Warnung

JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 443

Minister Lies begrüßt Lösung bei Böseler Goldschmaus: „Festanstellung von Werkvertragsbeschäftigten ist ein toller Erfolg und eine Blaupause für die ganze Branche"

Minister Lies begrüßt Lösung bei Böseler Goldschmaus: „Festanstellung von Werkvertragsbeschäftigten ist ein toller Erfolg und eine Blaupause für die ganze Branche" Olaf Lies - olaf-lies.de - Thiemo Jentsch
(BWP) Für die geplante Übernahme von 400 bisher Werkvertragsbeschäftigten bei Böseler Goldschmaus in Garrel (Landkreis Cloppenburg) ist eine Lösung gefunden. Der Schlachthof und das Werkvertragsunternehmen haben sich darauf verständigt, dass die Mitarbeiter schrittweise zu Böseler Goldschmaus wechseln. Zehn Prozent der Werkvertragsbeschäftigten haben schon jetzt feste Verträge bei Böseler Goldschmaus. Weitere 30 Prozent sollen zum 1. Januar 2017 wechseln, der Rest im Laufe des Jahres. Bestandteil der Vereinbarung ist, dass die Beschäftigten in ihren bisherigen Wohnunterkünften bleiben können. Das Unternehmen verfolgt zudem das Ziel, in der Nachbarschaft zum Standort eine Arbeiterunterkunft zu errichten.

Minister Lies hat sich heute bei Böseler Goldschmaus gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Bartels und Landrat Johann Wimberg sowie mit den Landtagsabgeordneten Renate Geuter, Karl-Heinz Bley und Hans-Joachim Janßen informiert.

Lies erklärte im Anschluss vor Journalisten in Garrel: „Die jetzige Vereinbarung ist eine Blaupause für die ganze Branche. Sie beweist, dass ‚Gute Arbeit' auch in der Schlacht- und Zerlegeindustrie in Niedersachsen möglich ist. Die schrittweise Übernahme der Beschäftigten ist ein kluger Weg, um solch ein Vorhaben pragmatisch umzusetzen. Die vielfach gehörte Behauptung aus der Branche, eine Festanstellung sei nicht praktikabel, ist seit heute widerlegt. Die Unternehmen der Schlacht- und Zerlegebranche sollten jetzt flächendeckend darangehen, ihre Beschäftigten anzustellen. Das ist zur Sicherung des Fachkräftebedarfes wirtschaftlich geboten und natürlich hilft es auch, den guten Ruf der Branche und einer ganzen Region zu sichern."

Quelle: mw.niedersachsen.de