SPD macht berufliche Schulen zum Schwerpunkt der Bildungspolitik in den nächsten Jahren / Andreas Butzki: Wir brauchen den Schulterschluss mit der Wirtschaft im Land

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SPD macht berufliche Schulen zum Schwerpunkt der Bildungspolitik in den nächsten Jahren / Andreas Butzki: Wir brauchen den Schulterschluss mit der Wirtschaft im Land Andreas Butzki - spd-fraktion-mv.de
(BWP) Die SPD-Landtagsfraktion beschäftigte sich heute im Rahmen ihrer Klausurtagung mit der Entwicklung der beruflichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Hierzu erklärt der bildungspolitische Sprecher, Andreas Butzki:

„Die beruflichen Schulen stehen künftig noch stärker im Fokus unserer Bildungspolitik. Darauf hat sich heute die SPD-Landtagsfraktion verständigt. Mit der Wiederaufnahme der Lehramtsausbildung für Berufliche Schulen, der Verbeamtung von Lehrkräften sowie der Seiteneinsteiger-Neuregelung wurden in den letzten Jahren bereits wichtige Weichenstellungen zur Lehrkräftesicherung getroffen.

Für die SPD-Landtagsfraktion ist es dabei sehr wichtig, ein ausgewogenes und flächendeckendes Schulnetz zu erhalten. Wie anspruchsvoll diese Aufgabe ist, zeigt allein ein Blick auf die Schülerzahlentwicklung an den beruflichen Schulen, die von 53.000 Schülerinnen und Schüler 2008/ 2009 auf 29.000 im Schuljahr 2015/16 gesunken ist. Die jetzt vorgenommene Konsolidierung des Berufsschulnetzes ist also vor allem eine Folge dieser dramatischen Entwicklung.

Vor diesem Hintergrund muss das Land gemeinsam und im Schulterschluss mit den Sozialpartnern und den Wirtschaftsverbänden an einer höheren Attraktivität der dualen Ausbildung arbeiten. Dazu müssen vor allem wieder mehr Betriebe ausbilden, damit die Schülerzahlen und damit auch die Anzahl der Berufsklassen zukünftig steigen.

Das Landeskonzept „Übergang Schule-Beruf“ bildet für die engere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Betriebe eine wichtige Grundlage. Die Verbände von Handwerk, Industrie und Handel müssen aber noch aktiver in die Schulen gehen, um den Jugendlichen zu zeigen, welche Karrieremöglichkeiten es auch ohne Studium gibt. Hier ist schon vieles passiert, aber es braucht noch mehr.

Es sollte allen klar sein, dass die fehlenden Auszubildenden von heute, die fehlenden Fachkräfte von morgen sind. Einen solchen Fachkräftemangel kann sich keiner in M-V leisten. Die SPD steht der Wirtschaft und den Gewerkschaften als Partner zur Seite, um die duale berufliche Ausbildung zu stärken."

Quelle: spd-fraktion-mv.de

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