Falschmeldungen dürfen in den sozialen Netzwerken keine Chance haben

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Falschmeldungen dürfen in den sozialen Netzwerken keine Chance haben Nadine Schön - Deutscher Bundestag - Achim Melde
(BWP) Laut dem aktuellen „Edelmann Trust Barometer“, der im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos erstellt wird, gaben 63 Prozent aller Befragten aus 28 Ländern an, dass sie Qualitätsjournalismus nicht von „Fake News“ unterscheiden können, da sich ihre Darstellung in Netzwerken wie Facebook oder Twitter ähnlich seien. Hierzu können Sie die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Nadine Schön, wie folgt zitieren: „Soziale Netzwerke müssen noch mehr dafür tun, dass Falschmeldungen auf ihren Plattformen keine Chance haben. Durch Fake News nimmt der politische und gesellschaftliche Meinungsbildungsprozess massiven Schaden. Außerdem haben sie das Potenzial, regelrechte Kampagnen auszulösen. Zu beobachten war das unter anderem im amerikanischen Wahlkampf. So untergraben Falschmeldungen das Vertrauen der Bürger in die Medien insgesamt und damit letztlich auch in unsere Demokratie.

Wichtig ist, dass jeder Nutzer erkennen kann, wenn er es mit Fake News zu tun hatte. Etwa in dem er über deren Identifizierung gegebenenfalls deren Richtigstellung obligatorisch informiert wird. Hierfür müssen die Plattformbetreiber die bestehenden technischen Möglichkeiten nutzen. Sinnvoll wäre es außerdem, wenn die Unternehmen keine Werbeanzeigen mehr bei nachweislich falschen Meldungen platzierten. Damit entfiele der finanzielle Anreiz, Falschmeldungen zu lancieren.“

Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

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