressesprecher
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