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Gebhardt gratuliert neuem DGB-Vorsitzenden und dankt seiner Vorgängerin: Schlüsselrolle der Gewerkschaften in Sachsen

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Gebhardt gratuliert neuem DGB-Vorsitzenden und dankt seiner Vorgängerin: Schlüsselrolle der Gewerkschaften in Sachsen Rico Gebhardt - linksfraktionsachsen.de
(BWP) Auf der Bezirkskonferenz des DGB Sachsen in Leipzig wurde Markus Schlimbach zum neuen Vorsitzenden und Anne Neuendorf zu seiner Stellvertreterin gewählt und zugleich die bisherige Vorsitzende Iris Kloppich aus dem Amt verabschiedet. Dazu erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, der an der Bezirkskonferenz als Gast teilgenommen hat: Die Linksfraktion gratuliert der neuen DGB-Spitze in Sachsen zur Wahl und freut sich auf Fortsetzung und Vertiefung der guten Zusammenarbeit. Wir danken Iris Kloppich für ihr Engagement und eine größere Offenheit für Linke jenseits der im alten Westen bis 1990 gewohnten Parteistrukturen. Den Gewerkschaften kommt bei der Bewältigung der wichtigsten Herausforderungen Sachsens in den nächsten Jahren eine Schlüsselrolle zu: Die Überwindung des schlechten Rufes von Sachsen als Niedriglohnland bedarf gemeinsamer Anstrengungen. Dazu müsste auch ein neues Vergabegesetz gehören, das einen Beitrag zur Erhöhung der Tarifbindung und damit für mehr soziale Gerechtigkeit und gegen Dumpinglöhne leistet. Da kann ich nur die Position von Markus Schlimbach unterstreichen.
 
Es sollte sich auch im DGB bei allen herumsprechen, dass ein kleiner sozialdemokratischer Koalitionspartner nicht reicht, sondern der Druck durch eine starke linke Opposition gebraucht wird, damit die CDU nicht die Wirtschafts- und Arbeitspolitik immer wieder nach rechts ziehen kann. Ich sichere den Gewerkschaften Rückendeckung bei allen ihren Aktionen zu, die sich für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit stark machen – so der schöne Slogan der heutigen Konferenz.
 
Mit Markus Schlimbach verbinden uns langjährige Erfahrungen, ich erinnere nur an die Vorstellung eines gemeinsamen Vergabegesetz-Entwurfs von DGB, LINKEN und SPD, die GRÜNEN wurden auch in die Kooperation mit einbezogen. Aber auch an das erfolgreiche gemeinsame antifaschistische Wirken gegen den einst europaweit größten Naziaufmarsch in Dresden anlässlich des 13. Februar. Beide Themen – der Kampf für Gerechtigkeit und gegen rechts - werden Sachsen in den kommenden Jahren mehr als je zuvor bewegen.
 
Quelle: Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag

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