Verbraucherschutzminister Jost besichtigt Firma Nestlé Wagner und assistiert bei Fertigpackungskontrolle

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(BWP) Anlässlich eines Besuches der Firma Nestlé Wagner in Nonnweiler-Otzenhausen hat Verbraucherschutzminister Reinhold Jost das im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz angesiedelte Eichamt bei einer stichprobenartigen Fertigpackungskontrolle unterstützt. Fertigpackungen im Sinne des Eichgesetzes sind Erzeugnisse in Verpackungen beliebiger Art, die in Abwesenheit des Käufers abgepackt und verschlossen werden. Ergebnis der Kontrolle: Keine Beanstandungen, die geprüften Produkte hielten alle die gesetzlichen Mengenanforderungen ein.

Die Mehrzahl der Produkte, die die Verbraucher für ihren täglichen Bedarf kaufen, wie Getränke, Zucker, Nudeln, Konserven oder Putzmittel, werden in Fertigpackungen angeboten. Bei der Fertigpackungskontrolle beim Hersteller, Importeur oder im Handel werden die Produkte dahingehend überprüft, ob die auf der Packung angegebene Füllmenge auch dem tatsächlichen Inhalt entspricht.
„Verpackungskontrollen der Eichbehörde sind wichtig und notwendig, denn sie dienen dem Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher, und sie sorgen für einen fairen Wettbewerb“, so der Minister. „Als Käufer muss ich auf die Richtigkeit der Packungsangaben vertrauen können. Verbrauchertäuschung wird von uns keinesfalls toleriert.“

Der wirtschaftliche Wert einer so genannten Unterfüllung ist für den einzelnen Verbraucher häufig gering und scheint die Kosten für Kontrolle und Ahndung von Verstößen nicht zu rechtfertigen. Dabei wird allerdings leicht übersehen, wie groß gleichzeitig die wirtschaftlichen Vorteile für den Produzenten sein können.

Beispiel: Ein Pizzahersteller hat eine jährliche Produktion von 280 Millionen Pizzen. Bei einer angenommenen Unterfüllung von nur 5 Gramm haben die Verbraucher bei einem Ladenpreis von 2,59 Euro pro Pizza jährlich 10,6  Millionen Euro zu viel bezahlt.

Quelle: saarland.de

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