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Zastrow: Die Sachsen können am 31. August schwarz-rote Berliner Verhältnisse verhindern! dimap-Umfrage zeigt massive Unzufriedenheit des CDU-Wirtschaftsrates mit Großer Koalition in Berlin

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(BWP) 79 Prozent der Mitglieder des Wirtschaftsrates der CDU sind mit den Ergebnissen der Großen Koalition in Berlin weniger oder gar nicht zufrieden, geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts dimap hervor. Dazu wurden 2.017 der 10.173 Mitglieder der Organisation befragt.
 
Am zufriedensten sind die Befragten noch mit der Europapolitik (56 Prozent) und der Haushaltspolitik (47 Prozent) von Schwarz-Rot - während beispielsweise 88 Prozent mit der Rentenpolitik unzufrieden sind, 82 Prozent mit der Energiepolitik und 78 Prozent mit der Infrastrukturpolitik.
 
Gerade einmal acht Prozent der Mitglieder des CDU-Wirtschaftsrates befürworten daher eine Fortsetzung des Bündnisses von Union und SPD, die Mehrheit wünscht sich wieder eine schwarz-gelbe Koalition (42 Prozent). 71 Prozent der Befragten vermissen die FDP als markwirtschaftliches Korrektiv im Bundestag.
 
Dazu erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP Sachsen und der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag sowie Spitzenkandidat seiner Partei zur anstehenden Landtagswahl:
 
"Die Union ist eine andere, wenn sie mit der SPD regiert. Das spürt nun auch der Wirtschaftsflügel der CDU am eigenen Leib. Ohne die FDP als Regierungspartner driftet die CDU immer weiter nach links, um dort zum Stillstand zu kommen. Ohne die FDP als marktwirtschaftliches Korrektiv setzen sich in der Union die Sozialromantiker und Etatisten durch. Gerade die Rentenpolitik der Großen Koalition, mit der der Wirtschaftsrat am unzufriedensten ist, beweist das.
 
In Sachsen muss und darf das nicht passieren: Wer in Sachsen dem schwarz-gelben Bündnis auf Bundeseben nachtrauert, kann am 31. August mit seiner Stimme für die FDP verhindern, dass hier die letzte marktwirtschaftliche Regierung Deutschlands endet. Denn jede Stimme für die FDP ist eine Stimme für Schwarz-Gelb. Anders als alle anderen Parteien legen wir uns auf die CDU als Koalitionspartner fest, während die Union selbst sich alle Optionen in Richtung SPD und Grüne offen hält. Selbst ein Bündnis mit der AfD schließt die CDU nicht aus, obwohl deren Spitzenkandidatin längst schon offen gesagt hat, dass sie für das Ziel, die CDU aus der Regierung zu drängen, auch ein Linksbündnis in Sachsen tolerieren würde."

F.d.R.d.A.
Anne-Kathrin Rothe
Landesgeschäftsführerin
Tel. 0351-6557650

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