Tagungshotels und Eventlocations
(BWP) Wir Grüne begrüßen, dass die Debatte über Vorstandsvergütungen in Bewegung kommt. Einige Beispiele zeigen deutlich, wie notwendig diese Debatte ist: Dass zum Beispiel einige Sparkassenchefs bis zu 500.000 Euro jährlich erhalten ist absoluter Wahnsinn und gegenüber Kleinsparer*innen schwer vermittelbar. Auch die Höhe der Vergütungen in Teilen der Abfallwirtschaft, bei Verkehrsbetrieben oder dem Stadtmarketing ist überraschend und diskussionswürdig. Alle öffentlichen Unternehmen sind nun gefordert, ihre Gehaltspolitik nicht nur transparent darzulegen sondern auch zu erläutern. Die Bürger*innen haben das Recht zu erfahren, wieso Steuermittel für Jahresgehälter ausgegeben werden, die mehr als dem 15 Fachen des durchschnittlichen Brutto-Jahreslohns entsprechen.Öffentliche Unternehmen haben eine…
(BWP) „Lehrlingsbaustellen sind die beste Werbung für eine Ausbildung im Handwerk", sagte Bildungsministerin Britta Ernst heute beim Besuch der Lehrlingsbaustelle des Maler- und Lackiererhandwerks in Molfsee. Das Projekt ist Teil der Initiative „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“, mit der das Handwerk um zukünftige Fachkräfte wirbt. Weil es auf innovative Art auch dazu beiträgt, die Attraktivität der dualen Ausbildung zu steigern, wird es vom Land gefördert. Ministerin Britta Ernst überreichte deshalb Andreas Kröger, Landesinnungsmeister des Maler- und Lackiererhandwerks, einen Förderbescheid in Höhe von 13.050 Euro. Mit dieser Summe werden insgesamt drei Lehrlingsbaustellen finanziell unterstützt.Kern dieser Ausbildungsform ist es, dass die Auszubildenden den Auftrag von…
(BWP) Zu Protokoll gegeben: Flemming Meyer zu TOP 34 - Schleswig-Holstein als Standort für Unternehmensansiedlungen zukunftsfähig ausrichten / Es ist schon komisch: Sobald die CDU in der Opposition ist, scheint die gesamte Wirtschaft im Land in ihrer Existenz bedroht. Auch im vorliegenden Antrag ist von besorgniserregenden Negativ-Entwicklungen, von Stagnation und von Rückgang die Rede. Noch dazu stellt man einfach mal fest, dass die rot-grün-blaue Politik von stetigem Misstrauen gegenüber den mittelständischen Unternehmen geprägt ist. All das schadet dem Standort Schleswig-Holstein natürlich ganz erheblich. Man mag diesen subjektiven Eindruck haben, aber mal ehrlich: Das ist schon verdammt dick aufgetragen. Aus meiner…
(BWP) „Am Übergang von der Schule zum Beruf sollte niemand verloren gehen“," sagte Bildungsministerin Britta Ernst. Dieser Übergang müsse effizient und effektiv gemanagt werden, denn junge Menschen brauchten an dieser für sie und ihren beruflichen Lebensweg wichtigen und sensiblen Stelle konkrete Hilfe. Die Ministerin hat dieses Thema zu einem der Schwerpunkte ihrer Arbeit gemacht und überschreibt so jetzt auch ihre zweitägige Sommertour vom 26. bis zum 27. Juli. "„Ich möchte sehen, was in den Regionen läuft und mit Menschen sprechen - mit den jungen Leuten auf dem Weg in den Beruf und mit denen, die sich für die Jugendlichen engagieren“,"…
(BWP) Es ist gut, dass durch die Entscheidung der EU-Kommission, CETA als gemischtes Abkommen einzustufen, jetzt Klarheit darüber besteht, dass es zu einer Abstimmung im Bundesrat kommen wird. Angesichts der weitreichenden Folgen, die dieses Abkommen für den Gestaltungsspielraum der nationalen und regionalen Parlamente und auch der Kommunen hätte, ist dies eine richtige Entscheidung. Wir Grüne haben dazu eine klare Haltung. Wir lehnen das Abkommen in seiner jetzigen Form ab. Eine Zustimmung Schleswig-Holsteins im Bundesrat kommt daher für uns nicht in Frage. Dafür ist kein neuer Beschluss dieses Hauses erforderlich. Wir haben bereits drei gute Beschlüsse gefasst. Ich zitiere aus der…
(BWP) Zur vorgestellten Studie „Arbeit 4.0“ zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wolfgang Baasch: Der Herausforderung des sich durch Digitalisierung verändernden Arbeitsmarktes müssen wir uns stellen. Es gibt viele Berufe und Tätigkeiten – auch von Fachkräften –, die durch Digitalisierung wegfallen oder sich stark verändern. Darauf müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber sich einstellen. Das ist auch eine Aufforderung an die Tarifpartner, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Hier wird auch der Hinweis auf die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens wieder aktuell: Auch gut ausgebildete Fachkräfte müssen sich weiterbilden und zusätzliche Qualifikationen erwerben. Wer…
(BWP) Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Johannes Callsen, hat die Kabinettsentscheidung der Albig-Regierung, bei der Erbschaftssteuer-Reform im Bundesrat den Vermittlungsausschuss anzurufen, heute, 06. Juli 2016, scharf kritisiert: „Noch vor wenigen Tagen hat Wirtschaftsminister Meyer seine Unterstützung für die Berliner Reformpläne bekundet. Die gestrige Kabinettsentscheidung zeigt einmal mehr, welchen Stellenwert Meyers Meinung in der Albig-Regierung hat“, erkärte Callsen in Kiel.Ein Minister, der Verständnis für die Bedürfnisse der Unternehmen zum Ausdruck bringe, helfe dem Mittelstand nicht, so lange er keine entsprechende Politik im Kabinett durchsetze. „Angesichts des mangelnden Durchsetzungsvermögens ist es kein Wunder, dass der Mittelstand kein Vertrauen in diesen Wirtschaftsminister hat“,…
(BWP) Nach dem stetigen Aufwärtstrend der Tourismuszahlen in den vergangenen Monaten beschert die frühe Lage der Osterferien der April-Statistik dieses Jahres erstmals eine kleine Delle: Laut Statistikamt Nord zählten die gewerblichen Beherbergungsstätten und Campingplätze im April 490.000 Gäste und 1,68 Millionen Übernachtungen, was einem Minus von 7,5 Prozent bei den Gästeankünften und Minus 12,9 Prozent bei den Übernachtungen entspricht.Wie Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute (21. Juni) in Kiel sagte, variiere die Lage des Osterfestes von Jahr zu Jahr, daher sei es weitaus aussagekräftiger, die Monatsergebnisse für März und April zusammenzufassen: So wurden für März und April dieses Jahres zusammen knapp 971.000…
(BWP) Zum Vorschlag des CDU-Abgeordneten Rickers, eine Abgabe auf Fleisch- und Milchprodukte zu erheben, erklärt die landwirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kirsten Eickhoff-Weber: Der Vorschlag des Kollegen Rickers zeigt die ganze Hilflosigkeit der CDU. Sie meint, mit einer solchen Lösung alle Probleme der Landwirtschaft aus der Welt schaffen zu können. Nicht mehr der Markt wird es richten, was die Union ja sonst nicht müde wird zu propagieren, sondern eine Verbraucherabgabe. Dabei bleibt sie ihren alten Fehlern verhaftet, denn anscheinend soll der Geldsegen dann per Gießkanne auf alle Bauern verteilt werden, die Fleisch und Milch erzeugen. Ich sage voraus: Dadurch wird sich…
(BWP) In seiner Rede zu TOP 39 und 56 (Fachkräftesicherung) erklärt der Stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt: „Demografischer Wandel und Strukturwandel stellen unseren Wirtschaftsstandort vor erhebliche Herausforderungen. In vielen Branchen ist der Fachkräftemangel bereits deutlich spürbar, so vor allem im Pflege- und Sozialwesen, im Tourismus, im verarbeitenden Gewerbe und in der Logistikbranche. Eine Fachkräfteinitiative kann grundsätzlich ein nützliches Instrument sein, um bestimmte Engpässe auf dem Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein zu evaluieren. Die Politik muss dann aber auch die richtigen Schlüsse aus einem solch aufwendigen Monitoring-Prozess ziehen, den es übrigens nicht erst seit 2012 gibt, sondern bereits zu…
(BWP) Nach 2014 liegt jetzt der aktuelle Umsetzungs- und Monitoring-Bericht der Fachkräfteinitiative vor. Dem Minister und seinem Haus danken wir dafür. Der Bedarf an Fachkräften mit Berufsausbildung steigt rasant. Und das ist einfach zu erklären, die geburtenstarken Jahrgänge gehen Jahrgang für Jahrgang in Rente und machen viele Arbeitsplätze frei. Der Minister hat die Zahlen genannt: Nach dem, was wir heute voraussehen können, droht 2030 eine Fachkräftelücke von rd. 100.000 ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 85.000 mit einer beruflichen und rd. 12.000 mit einer akademischen Ausbildung. Damit diese Fachkräftelücke nicht entsteht, hat die Fachkräfteinitiative „Zukunft im Norden“ die richtigen Weichen gestellt. Getragen…
(BWP) Zum Treffen von Bundesagrarminister Christian Schmidt mit Bauernverband, Molkereien und Handel erklärt Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Robert Habeck: "Das ist für mich so wenig ein Ergebnis wie es ein Milch-Gipfel war. Es saßen ja weder alle Betroffenen, noch die Länder mit am Tisch, sondern vor allem die Verursacher der Krise. Die Beschlüsse gehen an dem, was die Agrarminister aller Länder parteiübergreifend beschlossen haben, vorbei. Nämlich, dass die Milchmenge runter muss, um die Preise zu stabilisieren. Wir brauchen eine Stabilisierung des Marktes und zwar jetzt, sonst verlieren wir unsere Milchviehbetriebe. Mindestens 100 Millionen Euro an Hilfen klingen viel. Aber die angedachten Bürgschaften…
(BWP) Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Schleswig-Holstein Johannes Callsen hat heute (23. Mai 2016) angesichts des vom Statistikamt Nord gemeldeten Umsatzminus der Industrie für das erste Quartral 2016 erneut die Landesregierung aufgefordert, zu einer mittelstandsfreundlichen Politik zurückzukehren. „Dieser deutliche Umsatzrückgang von 8 Prozent muss alle Alarmglocken läuten lassen. Die Landesregierung muss endlich handeln und die Rahmenbedingungen für die Industrie in Schleswig-Holstein nachhaltig verbessern“, so Callsen. Dazu gehöre vor allem der Ausbau und die Instandsetzung der Infrastruktur von Straßen bis hin zu schnellem Internet sowie der Abbau von Bürokratie. In diesem Zusammenhang wies der Wirtschaftspolitiker auf den Bericht der Landesregierung zur…
(BWP) Weiteres Kapitel in der Höhenflug-Serie des Schleswig-Holstein Tourismus: Das Statistikamt Nord zählte im März in den gewerblichen Beherbergungsstätten und auf Campingplätzen insgesamt 481.000 Gäste (+17,3 %) sowie 1.734.000 Übernachtungen, was einem Zuwachs von 27 Prozent entspricht. "Dieses herausragende Ergebnis wird zweifellos durch den frühen Oster-Termin beeinflusst, der Vergleich zum Bundesdurchschnitt zeigt aber, dass Schleswig-Holstein seine starke Rolle im Tourismus weiter ausbauen kann"", sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute (20.Mai) am Rande seiner Finnland-Reise. Mit der Steigerungsrate von 27 Prozent bei den Gästeübernachtungen sei Schleswig-Holstein erneut das wachstumsstärkste Land. Der Bundesdurchschnitt für März liegt bei einem Plus von 10,3 Prozent. ""Damit…
(BWP) Zur heute vom Tourismusverband Schleswig-Holstein vorgestellten Studie erklärt der tourismuspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky: „Der Tourismus ist zweifellos ein immens wichtiger Wirtschaftszweig und zudem ein bedeutender Imagefaktor für unser Land. Die verabredeten Ziele der Tourismusstrategie sind richtig – allerdings ist noch einiges zu tun, um diese Ziele auch zu erreichen. Vier mehr als Ankündigungen und faule Kompromisse hat Wirtschaftsminister Reinhard Meyer in der Tourismus- und Verkehrspolitik nicht hinbekommen. Erst ist er mit den Sonntagsöffnungszeiten baden gegangen, dann bei der Sommerferienregelung und der Gastgeber-Kurabgabe. Aktueller Höhepunkt ist der kürzlich im Naturschutzgesetz verankerte, umfangreiche Bauverbotsstreifen an den Küsten. Bei der…