Berliner FDP: Berlin muss Digitalhauptstadt werden / Positionspapier zur Digitalisierung der Stadt: Chancen durch technischen Fortschritt nutzen

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Berliner FDP: Berlin muss Digitalhauptstadt werden / Positionspapier zur Digitalisierung der Stadt: Chancen durch technischen Fortschritt nutzen Sebastian Czaja - fdp-berlin.de - XAMAX
(BWP) Die Berliner FDP will Berlin zur Digitalhauptstadt machen. Dazu hat sie ein Positionspapier erarbeitet, das die vier Handlungsfelder aufzeigt, die aus Sicht der Freien Demokraten entscheidend für die Zukunft Berlins  sein werden, wenn die Chancen der Digitalisierung genutzt werden sollen: Digitale Bildung - Wirtschaft und Gründerkultur – neue Mobilität – digitale Verwaltung.

Generalsekretär Sebastian Czaja und die netzpolitische Sprecherin Juliane Hüttl betonten bei der Vorlage des Papiers: „Eine Smart City ist eine gut für die Zukunft geplante Stadt und keine für den Moment optimierte.“ Die Freien Demokraten seien überzeugt, dass Berlin nicht nur „arm, aber sexy“ könne, sondern auch „smart und sexy“. Gleichzeitig warfen sie dem Senat vor, die Chancen der Digitalisierung zu verschlafen. Ein Beispiel sei der Aufbau des kostenlosen „City-W-LANs“, mit dem sich die vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) geführte Senatskanzlei schon seit Jahren abmühe.

Die Zukunft von Gesellschaft und Wirtschaft wird laut Positionspapier an den Schulen vorbereitet. Deshalb brauche Berlin eine auf Zukunftstechnologien ausgerichtete Bildungspolitik. Dies setze eine moderne IT-Infrastruktur an den Schulen, digitale Lehrinhalte und die Förderung der Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte voraus.

Um entsprechende Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Gründerkultur zu schaffen, müssen nach Ansicht der FDP Berlin bestehende Regelungen überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. So müssten Big Data und Datenschutz miteinander vereinbar gemacht, Innovationen erleichtert und bürokratische Hürden abgebaut werden. Ebenfalls notwendig seien eine intensivere Zusammenarbeit von Hochschulen und Start-Ups, eine Willkommenskultur für internationale Nachwuchskräfte sowie der längst überfällige Aufbau des WLAN-Netzes auch außerhalb des Stadtzentrums.

Für die Zukunft der Mobilität in der Metropolregion Berlin fordern die Freien Demokraten Konzepte für eine Ausweitung der Carsharing-Angebote, die Entwicklung alternativer Antriebssysteme, vor allem der E-Mobilität, die Förderung der Forschung an selbstfahrenden Autos sowie größere Spielräume für innovative Ideen und Experimente. Die Berliner FDP fordert eine moderne Verwaltung, die sich vor allem als Dienstleister für die Bürger begreift und ihnen das Leben erleichtert. Dafür müssten digitale Behördengänge, die mobil, nutzerfreundlich und barrierefrei seien, eingeführt und Mobile-Payment-Instrumente geschaffen werden.

Quelle: fdp-berlin.de

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