SPD-Fraktion startet Dialog zur Sicherung des Kali-Standortes in der Werra-Region

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SPD-Fraktion startet Dialog zur Sicherung des Kali-Standortes in der Werra-Region Matthias Hey - spd-thl.de
(BWP) Die „Unterwegs für Thüringen“-Sommertour des SPD-Fraktionsvorsitzenden führt Matthias Hey gemeinsam mit seinen Kolleginnen Dagmar Becker, der umweltpolitischen Sprecherin, und Diana Lehmann, Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik nach Unterbreizbach, zu einem Arbeitstreffen mit dem Unternehmen K+S KALI GmbH. Der Thüringer SPD-Fraktion ist es zusammen mit dem Unternehmen gelungen, Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Interessengruppen aus Hessen und Thüringen an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam über die Zukunft des Kali-Standortes zu diskutieren und in einen ständigen Dialog aller Beteiligten anzustoßen.

„Bereits im vergangenen Jahr war ich während meiner Sommertour zum Gespräch bei K+S in Unterbreizbach, wo ich mir einen Einblick über die Produktionsprozesse sowie die Entwicklung des Unternehmens verschaffen konnte. K+S ist für die gesamte Region einen wichtiger Stabilisator, allein schon aufgrund der vielen Arbeitsplätze, die das Unternehmen bietet. Auf Thüringer Seite sind es etwas mehr als 1700“, betont Matthias Hey am Rande seines Besuchs. Hey betrachtet die aktuelle Situation deshalb mit Sorge: „Die aktuelle Problemlage des Unternehmens, die sich aus der auslaufenden Genehmigung zur Versenkung der Salzabwässer ergibt, gefährdet die Zukunft des Standortes des Verbundwerkes Werra.“

In einer intensiv geführten Debatte zwischen Politik und Unternehmen wurden unterschiedliche Aspekte der Rohstoffgewinnung und der aktuell hieraus resultierenden Problemlage diskutiert.  

Beim anschließenden Besuch des K+S – Ausbildungszentrums Hattorf zeigten sich die Vertreter der SPD-Fraktion beeindruckt von den ausgezeichneten Bedingungen für die Berufsbildung junger Menschen in unterschiedlichsten Arbeitsfeldern.

Nach diesem Besuch gelte es nun, den heute gesetzten Impuls zur gemeinschaftlichen Problemlösung intensiv fortzusetzen. „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Zukunftsperspektive zu eröffnen. K+S braucht dafür die Unterstützung aus Politik und Gesellschaft“, so Hey. Klar sei aber auch, dass die Kali-Produktion noch umweltverträglicher gestaltet werden müsse, um eine Sicherung des Industriestandortes in der Region gewährleisten zu können.

Quelle: spd-thl.de

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