(BWP) Die FDP-Bürgerschaftsfraktion erteilt den Schließungsplänen des SPD geführten Wirtschaftsressorts zum Spicarium eine eindeutige Absage.Hierzu erklärt der Vegesacker FDP-Abgeordnete Rainer W. Buchholz: "Die Konzeptionslosigkeit von Wirtschaftssenator Günthner (SPD) hinsichtlich des Maritimen Zentrums Vegesack als Kern der Maritimen Meile ist kaum noch zu überbieten. Nun soll das Beschäftigungsprojekt ´Köksch un Qualm´ als angebliche Alternative für das Spicarium herhalten und von Burgdamm nach Vegesack umsiedeln. Das ist barer Unsinn und völlig abwegig.“Anstelle einer Schließung des Spicariums fordert Buchholz ein neues, stimmiges Vermarktungskonzept für den historischen Erlebnisort und fügt hinzu: „Es ist mir völlig unerklärlich, warum bisher nur eine Handvoll Schulklassen im Jahr…
(BWP) „Der Senat muss seine Landesarbeitsmarktpolitik umsteuern. In ihrer jetzigen Form ist ihre Wirkung offensichtlich gering. Angesichts steigender Anforderungen, auch durch die Fluchtzuwanderung, kann Bremen sich das nicht leisten. Daher haben wir einen entsprechenden Antrag eingebracht, der die notwendigen Veränderungen einfordert“, so Claudia Bernhard, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, zum heute eingereichten Antrag ‚Beschäftigungspolitik umsteuern‘. „Die Zeit drängt. Bremen ist zum Schlusslicht beim Abbau der Arbeitslosigkeit geworden“, so Bernhard weiter. „In den Stadtteilen brechen diejenigen Projekte und Strukturen weg, die für eine wirksame Beschäftigungspolitik unerlässlich sind. Früher oder später werden auch diejenigen, die als Geflüchtete…
(BWP) Was die Schulen der Sekundarstufe II (Sek II) im beruflichen Bereich und der Gymnasialen Oberstufe bieten, erfahren Schülerinnen und Schüler sowie Eltern während des „Tages der beruflichen Bildung“ am 10. und 12. November 2015. Dieser findet an allen Oberschulen und Gymnasien in Bremen in Kooperation mit den zuständigen Berufsschulen statt. Vertreterinnen und Vertreter der berufsbildenden Schulen werden dabei die allgemeinbildenden Schulen aufsuchen, um die Schülerinnen und Schüler der 9. und/oder 10. Klassen die vielfältigen Möglichkeiten der Wege in die berufliche Bildung vorzustellen und darüber zu informieren. So sind beispielsweise Vertreter des Schulzentrums Rübekamp am Dienstag, 10. November, in der…
(BWP) Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt im Land Bremen? Welche regionalen Besonderheiten gibt es? Die Ergebnisse einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit sind in der Sitzung der Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen vorgestellt worden und geben Aufschluss über die langfristige Strukturentwicklung der Beschäftigungsverhältnisse im Land Bremen. Die nun vorliegende Auswertung hat mehrere Botschaften. So liegt die betriebliche Weiterbildungsbeteiligung in Bremen mit 55 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt, der bei 34 Prozent liegt. Eine positive Entwicklung gibt es auch bei dem Thema Frauen in Führungspositionen. Mit 29 Prozent Frauen auf der ersten Führungsebene…
(BWP) „Rot-Grün darf vor der schlechten Lage auf dem Arbeitsmarkt im Land Bremen nicht kapitulieren“, fordert der Landesvorsitzende der CDU Bremen, Jörg Kastendiek, anlässlich der gestern vorgelegten Arbeitsmarktzahlen vom Oktober. „Wenn SPD und Grüne nicht einmal mehr den Anspruch haben, eine Trendwende, wie sie beispielsweise Berlin gelungen ist, zu schaffen, verdienen sie nicht länger, unser Land zu regieren.“ Er erinnert daran, dass 44 Prozent der Arbeitslosen im Land Bremen länger als ein Jahr arbeitslos, d. h. langzeitarbeitslos, sind. „Der Schlüssel für viele Probleme liegt in der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit. Doch genau hier versagt die rot-grüne Wirtschaft- und Arbeitsmarktpolitik seit Jahren.“Kastendiek…
(BWP) „Bremen ist das einzige Bundesland, das statistisch mehr Arbeitslose verbucht als vor einem Jahr. Die Spitzen-Position Bremens bei der Arbeitslosenquote verfestigt sich. Der Abstand nach unten nimmt dadurch zu, dass in den Bundesländern mit der nächsthöheren Arbeitslosigkeit die Arbeitslosenquote im Vergleich zum Vorjahr sinkt (Berlin: -0,5 Prozent, Sachsen-Anhalt: -0,3 Prozent, Mecklenburg-Vorpommern: -0,5 Prozent). In Bremerhaven erreicht die Arbeitslosigkeit ‚ausländischer Erwerbspersonen‘ mit 34,3 Prozent einen neuen Rekordwert. Dass die Landesarbeitsmarktpolitik im Bundesland Bremen sich weiterhin im Winterschlaf befindet, ist nicht mehr tragbar“, so Claudia Bernhard, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, zu den Arbeitsmarktzahlen für Oktober…
(BWP) "Genauso wichtig wie der Datenschutz im Netz ist die gleichberechtigte Teilhabe am Internet. Das jetzt vom EU-Parlament verabschiedete Paket zum Roaming und zur Netzneutralität ist ein fauler Kompromiss. Für eine mögliche, aber nicht sichere Abschaffung von Roaming-Gebühren wurde die Netzneutralität geopfert," kritisiert Karoline Linnert, Bürgermeisterin und Senatskommissarin für den Datenschutz. Sie befürchtet künftig Nutzer erster und zweiter Klasse im Netz. Die Nutzung des Internets im alltäglichen Leben wird immer wichtiger. Jetzt droht eine Entwicklung, bei der zahlungskräftige internationale Player ihre Daten schneller transportiert bekommen als andere, kleine Anbieter. Kein gutes Vorzeichen für eine demokratische Entwicklung der digitalen Gesellschaft. Die…
(BWP) Jörg Kastendiek, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, hält die Pläne des Wirtschaftssenators und der Wirtschaftsförderung (WFB) zur Belebung des Llyodhofs für unzureichend. „Nach Blumenkübeln und Liegestühlen am Wall geht das Stückwerk bei der Innenstadtentwicklung nun am Llyodhof in die Verlängerung. Zwischenvermietungen an junge Unternehmen sollen hier als perspektivische Lösung verkauft werden und vom 25 Millionen Euro teuren Scheitern des City Centers ablenken. Das ist Augenwischerei“, kritisiert Kastendiek. Es sei unverantwortlich, auf dem Rücken junger Start Ups vorzugaukeln, langfristige und nachhaltige Innenstadtentwicklung zu betreiben. Der wirtschaftspolitische Sprecher vermisst nach wie vor einen Neuanfang und ein entsprechendes ganzheitliches Konzept für eine zukunftsfähige…
(BWP) „Auf der Nationalen Maritimen Konferenz wurde den deutschen Reedern eine der unglaublichsten Subventionen versprochen, die man sich vorstellen kann. Sie dürfen in Zukunft 100 Prozent der Lohnsteuer ihrer Beschäftigten in die eigene Tasche stecken. Auch der Bremische Senat hat die Bundesratsinitiative mit dem gleichlautenden Ziel im September dieses Jahres unterstützt. Am ungebrochenen Trend der Ausflaggung nach Liberia und Antigua wird das nichts ändern. Auch für die völlig unzureichenden nautischen Ausbildungskapazitäten in Deutschland wurde kein Impuls gesetzt“, so Klaus-Rainer Rupp, hafenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, anlässlich der Ergebnisse der Nationalen Maritimen Konferenz (NMK). Nelson Janßen,…
(BWP) Anlässlich der 9. Nationalen Maritimen Konferenz, die am 19. und 20. Oktober in Bremerhaven stattfindet, fordern die Freien Demokraten der fünf Küstenländer und des Europäischen Parlaments in einer gemeinsamen Erklärung mehr Engagement von der Bundesregierung im maritimen Bereich. Bei der Vernetzung der maritimen Wirtschaft, der Ausbildung von Arbeitskräften im maritimen Sektor, der Umsetzung einer langfristigen maritime Raumordnung, dem Einsatz alternativer Kraftstoffe und Antrieben in der Schifffahrt, der Herausforderung des Klimawandels für Ozeane oder der Bekämpfung von Meeresmüll muss Deutschland eine Führungsrolle einnehmen. „Heute müssen die Weichen für die Zukunft gestellt, damit Bremen und Bremerhaven vom Wachstum in der maritimen…
(BWP) Auf Initiative der Handelskammer Bremen und der IHK Bremerhaven wird die Wirtschaft in Bremen und Bremerhaven jungen Flüchtlingen mehr als 700 Ausbildungs- und Praktikumsplätze anbieten. Nach Auskunft der Kammern sind über 200 Ausbildungsbetriebe der Initiative "Flüchtlinge in Ausbildung" gefolgt und haben verschiedene Angebote für Ausbildungsplätze und Praktika gemeldet. So wollen die Unternehmen im Land Bremen über 300 Ausbildungsplätze, 166 Plätze für Einstiegsqualifikationen und 231 Praktikumsplätze bereitstellen. Zu der Initiative erklärt der Präsident des Senats, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling: "Die aktuelle Zuwanderung stellt unser Land und unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Wir haben die humanitäre Verpflichtung, uns dieser Verantwortung zu…
(BWP) Der bildungspolitische Sprecher der Freien Demokraten in der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung fordert Beseitigung der Mängel an der Berufsbildenden Schule: „Wir erwarten, dass die Missstände an der berufsbildenden Schule unverzüglich beseitigt werden und ein nachhaltiges Konzept für gute Lehrqualität erarbeitet und kurzfristig umgesetzt wird. Die schwarz-rote Koalition fordert immer, dass Unternehmen Ausbildungsplätze schaffen, bieten aber eine höchstens mittelmäßige Lehre in der Berufsschule.“ Es dürfe nicht sein, dass Bremerhaven auch hier die Verantwortung an die ausbildenden Unternehmen abwälzt. Denn was die Berufsschule nicht leistet, müssen die Ausbilder auffangen. Das Gutachten zur berufsbildenden Schule Technik zeigt aus Sicht der Freien Demokraten wie stiefmütterlich…
(BWP) Insgesamt 22 Unternehmen präsentierten das Bundesland Bremen vom 5. bis 7. Oktober auf der Immobilienfachmesse Expo Real in München – und hatten alle Hände voll zu tun.Sie ist ein Pflichttermin für die Immobilienbranche – jedes Jahr Anfang Oktober. So reisten auch 2015 Unternehmen und Institutionen aus Bremen und Bremerhaven nach München und präsentierten sich selbst sowie laufende und bevorstehende Projekte auf Europas größter Immobilienfachmesse Expo Real. Der gemeinschaftliche Messeauftritt wurde von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH im Auftrag des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen organisiert.Die 22 Aussteller auf dem Bremer Gemeinschaftsstand reisten mit fünf…
(BWP) „Seit Jahren werden die Arbeitsbedingungen an den Hochschulen kritisiert, aber es ändert sich bisher wenig. Die meisten Beschäftigten im wissenschaftlichen Mittelbau des landes #Bremen hangeln sich von einem befristeten Vertrag zum nächsten, längerfristige Zukunftsplanungen werden so unmöglich gemacht“, bemängelt die Abgeordnete Miriam Strunge. Auch die Landessprecherin Doris Achelwilm kritisiert die "Unsitte", dem Hochschul-Personal immer kürzere Arbeitsverträge anzubieten. Quelle: YouTube / Linksfraktion Bremen
(BWP) An kaum einer anderen öffentlichen Einrichtung finden sich so viele problematische Beschäftigungs-Verhältnisse wie an den Hochschulen: Ketten-Befristungen mit kurzen Vertragslaufzeiten, Arbeitsverdichtung und unbezahlte Mehrarbeit gehören zum Berufsbild. Fehlende Planbarkeit wissenschaftlicher Karrieren und die besonders schwierige Situation von Frauen und Beschäftigten mit Familie werden ebenfalls seit Jahren von WissenschaftlerInnen, Personalvertretungen und Gewerkschaften problematisiert. DIE LINKE hat nun in einer Großen Anfrage an den Senat um eine detaillierte Darstellung der Beschäftigungsverhältnisse gebeten. Miriam Strunge, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft: „Ein unbefristeter Vertrag ist für wissenschaftliche MitarbeiterInnen praktisch wie ein Sechser in Lotto. Seit Jahren werden die…