(BWP) Familienunternehmen tragen wesentlich zu Deutschlands langfristigem wirtschaftlichen Erfolg bei. Das Land sei darauf angewiesen, dass Menschen Lust auf Unternehmertum haben, sagte Bundeskanzlerin Merkel. Gesetzlich lasse sich das jedoch nicht verordnen.Die Bundesregierung möchte den Mut zur Existenzgründung weiterhin fördern und die Menschen zu Unternehmertum ermuntern. In Berlin besuchte die Bundeskanzlerin die gemeinsame Jahresversammlung der Verbände "Die Familienunternehmer" und "Die jungen Unternehmer". Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Mehr Wirtschaft wagen!".Für offene Märke und freien HandelMade in Germany sei eng mit dem verbunden, was Familienunternehmer weltweit auf den Weg brächten. Davon profitiere nicht nur Deutschland. Viele deutsche Exportschlager beruhten auf Vorleistungen…
(BWP) Das Bundeskabinett hat den Tourismuspolitischen Bericht der Bundesregierung beschlossen. Der Bericht unterstreicht die Bedeutung des Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor für Deutschland und auf internationaler Ebene. Trotz der aktuellen Herausforderungen, vor denen der Tourismus aufgrund der angespannten globalen Sicherheitslage steht, bleibt er eine der dynamischsten Wachstumsbranchen weltweit. Tourismusbeauftragte Iris Gleicke kommentiert: „In der 18. Legislaturperiode haben wir die inklusive und nachhaltige Entwicklung des Tourismus in Deutschland weit vorangetrieben, auch durch die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie initiierten großen Projekte ‚Kulturtourismus in ländlichen Räumen‘ und ‚Reisen für Alle‘. Dabei war es mir vor allem wichtig, mit diesen Projekten die relevanten…
(BWP) Welche Qualifizierungen brauchen Beschäftigte für die digitale Arbeitswelt? Um die richtigen Weiterbildungsangebote zu schaffen, seien in erster Linie die Betriebe und Tarifpartner gefragt, so Bundeskanzlerin Merkel beim Arbeitnehmerkongress der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag.Der Kongress stand unter dem Motto "Weiterbildung im digitalen Zeitalter". Darüber diskutierten Experten aus Wissenschaft und Politik mit Vertretern der Sozialpartner.Digitalisierung verändert die Art zu arbeitenTrotz der guten Situation auf dem Arbeitsmarkt gebe es auch eine große Unruhe bei den Beschäftigten, so Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede. Viele würden sich fragen, was der digitale Wandel für sie als Arbeitnehmer und für ihren Beruf bedeute. Dabei zeige sich…
(BWP) Bundeskanzlerin Merkel hat sich erneut für ein transatlantisches Freihandelsabkommen ausgesprochen. Sie halte dies nach wie vor für ein wichtiges Vorhaben, sagte Merkel auf dem Überseetag in Hamburg. Deutschland profitiere "im besonderen Maße" vom weltweiten Freihandel.Ein Freihandelsabkommen könne Standards für einen offenen und fairen Handel setzen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag beim Überseetag in Hamburg. Solche Regeln seien die Grundlage für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung. Die Kanzlerin zeigte sich überzeugt, dass sich viele Abkommen weltweit daran orientieren werden.Der Überseetag erinnert seit 1950 jährlich an die Verleihung der Hafenrechte an die Stadt Hamburg 1189. Veranstaltet wird er vom Überseeclub…
(BWP) Zu den Berichten über die Umgehung der 3+2-Regelung für geflüchtete Auszubildende, erklären Brigitte Pothmer, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik, und Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik und Ausbildung: Es ist ein Unding, dass geflüchtete Azubis trotz gültigem Ausbildungsvertrag abgeschoben werden können und damit die im Integrationsgesetz beschlossene „3+2“ Regelung in einigen Bundesländern unterlaufen wird. Schuld daran ist die Bundesregierung, die mit einem in letzter Minute eingefügten Halbsatz erhebliche Interpretationsspielräume bei der Gesetzesauslegung eröffnet hat. Herausgekommen ist damit eine Regelung, die statt Rechtssicherheit zu schaffen das genaue Gegenteil bewirken kann, weil sich innerhalb der Bundesregierung die Innenpolitiker mit ihrer Abschottungspolitik gegenüber den Integrationsbefürwortern…
(BWP) Im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft stärkt die Bundesregierung mit der Digitalinitiative "#eSkills4Girls" die digitale Bildung von Mädchen und Frauen und unterstützt Beschäftigungsperspektiven in der IT-Branche in Entwicklungs- und Schwellenländern. Im Rahmen des zweitägigen Women20-Frauengipfels werden dazu heute sozial engagierte Unternehmen ausgezeichnet, die mit innovativen Ansätzen zur digitalen Inklusion von Frauen beitragen. Die Auszeichnungen übergeben Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, und Jacquelline Fuller, Direktorin des Kooperationspartners Google.org. Silberhorn: "Der digitale Wandel muss weiblicher werden! Vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern haben Frauen viel seltener Zugang zum Internet als Männer. Mit unserer G20-Initiative stärken wir…
(BWP) Fachexpertise und ein gutes Netzwerk sind wichtige Zutaten für einen erfolgreichen Start in den Arbeitsmarkt. Dass dies auch IT-versierten Flüchtlingen gelingt, ist Ziel der gemeinnützigen "ReDI School". Dort tauschte sich Kanzlerin Merkel mit Studierenden, Lehrenden und beteiligten Unternehmen aus. Am Anfang stand ein zufälliges Gespräch in einer Flüchtlingsunterkunft im Sommer 2015. Anne Kjaer Riechert, Mitgründerin der "ReDi School", traf dort auf einen jungen, IT-versierten Iraker. Nach dem Gespräch entwickelte sich die Idee: Während auf der einen Seite die IT-Branche händeringend Fachkräfte sucht, warten motivierte Flüchtlinge mit IT-Expertise auf die Chance eines Jobeinstiegs. Dann ging es relativ schnell: Riechert suchte…
(BWP) Ab heute nehmen mehr als 200 junge Unternehmer an einem einwöchigen Austauschprogramm der Wirtschaftsjunioren mit dem Deutschen Bundestag teil – dem sogenannten Know-how-Transfer. Im Jahr 2017 setzt sich die Junge Wirtschaft vor allem für mehr Digitalisierung und weniger Bürokratie ein. Daneben fordern die Wirtschaftsjunioren die Einrichtung von Versorgungswerken auf bundesgesetzlicher Grundlage, um Altersarmut bei Unternehmern und Freiberuflern zu vermeiden. „Wenn Unternehmertum zum Armutsrisiko wird, dann läuft etwas falsch“, sagt Alexander Kulitz, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland. Mehr als 30 Prozent der Freiberufler sind im Alter auf einen Vollzeitjob angewiesen. Die mangelnde Vorsorge hat viele Gründe. Bei Festangestellten behält der Arbeitgeber…
(BWP) Zur Bekanntgabe von aktuell 2,8 Millionen befristet angestellten Menschen in Deutschland, erklärt Beate Müller-Gemmeke, Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte: Die aktuellen Zahlen der Bundesregierung zeigen: Befristete Anstellungen sind leider keine Ausnahme, sondern für viel zu viele Menschen – vor allem Frauen und junge Menschen – traurige Realität und reguläres Arbeitsverhältnis. Für die Beschäftigten hat das eine Vielzahl negativer Konsequenzen: Sie können nicht für die Zukunft planen, leben in ständiger Unsicherheit, verdienen weniger und setzen sich aus Furcht um ihren Arbeitsplatz weniger für ihre Rechte ein. Die Große Koalition ignoriert diese gravierenden Missstände und ermöglicht damit weiterhin die Befristung von Arbeitsverhältnissen, selbst…
(BWP) Zur Ankündigung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, die Mittel für die sogenannten Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) massiv einzukürzen, erklärt Brigitte Pothmer, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik: Das war ein Scheitern mit Ansage. Hätte Arbeitsministerin Nahles auf die vielen Expertenwarnungen gehört, dann hätte es die Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) – 80-Cent-Jobs für Asylbewerber – nie geben dürfen. Nahles selbst hat die Messlatte auf 100.000 Plätze gelegt und das schnelle flächendeckende Anlaufen des Programms zur Erfolgsbedingung gemacht. Davon kann angesichts von gerade einmal 21.000 bewilligten Plätzen keine Rede sein. Die angekündigte drastische Kürzung der Mittel belegt zudem, dass auch das Arbeitsministerium selbst nicht mehr an den…
(BWP) Was passiert, wenn Hochschulen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und andere Partner mit ganz unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungen an einem Thema zusammenarbeiten? Dann entstehen Innovationen. In Deutschland sind in den letzten Jahren besonders viele solcher Kooperationen gewachsen, nicht zuletzt angeregt durch gezielte Förderungen der Bundesregierung. Vor diesem Hintergrund findet Ende April zum ersten Mal die „Clusterwoche Deutschland“ statt. Unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) präsentiert sich die deutsche Clusterlandschaft vom 20. bis 28. April bundesweit bei mehr als 150 Workshops, Ausstellungen, Tagen der offenen Tür, Fachtagungen und Messepräsentationen, unter anderem auch…
(BWP) Der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, und Industriekommissarin Elżbieta Bieńkowska haben sich für eine neue EU Industriestrategie ausgesprochen. Bundeswirtschaftsministerin Zypries hierzu: „Wir haben bereits seit langem eine stärkere Rolle der Industriepolitik in der EU gefordert. Die Industrie in Deutschland und Europa steht für viele Millionen gut bezahlte Jobs, gut ausgebildete Fachkräfte mit hohem Qualifikationsniveau und hochwertige Produkte. Neue Herausforderungen wie die digitale Transformation und ein sich veränderndes globales Umfeld stellen unsere Industrie vor Herausforderungen. Um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie nachhaltig zu stärken, brauchen wir konkrete Maßnahmen. Das gilt besonders für die Digitalisierung und die Investitions- und Innovationsförderung. Und…
(BWP) Die Wirtschaftsforschungsinstitute der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose haben heute ihr neues Frühjahrsgutachten 2017 vorgestellt. Die Institute sehen die deutsche Wirtschaft in einem soliden Aufschwung. Für das laufende Jahr prognostizieren sie ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von +1,5 %. Im nächsten Jahr wird mit einem weiteren Anstieg um +1,8 % gerechnet. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Das Gutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute zeigt, dass die deutsche Wirtschaft in einer guten und robusten Verfassung ist. Beschäftigung und Reallöhne steigen stetig, stärken die Binnennachfrage und führen dazu, dass mehr Menschen vom Aufschwung profitieren. Damit das so bleibt, ist Deutschland auf Investitionen in Bildung und Infrastruktur sowie eine stabile Weltkonjunktur…
(BWP) In ihrer Gemeinschaftsdiagnose für das Frühjahr 2017 haben die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum für 2017 und 2018 angehoben und der deutschen Wirtschaft eine sehr positive Entwicklung bescheinigt. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Fuchs: „Das sind gute Nachrichten von Seiten der Wirtschaftsweisen. Der Aufschwung ist robust, vor allem aber ist der Arbeitsmarkt kerngesund. Das bedeutet auch: Unter Unionsführung haben wir wirtschaftspolitisch in den letzten Jahren die richtigen Antworten gefunden - auch in einem schwierigen internationalen Kontext.""Wir werden natürlich nicht den Fehler machen und uns auf diesen Erfolgen ausruhen. Wir müssen auch für die…
(BWP) Bundeswirtschaftsministerin Zypries würdigt heute den Beitrag türkischstämmiger Unternehmerinnen und Unternehmer zum Wirtschaftswachstum in Deutschland im Rahmen der Veranstaltung „Deutsch-türkische Unternehmen – Impulse für einen vitalen Mittelstand“. Bundesministerin Zypries: „Deutsch-türkische Unternehmerinnen und Unternehmer stehen für ein Erfolgskapitel der Zuwanderung aus der Türkei. Ihre innovativen Start-ups und erfolgreichen Unternehmen im Handwerk und im Dienstleistungssektor machen sie zu Vorbildern für gelebte Integration. Die mehr als 100.000 türkisch-stämmigen Unternehmer beschäftigen in über 50 verschiedenen Branchen mehr als 500.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland. Sie sind ein wichtiger Teil unser Volkswirtschaft. Darauf muss man gerade jetzt hinweisen. Wir wollen die engen deutsch-türkischen Freundschafts- und…