(BWP) Der Startup Monitor 2017 des Bundesverbands Deutsche Startups e.V. (BVDS) ist ein umfassendes Monitoring der deutschen Start-up-Szene, das nun im fünften Jahr erscheint. Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, hat ihn gemeinsam mit dem BVDS heute in Berlin vorgestellt. Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Der Startup Monitor zeigt, dass Start-ups in Deutschland inzwischen in allen Bundesländern eine feste Größe sind. Es ist eine erfreuliche Nachricht, dass der Anteil von Gründerinnen das dritte Jahr in Folge steigt. Allerdings muss die Beteiligung von Frauen weiter auf der Agenda bleiben, knapp 15 Prozent sind bei weitem nicht ausreichend. In den letzten vier Jahren…
(BWP) Bundesministerin Brigitte Zypries hat heute das erste Patentreffen des Pilotprojekts „Start-Up Your Future“ im Haus der Deutschen Wirtschaft eröffnet. Im Austausch zwischen Geflüchteten, deren Gründerpaten und der Ministerin wurde deutlich: Unternehmensgründungen von Geflüchteten können funktionieren und bereichern die Gründungslandschaft in Deutschland. Erste Gründerpartnerschaften starten in Berlin und Brandenburg.Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Viele Geflüchtete wollen sich gerne selbständig machen, wissen aber nicht, was zu tun ist. Die Gründerpaten helfen mit ihrer Erfahrung, die Anforderungen zu bewältigen und leisten so einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Teilhabe und Integration von Geflüchteten.“Auch Alexander Kulitz, Bundesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Deutschland, unterstreicht die Bedeutung von „Start-Up Your…
(BWP) Der Bundesrat hat das Gesetz zur Änderung des Telemediengesetzes gebilligt, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie federführend für die Bundesregierung erarbeitet wurde. Das sog. WLAN-Gesetz tritt am Tag nach seiner Verkündung in Kraft. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Was lange währt, wird endlich gut. Ich freue mich, dass nun auch der Bundesrat das neue WLAN-Gesetz gebilligt hat. Es ist ein echter Fortschritt für Deutschland, dass von nun an mehr öffentliche WLAN-Hotspots angeboten werden können – rechtssicher und ohne Zugangsbeschränkungen. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher heißt das, dass sie bald an viel mehr Orten unkompliziert ins Internet kommen, etwa an Flughäfen,…
(BWP) Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert im Rahmen seiner Strategie „Intelligente Vernetzung“ die Entwicklung einer Notruf-App. Im Laufe der nächsten sieben Monate wird der Prototyp zudem modellhaft mit ausgewählten Leitstellen erprobt. Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Das Notrufsystem in Deutschland zählt zu den besten der Welt. Das soll auch in Zeiten der Digitalisierung so bleiben. Bislang kann man einen Notruf ausschließlich über die Notrufnummern 110 und 112 absetzen. In Zeiten von Smartphones und Apps ist das nicht mehr zeitgemäß. Daher setze ich mich dafür ein, den Notruf weiterzuentwickeln und auch mobile Endgeräte einzubinden. Mit einer Notruf-App, über die man…
(BWP) Die „Willkommenslotsen“ unterstützten bisher kleine und mittlere Unternehmen bei der Besetzung von offenen Arbeits- und Ausbildungsstellen mit Flüchtlingen. Ab Oktober 2017 öffnet das Bundeswirtschaftsministerium das Programm „Willkommenslotsen“ auch für die Beratung von Großunternehmen.Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Die betriebliche Integration von Flüchtlingen in den heimischen Arbeitsmarkt ist auch weiterhin eine große Aufgabe. Hier dürfen wir nicht nachlassen, sondern müssen im Gegenteil weitere Anstrengungen unternehmen. Unser Programm 'Willkommenslotsen' hat seit dem Programmstart im März 2016 mit rund 7.700 Vermittlungen von Flüchtlingen bereits wichtige Erfolge erzielt. Deshalb wollen wir das Programm jetzt erweitern. Neben der Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen sollen Willkommenslotsen künftig…
(BWP) Die Digitalisierung macht auch vor dem Versicherungsmarkt nicht Halt: Fast alle Versicherer bieten mittlerweile Online-Policen, die häufig günstiger als Offline-Versicherungen sind. Zudem haben sich Direktversicherer etabliert, die ihre Policen ausschließlich über das Internet vertreiben. Ist der Online-Vertrieb die Zukunft? Verschwinden die Vertreterbüros der Versicherer und freie Versicherungsmakler vor Ort? Auch wenn sich der Trend zum Online-Abschluss nicht abstreiten lässt, sollte niemand den Wunsch nach persönlicher Beratung unterschätzen. Die Ansprüche der Verbraucher sind komplex, das zeigen Studien. Viele schätzen die jeweiligen Vorteile beider Varianten.Online- und Offline-Vertrieb im VergleichDer wesentliche Grund für Online-Versicherungen liegt auf der Hand: die günstigen Prämien. Verbraucher…
(BWP) Am 24. September 2017 findet die Bundestagswahl statt. An diesem Tag stimmen die Deutschen auch über die Zukunft der Rente ab. Folgt man den jeweiligen Wahlprogrammen der zur Wahl stehenden Parteien, so wird recht schnell klar, dass sich alle Fraktionen für eine Änderung des aktuellen Systems einsetzen.CDU/CSUDie Union will die private Vorsorge stärken und setzt sich für den Ausbau von Betriebsrenten und Tarifverträgen ein. Damit es zu einer stärkeren zweiten Altersvorsorgesäule für die Arbeitnehmer und Arbeitgeber kommt, soll die Betriebsrente reformiert werden. Die Union plant einen Arbeitgeberzuschuss für Geringverdiener und will zudem einen Freibetrag für freiwillige Zusatzrenten. Des Weiteren…
(BWP) Am 16. September 2017 findet der siebte Tag des Handwerks unter dem diesjährigen Motto „Können kennt keine Grenzen.“ statt. Er stellt die beruflichen Chancen im Handwerk in den Vordergrund. Bundesministerin Zypries wird an der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Darmstadt-Dieburg eine Festrede halten und die Gesellenbriefe persönlich überreichen. Zypries: „Das Handwerk spielt seit jeher eine wichtige Rolle in der deutschen Wirtschaft. Gut ausgebildete deutsche Handwerker sind gefragter denn je. Und ich stelle immer wieder fest, dass der technische Fortschritt kombiniert mit einem traditionellen Handwerk gerade bei den jungen Leuten auf großes Interesse stößt. Vor allem die Jugendlichen bieten uns daher auch…
(BWP) Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hat in seiner heutigen Rede zur Lage der Union die Vorlage einer neuen industriepolitischen Strategie angekündigt. Verschiedene europäische Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, hatten eine solche Strategie bereits seit langem gefordert. Bundeswirtschaftsministerin Zypries hierzu: „Ich freue mich sehr, dass Kommissionspräsident Juncker heute klare Ankündigungen für eine neue europäische Industriestrategie gemacht hat. Das ist ein ganz wichtiges Signal für den Industriestandort Europa. Die Industrie in Europa steht für rund 32 Millionen direkte Arbeitsplätze in der EU, für gut ausgebildete Fachkräfte mit hoher Qualifikation und hochwertige Produkte. Neue Herausforderungen wie die digitale Transformation und ein sich…
(BWP) Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, wird vom 11. bis 13. September 2017 nach Japan reisen, um dort über Fragen der Digitalisierung in Industrie und Handel zu sprechen. Machnig: „Japan und Deutschland sind exportorientierte Industrienationen. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, bei aktuellen und zukunftsweisenden Fragestellungen wie im Bereich der Digitalisierung den gegenseitigen Austausch zu suchen. Ziel beider Regierungen ist es, Unternehmen und Bürger fit zu machen für das Zeitalter der Digitalisierung. Die politischen Rahmenbedingungen müssen stimmen, um die Möglichkeiten der Digitalisierung möglichst optimal auszuschöpfen und dabei alle mitzunehmen. Mit dem deutsch-japanischen digitalpolitischen Dialog möchten…
(BWP) Heute tritt die neue Richtlinie der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Kraft. Das erfolgreiche Forschungsprogramm fördert damit auch zukünftig die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Staatssekretär Matthias Machnig: „Um mit neuen Trends mithalten zu können, ist die Forschung, die der Produktentwicklung vorgelagert ist, gerade für KMU wichtig. Da sie häufig die Finanzierung nicht selbst leisten können, setzt hier unsere Industrielle Gemeinschaftsforschung an. Sie eröffnet KMU im vorwettbewerblichen Stadium den Zugang zu praxisorientierter Forschung und stärkt so ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die große Resonanz in der Wirtschaft gibt unserem Ansatz recht: Derzeit beteiligen…
(BWP) Zu der Prognos-Studie zum drohenden Fachkräftemangel und dem Fortschrittsbericht 2017 der Bundesregierung, erklärt Brigitte Pothmer, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik: Die Zahlen belegen eindeutig: Der Fachkräftemangel droht zum größten Risiko für den Wirtschaftsstandort Deutschlands zu werden. Um das zu verhindern, müssen wir in die inländischen Potenziale von Arbeitslosen, Frauen und Älteren investieren und mit einem Einwanderungsgesetz für ausländische Fachkräfte attraktiver werden. Denn auch die entschlossensten Anstrengungen in den Bereichen Bildung, Qualifizierung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden nicht ausreichen, um den zukünftigen Fachkräftebedarf zu decken. Deutschland ist zusätzlich auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Doch die Regeln zur Fachkräfteeinwanderung sind…
(BWP) Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley und Valerie Holsboer, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA), haben die enge Zusammenarbeit zwischen den Mehrgenerationenhäusern und der BA bekräftigt. Eine heute unterzeichnete Kooperationsvereinbarung beider Partner hat das Ziel, die niedrigschwelligen Aktivitäten der Mehrgenerationenhäuser und die Zusammenarbeit im Bereich der Arbeitsmarktintegration sowie der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege auszubauen und zu intensivieren. Die Vereinbarung gilt mindestens für die zunächst geplante vierjährige Laufzeit des am 1. Januar dieses Jahres gestarteten Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus.„In den Mehrgenerationenhäusern fühlen sich die Menschen wohl. Hier ist jede und jeder willkommen und wird wertgeschätzt. Dies schafft das nötige Vertrauen, um…
(BWP) Zum starken Anstieg der Nebenjobs erklärt Brigitte Pothmer, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik: Egal, ob materielle Not oder Gelegenheit Beschäftigte dazu bringen, einen zusätzlichen Job anzunehmen: Der Neben-Minijob ist keine tragfähige Lösung für die Beschäftigen. An den strukturellen Problemen des deutschen Arbeitsmarktes ändert er nichts. Mehrarbeit soll sich lohnen und zwar für alle. Minijobs im Nebenjob bringen für Beschäftigte langfristig jedoch Nachteile. Trotzdem werden sie gegenüber der Ausdehnung der Hauptbeschäftigung privilegiert. CDU, CSU und FDP wollen die Minijobs sogar noch ausweiten. Das ist der vollkommen falsche Weg. Hier muss endlich eine faire Lösung her, die das Zweiklassen-System bei der Mehrarbeit ablöst.…
(BWP) Gerade in strukturschwachen Regionen fehlen oft forschungsstarke Großunternehmen, daher findet Forschung dort vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) statt. Das BMWi-Programm INNO-KOM stärkt den Mittelstand über die Förderung mittelstandsorientierter Forschung und hilft so, die fehlende Industrieforschung zu kompensieren. Hierfür stehen in diesem Jahr 71 Millionen Euro zur Verfügung. Bundesministerin Zypries: „Um im internationalen Innovationswettlauf zu bestehen, braucht unser Mittelstand industrienahe Forschungseinrichtungen. Deren Arbeit muss sich konkret an den Bedürfnissen der KMU orientieren und es muss sichergestellt werden, dass Forschungsergebnisse schnell in die Praxis umgesetzt werden können. Das gilt vor allem auch in strukturschwachen Regionen. Unser Programm unterstützt…