Erneuerbare Energien in Bayern erstmalig wichtigster Stromlieferant / Aigner: "Erneuerbare Energien sind in Bayern Spitze"

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Erneuerbare Energien in Bayern erstmalig wichtigster Stromlieferant / Aigner: "Erneuerbare Energien sind in Bayern Spitze" Ilse Aigner - stmwi.bayern.de
(BWP) Bayern hat beim Ausbau der erneuerbaren Energien beachtliche Fortschritte gemacht. Im Jahr 2016 waren die erneuerbaren Energien mit einem Anteil von 43,3 Prozent an der Bruttostromerzeugung erstmalig der wichtigste Stromlieferant in Bayern, noch vor der Kernenergie. Das geht aus den heute veröffentlichen Zahlen zur Stromerzeugung des Bayerischen Landesamtes für Statistik hervor. Bayerns Wirtschafts- und Energieministerin Ilse Aigner: „Der Spitzenplatz der erneuerbaren Energien bei Stromerzeugung in Bayern zeigt, wie erfolgreich die Energiewende in Bayern verfolgt wird. Der Freistaat liegt beim Ausbau der erneuerbaren Energien weit über Plan. Das Ziel bis zum Jahr 2025 70 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien bereitzustellen, ist schon zu weit mehr als der Hälfte erreicht.“
 
In Bayern wurden im vergangenen Jahr über 35 Terrawattstunden Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Kein anderes Bundesland produziere so viel Strom aus erneuerbaren Energien wie Bayern, sagt die Ministerin.
 
Wichtigste erneuerbare Energiequelle war 2016 die traditionell starke Wasserkraft mit einem Anteil von 14,9 Prozent, vor der Photovoltaik mit 13,2 Prozent an der Bruttostromerzeugung. Der Anteil der Biomasse lag bei 10,7 Prozent. Die Windenergie verzeichnete die höchsten Zuwächse und liegt nun bei einem Anteil von 4,0 Prozent.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesWirtschaftsPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.