(BWP) Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland eröffnen der Politik neue Handlungsspielräume. Der Mittelstand in Nordrhein-Westfalen fordert Entlastungen für die Mitte der Gesellschaft. Dazu erklärt NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW): „Der Standort NRW benötigt Impulse zur Stärkung seines Wachstumspotenzials. Das Gutachten der Wirtschaftsweisen gibt den marktwirtschaftlichen Reformern in Berlin Rückenwind, die Regionen zu stärken. Mit einem Staatsüberschuss von über 30 Mrd. Euro eröffnen sich unterschiedliche Optionen zur Entlastung der Mitte unserer Gesellschaft: Wir raten dazu, die längst überfällige Abschaffung des Solidaritätszuschlags mit einer Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung zu flankieren. Die Rücklagen der Bundesagentur für Arbeit nähern sich…
(BWP) Der Einzelhandel rechnet mit einem guten Weihnachtsgeschäft und einem Plus von drei Prozent in November und Dezember im Vergleich zum Vorjahr. Das entspricht der Entwicklung im Gesamtjahr 2017. Viele kleine und mittelständische Unternehmen sind dennoch pessimistisch. Das zeigt eine aktuelle HDE-Umfrage unter 400 Betrieben. Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet im diesjährigen Weihnachtsgeschäft eine Umsatzsteigerung von drei Prozent auf 94,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. „Die konjunkturellen Rahmenbedingungen sind gut. Das Weihnachtsgeschäft wird auch in diesem Jahr ein entscheidender Umsatzbringer für viele Einzelhändler“, so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Das gilt vor allem für den Innenstadthandel, den Online-Handel und besonders geschenkaffine…
(BWP) Mehr als 50 große und mittelständische Unternehmen fordern überzeugende Umsetzungsstrategie für Klimaschutzplan 2050 als Modernisierungsprogramm für Deutschland / Konkrete klimapolitische Forderungen an Jamaika-Verhandler. Eine breite Allianz von mehr als 50 großen und mittelständischen Unternehmen sowie Unternehmensverbänden fordert die Parteien in den Sondierungsgesprächen auf, den Klimaschutz zur zentralen Aufgabe der künftigen Bundesregierung zu machen. Während die Sondierungsgespräche in Berlin an den Themen Klima und Energiewende scheitern könnten, zeigen die Unternehmen, wie Klimaschutz und Energiewende zu einem Modernisierungsprojekt für Deutschland werden können. Zusammen bringen die Unternehmen über 450.000 Beschäftige alleine in Deutschland und einen globalen Umsatz von mehr als 350 Mrd.…
(BWP) Im Handwerk läuft es richtig rund: Steigende Umsätze, dicke Auftragspolster, deutlich mehr Neueinstellungen und – besonders erfreulich - mehr neue Ausbildungsverträge sowie zunehmend kräftige Investitionen prägen derzeit das Konjunkturbild. War bereits der Start ins Jahr herausragend, so hat dieser Schwung im Jahresverlauf noch einmal an Dynamik und weiter an Kraft gewonnen. Das zeigt: Das Handwerk packt an und ergreift seine Chancen, die ihm das derzeit günstige konjunkturelle Umfeld mit niedrigen Zinsen, einer guten Auftragslage im Wohnungsbau und einer hohen Erwerbstätigkeit bietet. Das Handwerk erweist sich als maßgeblicher Stabilitätsanker und Grundstock der derzeit guten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Besser als…
(BWP) Im Einzelhandel ist noch jeder zehnte Ausbildungsplatz unbesetzt. Das zeigen heute veröffentlichte Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Demnach sind im Einzelhandel noch rund 3.400 Ausbildungsstellen zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau im Einzelhandel und rund 2.400 zum Verkäufer bzw. zur Verkäuferin unbesetzt. Da diese Zahlen lediglich die der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Stellen beinhalten, geht der HDE davon aus, dass in Wahrheit sogar noch deutlich mehr Plätze offen sind.„Viele Einzelhändler haben noch Ausbildungsplätze zu vergeben und sind auf der Suche nach geeigneten Kandidaten für eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel oder zum Verkäufer“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Das Angebot hat…
(BWP) Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, die der NABU in Auftrag gegeben hat, sind 74 Prozent der deutschen Bevölkerung bereit höhere Preise für Lebensmittel zu zahlen, wenn sie sicher sein können, dass kein Glyphosat verwendet wurde. Dies unterstreicht, dass ein Ausstieg aus ökologisch hoch bedenklichen Wirkstoffen wie Glyphosat beziehungsweise ein pestizidärmerer Anbau keinen Nachteil für die Landwirte bedeuten muss. Zusätzlich zu strengeren Regeln muss der Staat allerdings über die Agrarpolitik den Landwirten bei Investitionen für die Umstellung auf eine glyphosatfreie und generell pestizidärmere Bewirtschaftung helfen und die Vermarktung umweltfreundlicher Produkte fördern. Hierfür ist ein Umschichten der derzeit…
(BWP) Ein aktueller Restaurantcheck der Verbraucherzentrale Hamburg in 38 Gaststätten der Hamburger Innenstadt und der Hafencity hat ergeben, dass sich noch zu wenige Gastronomen an die Kennzeichnungspflicht für allergene Inhaltsstoffe halten. In 21 Restaurants (55 %) wurde ungenügend informiert. 15 Gastronomen (39 %) zeigten erfreulicherweise, dass es auch besser geht und schnitten gut oder sehr gut ab. Die wichtigsten Ergebnisse des Restaurantchecks: Keine Einheitlichkeit: Jeder Gastronom nutzte eine andere Form der Kennzeichnung. Neben vollständigen Hinweisen fanden die Verbraucherschützer unvollständige Allergenkarten, Vermischungen mit Zusatzstoffen oder anderen Lebensmittelbestandteilen. So wurde in einem der überprüften Restaurants beispielsweise einfach eine Karte aller Allergene ohne…
(BWP) Nächste Woche stehen die Themen Wirtschaft und Verkehr auf der Agenda von CDU/CSU, FDP und Grünen. Dabei gehört das Thema Tourismus unbedingt mit auf den Tisch, fordert der Deutsche Tourismusverband (DTV). DTV-Präsident Reinhard Meyer: „Die Herausforderungen der Tourismuswirtschaft sind groß. Es gilt vor allem, ländliche oder strukturschwache Räume durch gezielte Tourismusförderung weiterzuentwickeln und die touristische Infrastruktur – von der Verkehrsanbindung der Regionen bis zum Breitbandausbau – voranzutreiben. Dafür ist ein verzahntes, ressortübergreifendes Agieren unabdingbar. Bisher treffen viele Ministerien Entscheidungen, die Auswirkungen für den Tourismus haben. Nur koordiniert kann der Deutschlandtourismus zukunftsfähig gemacht werden“.Mit einer neuen Bunderegierung müssen jetzt die…
(BWP) Der nordrhein-westfälische Mittelstand zeigt sich mit den ersten wirtschaftspolitischen Wegmarken der Sondierungsgespräche zwischen Unionsparteien, FDP und Grünen zufrieden. Die Richtung sei klar, nur müsse jetzt Tempo bei der Umsetzung der einzelnen Projekten aufgenommen werden, so NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW): „Wir begrüßen die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung sowie die Abschaffung des Solidaritätszuschlags ausdrücklich. Es ist unübersehbar, dass die Vertreter Nordrhein-Westfalens den ersten Sondierungsrunden in Berlin in der Wirtschaftspolitik einen Stempel aufdrücken und diese Kernforderungen aus dem NRW-Wahlkampf nun auf Bundesebene offensiv einfordern. Es ist wichtig, dass sich unser Wirtschaftsstandort gerade im Bereich der Forschungsförderung dem Standard…
(BWP) Kritisch sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) die Verhandlungen zu einer E-Privacy-Verordnung auf europäischer Ebene. Diese soll die Datenverarbeitung im Internet neu regeln.„Es geht darum, die Balance zwischen den gleichermaßen berechtigten Interessen von Verbrauchern und Unternehmen herzustellen. Mit den Forderungen des EU-Parlaments wäre dieses Gleichgewicht gestört und viele auf der Datenverarbeitung basierende Geschäftsmodelle würden unmöglich“, so der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp. Eine Mehrheit aus Sozialisten, Grünen und Linksliberalen im EU-Parlament hat sich dafür ausgesprochen, dass Anbieter die Daten ihrer Kunden nicht mehr für andere Zwecke als den Betrieb ihrer Dienste nutzen dürfen, ohne zuvor eine explizite Erlaubnis erhalten zu haben.…
(BWP) Der Verband deutscher Unternehmerinnen wertet die Bundestagswahl mit gemischten Gefühlen aus. Mit der Rückkehr der FDP in den Bundestag wird die Hoffnung für eine günstige wirtschaftliche Rahmensetzung in der nächsten Legislaturperiode verbunden. VdU-Präsidentin Stephanie Bschorr: „Ich erwarte von der zukünftigen Regierung eine Sicherung der wirtschaftlichen Erfolge und ein Ohr für die vielen Unternehmerinnen und Unternehmer, vor allem mit kleinen und mittelständischen Betrieben in unserem Land.“ Die Herausforderungen der Digitalisierung, der hohe Innovationsdruck und die damit notwendigen Bildungsinvestitionen müssen nun konzentriert angegangen werden.Gleichermaßen sorgen sich die Unternehmerinnen über den wachsenden Einfluss rechtspopulistischer und antifeministischer Kräfte. Stephanie Bschorr erklärt, dass Deutschland…
(BWP) Das lassen die Beschäftigten nicht mit sich machen, auf Einkommen verzichten und dann wird doch nicht investiert. ver.di hat einen nochmaligen Sanierungstarifvertrag mit der Geschäftsführung der Paracelsus-Kliniken Deutschland abgelehnt, weil die Klinikleitung ihren zugesagten Investitionen bisher nicht nachgekommen und für die aktuellen Verhandlungen auch kein schlüssiges Sanierungskonzept vorgelegt hat. „Es ist unanständig, dass ein ins Trudeln geratenes Unternehmen sich nicht an Zusagen hält und die Beschäftigten trotzdem zur Kasse bittet“, sagte Sylvia Bühler, ver.di-Bundesvorstandsmitglied.2013 hatten die Beschäftigten einem Sanierungstarifvertrag zugestimmt. Sie verzichteten daraufhin zwei Jahre lang auf ihr Weihnachtsgeld und Teile ihrer monatlichen Entgelte. Die Klinikleitung forderte ver.di nun…
(BWP) Die künftige Bundesregierung muss „die Zukunft mit Mut gestalten“, forderte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), beim ZDH-Forum anlässlich der Vollversammlung des Verbandes am Freitag in Berlin. An Gastredner Kanzleramtsminister Peter Altmaier richtete Wollseifer die klare Erwartung des Handwerks, rasch eine stabile Regierung zu bilden und die Chancen der voraussichtlichen Parteienkonstellation aus Schwarz-Gelb-Grün zu nutzen. „Jamaika kann in seiner Neuartigkeit auch neuen Schwung in die deutsche Politik bringen“, zeigte sich Wollseifer zuversichtlich. Das Handwerk zähle darauf, dass die künftige Bundesregierung „nach innen hin mit Engagement und frischen Ideen das Land gestaltet und nach außen hin…