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Neuhaus-Wartenberg: LINKE begrüßt beispielhafte Bereitschaft der sächsischen Wirtschaft zur Beschäftigung von Geflüchteten

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(BWP) Die von den Industrie- und Handelskammern in Sachsen vorgestellten Ergebnisse der Studie zur Bereitschaft von Unternehmen, Geflüchtete einzustellen und dauerhaft zu beschäftigen, wird von der mittelstandspolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Luise Neuhaus-Wartenberg, begrüßt:

Es ist das richtige Signal, dass sich ausgerechnet die sächsischen Kammern bundesweit als erste dieser wichtigen Thematik annehmen und dazu gestern im Sächsischen Landtag eine belastbare Umfrage vorgestellt haben.

Aus den Befragungen von über 2000 Unternehmen lassen sich positive und aussagekräftige Schlussfolgerungen ableiten. So sind etwa die Hälfte der Betriebe bereit, Geflüchtete einzustellen. Besonders die Bereiche der Industrie und des Gastgewerbes stechen hervor.

So sehen die Unternehmer/innen besonders in der Sprachkompetenz der potentiellen Angestellten eine zwingende Bedingung für eine erfolgreiche Anstellung. Daraus ergibt sich unmittelbar die Verpflichtung der politisch Verantwortlichen, hier entsprechende Infrastrukturen zu schaffen und so die Unternehmen zu entlasten.

Darüber hinaus müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Arbeitsaufnahme von Geflüchteten vereinfacht und klarer strukturiert werden. Nur über dauerhaft geklärte Aufenthaltstitel kann für die Unternehmen und die Geflüchteten selbst die nötige Sicherheit geschaffen werden. Gemeinsam mit dem Angebot der sächsischen Handwerkskammern ist hier der Aufschlag gemacht, dass die sächsische Wirtschaft die Integration von Flüchtlingen als Chance begreift.

Nun muss die sächsische Staatsregierung ihre Hausaufgaben erledigen und ihren Anteil an der Bewältigung der mit der Integration einhergehenden Herausforderungen leisten.

Marcel Braumann
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden
Tel.: (0351) 493 5823
Fax: (0351) 496 0384
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