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(BWP) Die CeBIT ist die weltweit wichtigste Plattform für Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Rund 3.300 Unternehmen aus 70 Nationen präsentierten sich. Insgesamt stellten wieder rund zwei Dutzend Unternehmen und Forschungsinstitute aus dem Saarland vom 14. bis 18. März in Hannover ihre Neuentwicklungen aus. Der erste, hochdotierte Preis des CeBIT Innovation Award ging an Saarländer. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer besuchte einen ganzen Tag lang die CeBIT, natürlich auch die saarländischen Projekte. Video: YouTube - Saarland
(BWP) Am Equal Pay Day steht die Entgeltgleichheit im Mittelpunkt. Der 19. März 2016 ist der Tag, bis zu dem Frauen im Schnitt gearbeitet haben müssen, um so viel zu verdienen wie Männer im Jahr 2015.FU-Landesvorsitzende Anja Wagner-Scheid erklärt anlässlich des Equal Pay Days: „Frauen brauchen gute Einstiegs- und Aufstiegschancen auf dem Arbeitsmarkt. Frauen steht gleicher Lohn für gleiche bzw. gleichwertige Arbeit zu, damit sie im Rentenalter unabhängig leben können. Frauen wollen Erwerbstätigkeit und Familienarbeit besser miteinander vereinbaren können. Leider ist in der Realität ist es immer noch so, dass Frauen häufiger als Männer in Branchen und Berufen arbeiten, in…
(BWP) Im Rahmen ihres Landesforschungsförderungsprogrammes unterstützt die saarländische Staatskanzlei mit 100.000,00 Euro über den Zeitraum eines Jahres das Forschungsprojekt „DiLLiS- Digitales Lehren und Lernen im Saarland“ der beiden Professorinnen Julia Knopf und Silke Ladel von der Universität des Saarlandes. Digitale Medien wie Smartphones, Tablets oder interaktive Whiteboards halten bereits seit längerem Einzug in Wissenschaft und Praxis. Dass diese Medien ein großes Potenzial zur Unterstützung von Lehr- und Lernprozessen haben, ist mittlerweile unbestritten. Bislang mangelt es jedoch an wissenschaftlichen Untersuchungen dazu, wie der Einsatz digitaler Medien in konkreten Lehr-Lern-Prozessen gestaltet werden kann. Im Projekt „DiLLiS – Digitales Lehren und Lernen im…
(BWP) Die zulassungspflichtigen Handwerksunternehmen im Saarland meldeten im Jahr 2015 höhere Umsätze, aber weniger Personal als im Vorjahr. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Amtes des Saarlandes stiegen die Erlöse insgesamt um 1,6 Prozent, während die Zahl der Beschäftigten um 2,0 Prozent zurückging. Die wirtschaftliche Entwicklung verlief in den Gewerbegruppen unterschiedlich. Vier der sieben Gewerbegruppen konnten z. T. deutliche Umsatzsteigerungen erzielen. So schloss das Kraftfahrzeuggewerbe 2015 mit einem Plus von 9,9 Prozent ab. Bei den Handwerken für den privaten Bedarf, hierzu zählen u. a. Friseure sowie Steinmetze, verbesserten sich die Erlöse um 2,1 Prozent. Im Lebensmittelgewerbe führten insbesondere die guten Ergebnisse…
(BWP) DIE LINKE sieht das Lohnkostenzuschuss-Programm des Bundes für Langzeitarbeitslose ohne Berufsabschluss als gescheitert an. Dazu erklärt Heinz Bierbaum, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Saarländischen Landtag: „Es war vorherzusehen, dass das Programm, dass Bundesarbeitsministerin Nahles Ende 2014 vorstellte und das seit Sommer 2015 umgesetzt wird, zu kurz greift. Bereits zum Zeitpunkt der Vorstellung der Aktions-Programme gegen Langzeitarbeitslosigkeit hat DIE LINKE seinerzeit vor einer Wirkungslosigkeit gewarnt.“ Insbesondere das Sonderprogramm, in den nächsten Jahren bis zu 33.000 Langzeitarbeitslose ohne Berufsabschluss in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren, sei mit zu wenig Geld und zu wenig Personal ausgestattet und nicht nachhaltig genug angelegt gewesen,…
(BWP) Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Eugen Roth begrüßt den Vorstoß von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und der NGG, sich verstärkt für die Einhaltung des Mindestlohns und bessere Arbeitsbedingungen im Gastgewerbe einzusetzen. Auch Roth sieht im Saarland in diesem Bereich einen Nachholbedarf:„Mit dem Gastgewerbe verknüpft ist auch die Entwicklung des Tourismus im Saarland. Gute Arbeit ist auch für das "Tourismus - Aufsteigerland Saarland" eine wichtige Qualitätsvoraussetzung. Ein gutes und zukunftsfähiges Tourismusangebot kann nur mit einem starken Gastgewerbe bestehen. Hohe Qualität im Gastgewerbe erreicht man aber nur durch faire Lohn- und Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer! In diesem Bereich hat das Saarland…
(BWP) Margriet Zieder-Ripplinger: „Frauen ermuntern, am Erwerbsleben teilzunehmen und ihr Potenzial optimal nutzen!“. Seit über 100 Jahren setzt der Internationale Frauentag in jedem Jahr aufs Neue ein Zeichen für den Kampf um die Rechte der Frau, für die Gleichberechtigung von Frauen, die weltweite Solidarität mit Frauen, gegen Diskriminierung und für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Dennoch ist die Gleichstellung der Geschlechter in der heutigen Zeit keine Realität und der Internationale Frauentag hat keinesfalls an Wichtigkeit verloren. Noch immer ergeben sich viele Probleme für Frauen im Beruf: Lohndiskriminierung, Erwerbslücken durch Familienzeiten, Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg in den Beruf oder Vereinbarkeit von Familie und…
(BWP) Auch in diesem Jahr ist die Tourismus Zentrale Saarland auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin vertreten. Nachdem die Zahl der Gästeankünfte und Übernachtungen vergangenes Jahr erneut gestiegen ist, präsentiert sich das Saarland selbstbewusst als attraktives Kurzreiseziel. Rund 920.000 Gäste haben das Saarland zwischen Januar und Dezember 2015 besucht. Das ist ein Zuwachs von 1,9 Prozent. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 2,3 Prozent auf knapp 2,8 Millionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sieht im Wachstum auch eine Bestätigung der Tourismus-Strategie. „2,75 Millionen Übernachtungen wollten wir 2015 schaffen. 2,98 Millionen sind es geworden. Ein Zeichen dafür, dass wir…
(BWP) Die Unternehmensinsolvenzen im Saarland gehen seit 2012 stetig zurück. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes wurden 2015 insgesamt 307 zahlungsunfähige Unternehmen gemeldet, das sind 15 Verfahren oder 4,7 Prozent weniger als im Vorjahr und bedeutet den niedrigsten Wert seit 2002. Eine Relativierung erfährt diese positive Nachricht allerdings insoweit, als trotz der abnehmenden Fallzahl ein kräftiger Anstieg der Gläubigerforderungen um 75 Prozent auf 122 Mio. Euro stattfand und auch die Zahl der betroffenen Arbeitnehmer um 56 Prozent auf 1 841 angestiegen ist. Für beides sind maßgeblich Großinsolvenzen verantwortlich; alleine bei der Handvoll Fälle mit Gläubigerforderungen von mehr als 5 Mio. Euro…
(BWP) Die Linksfraktion im Landtag des Saarlandes begrüßt die Ankündigung der saarländischen Wirtschaftsministerin Rehlinger, die Einhaltung des Mindestlohns im Land stärker zu kontrollieren. Der wirtschaftspolitische Sprecher Prof. Heinz Bierbaum erklärt: „Es ist bekannt, dass einige Arbeitgeber versuchen, die Regelungen zum gesetzlichen Mindestlohn zu umgehen. Darum sind weitere Kontrollen nötig. Noch wichtiger wäre aber die Erhöhung des Mindestlohns auf ein Niveau, das Arbeitnehmer wirksam vor Armut schützt - im Berufsleben ebenso wie im Alter. Es ist bekannt, dass es bei einem Stundenlohn von unter 11,50 Euro im Alter nur eine Rente auf Grundsicherungsniveau gibt. In unseren Nachbarländern Frankreich (9,61 Euro pro…
(BWP) Oskar Lafontaine, begründet die Zustimmung der Linksfraktion zum Antrag - Stahl hat Zukunft - in der Debatte im Saarländischen Landtag am 24. Februar 2016. Lafontaine verwies auf die Wichtigkeit der Gründung der Montanstiftung, damit von privaten Anteilseignern keine Gelder rausgezogen werden. Die Gelder, die an der Saar erwirtschaftet werden, sollten auch weiterhin hier investiert werden. Die Linksfraktion unterstützte im gemeinsamen Kampf um den Erhalt der Stahlstandorte, den Antrag ´Stahl hat Zukunft´ der großen Koalition. Oskar Lafontaine bei seiner Rede im Landtag : „Die Arbeiter im Stahlbereich sollen wissen, dass sie im Saarländischen Landtag Unterstützung haben.“ Die Fraktionen der Grünen…
(BWP) Die saarländische Industrie ist im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Das Verarbeitende Gewerbe erzielte 2015 einen Umsatz von 27,1 Mrd. Euro, das waren 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach Auskunft des Statistischen Amtes des Saarlandes verlief das Auslandsgeschäft mit einem Zuwachs um 11,1 Prozent erheblich dynamischer als der Inlandsabsatz, der um 4,4 Prozent zulegte. Bei einer Exportquote von 49,7 Prozent liegen beiden Absatzmärkt fast gleichauf. Besonders gute Geschäfte verzeichneten die Maschinenbauer. Ihre Erlöse stiegen im Vorjahresvergleich – u. a. bedingt durch einen großen Branchenwechsler aus der Fahrzeugindustrie zu Jahresanfang - um 34,1 Prozent auf 5,5 Mrd. Euro. Während sich…
(BWP) Die saarländische Industrie hat im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Der Umsatz konnte um 7,6 Prozent im Vergleich zu 2014 auf 27,1 Mrd. Euro gesteigert werden. „Die neuen Zahlen des Statistischen Amtes zeigen deutlich – das Saarland ist und bleibt ein starker Industriestandort“, sagte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger.Zulegen konnten vor allem die Maschinenbauer im Land und die Automobilbranche, gerade auch im Exportbereich. „Die Produkte aus dem Saarland sind national wie international gefragt – ‚made in Saarland‘ steht für Qualität.“ Daher gelte es, so die Ministerin, den Industriestandort Saar weiter zu stärken. Sie sehe sich auch in ihrer Industriepolitik bestätigt. Der Anfang…
(BWP) Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger befürchtet, dass die Gefährdung der europäischen Stahlindustrie auch negative Auswirkungen auf andere wichtige Wirtschaftsbereiche haben wird. „Es gibt kein industrielles Produkt, das ohne Stahl gefertigt werden kann. Bei uns funktioniert der Verbund aus Wissenschaft, Hochschulen, Grundstoffindustrie und Weiterverarbeitungsindustrie. Die gesamte industrielle Landschaft in Deutschland ist darauf angewiesen, dass Stahl vor Ort produziert wird.“ Stark betroffen sei beispielsweise die für das Saarland zentrale Automobilwirtschaft.Auf den Zusammenhang mit dem Schicksal der Stahlwerke machte die Ministerin am Dienstag, 16. Februar, als Key-Note-Speakerin bei der der 20. Handelsblatt-Jahrestagung „Stahlmarkt 2016“ in Düsseldorf aufmerksam.Dort werden auch die Frage von Einfuhrzöllen und…
(BWP) Die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende kritisiert den aktuellen CDU-Vorschlag zur Absenkung des Mindestlohns bei Flüchtlingen: „Ich bin gegen weitere Ausnahmen beim Mindestlohn. Das CDU-Papier beinhaltet insofern gesellschaftspolitischen Sprengstoff. Die CDU zündelt hier erneut an der falschen Stelle und auf Kosten der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Künstlich geschaffene Konkurrenzsituationen zwischen Flüchtlingen und deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Niedriglohnsektor fördern nur den Wettlauf um Billiglöhne und Lohndumping. Hier wird erneut die Axt an die faire Bezahlung angelegt – das ist jedoch mit uns nicht zu machen. "Quelle: spd-saar.de