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(BWP) Die aktuelle Diskussion zur künftigen Ausgestaltung des EU-Emissionshandels verfolgt Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger mit großer Sorge: „Bei der anstehenden Novellierung muss die internationale Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Grundstoffindustrien angemessen berücksichtigt werden. Dies ist bei den bisherigen Überlegungen gerade nicht der Fall.“ Würde CO2-relevante Produktion in Länder mit niedrigeren Klimaschutzanforderungen verlagert, so sei dies „im globalen Maßstab ganz klar ein ökologischer Irrweg“. „Wir wollen, dass das Saarland ein leistungsfähiger Industrie- und Energiestandort bleibt“, so Rehlinger. Die saarländische Stahlindustrie sei ein integraler Bestandteil europäischer und internationaler Beschaffungs- und Absatzmärkte. Die Ministerin begrüßt daher die Pläne der IG Metall, einen nationalen Stahl-Aktionstag durchzuführen. Allein…
(BWP) Zur Situation der Stahlindustrie im Saarland erklärt der Fraktionsvorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Hubert Ulrich:„Um das Überleben der Stahlindustrie im Saarland und in Europa generell dauerhaft zu sichern, muss die EU dringend Maßnahmen ergreifen, um den erheblichen Wettbewerbsnachteil der europäischen Standorte gegenüber China zu vermindern. Es ist zwar richtig, dass durch den sich verschärfenden Emissionshandel ab dem Jahr 2021 Mehrkosten auf die Betriebe hierzulande zukommen.Es darf jedoch keine Lösung sein, die auf dem Klimagipfel in Paris getroffenen Vereinbarungen zum Emissionshandel nun postwendend wieder aufzugeben. An einer drastischen Senkung des CO2-Ausstoßes in den kommenden Jahrzehnten darf angesichts des dramatisch fortschreitenden Klimawandels kein…
(BWP) Für Arbeitsministerin Anke Rehlinger zeigen die aktuellen Zahlen der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland eine neue Entwicklung am saarländischen Arbeitsmarkt. „Wir müssen trotz unveränderter saisonaler Arbeitslosigkeit damit rechnen, dass sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt durch die zunehmende Arbeitslosigkeit von Flüchtlingen verändern wird. Dies stellt eine große Integrationsherausforderung dar, für die das Saarland aber gut aufgestellt ist.“ Gleichzeitig steigen die Nachfrage nach Arbeitskräften und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weiter an, so Anke Rehlinger.Zusammen mit den Partnern am Arbeitsmarkt setzt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr seinen Sieben-Punkte-Plan zur Integration von Flüchtlingen in Beschäftigung konsequent um und entwickelt ihn bedarfsorientiert weiter. Rehlinger:…
(BWP) Eugen Roth: „Saisonale Arbeitslosigkeit und arbeitslos registrierte Flüchtlinge führen zu hohen Zahlen“.Die Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland hat heute ihre Arbeitsmarktstatistik veröffentlicht. Die Statistik zeigt, dass die Arbeitslosenzahl zwar leicht ansteigt, gleichzeitig aber die Nachfrage nach Arbeitskräften weiterhin im Aufwärtstrend ist. Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Eugen Roth, erklärt dazu:„Dieser Anstieg der Arbeitslosenzahlen war zu erwarten. Teilweise ist er auf die saisonbedingte Arbeitslosigkeit zurückzuführen, die durch jahreszeitliche Schwankungen aufgrund der Witterung entsteht. Im Frühjahr sollte dieser Effekt wieder abnehmen. Teilweise ist der Anstieg aber auch bedingt durch die Flüchtlinge, die noch nicht im Arbeitsmarkt integriert sind.“Denn sobald die Flüchtlinge…
(BWP) Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen für das Saarland und der hohen Quote an Arbeitslosen, die Grundsicherung beziehen, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Klaus Kessler:„Fast drei Viertel der Arbeitslosen im Saarland erhält Hartz-IV-Leistungen oder eine andere Grundsicherung. Rund 40 Prozent der Menschen, die hierzulande ohne Beschäftigung sind, befinden sich bereits seit einem Jahr oder länger auf Jobsuche (Stand: Dezember 2015) und gelten damit als Langzeitarbeitslose. Diese Zahlen verdeutlichen, dass wir im Saarland endlich Maßnahmen brauchen, um diese Menschen zu fördern und ihnen langfristig eine berufliche Perspektive zu geben. Denn leben sie alleine von der sozialen Stütze, erhöht dies die Gefahr,…
(BWP) Die Landesregierung konnte gegenüber dem Bund noch immer kein Modellprojekt zur Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen für Langzeitarbeitslose durchsetzen. Hierzu erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Klaus Kessler:„Die Landesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, einen öffentlich geförderten Arbeitsmarkt nach dem Modell des Passiv-Aktiv-Transfers einzurichten, um Langzeitarbeitslosen wieder eine berufliche Perspektive zu geben. Doch lautet das Ergebnis nach fast vier Jahren Großer Koalition wie so oft: Außer vollmundigen Ankündigungen nichts gewesen. Denn die Bemühungen von Wirtschaftsministerin Rehlinger, auf Bundesebene um finanzielle Unterstützung für ein entsprechendes Modellprojekt zu werben, sind bisher völlig versandet. Von Hartnäckigkeit seitens der Ministerin kann…
(BWP) Lese- und Schreibschwierigkeiten von Mitarbeitern können auch dem Unternehmen Probleme machen, zum Beispiel wenn es um komplexe Arbeitsanweisungen, Sicherheitshinweise oder Qualitätskontrollen geht. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hat daher auf die Möglichkeiten zur Qualifizierung von Beschäftigten mit Lese- und Schreibschwierigkeiten hingewiesen: „Wir können nach aktuellen Erhebungen davon ausgehen, dass im Saarland mehr als 50.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Auszubildende vom so genannten funktionalen Analphabetismus betroffen sind. Durch arbeitsplatzorientierte Kompetenzentwicklung lassen sich Verbesserungen erreichen, die dann auch den Betriebsabläufen zugute kommen.“Rehlinger: „Wir wollen die Lücke zwischen Grundbildung und berufsbezogenen Kompetenzen schließen, das eröffnet neue Chancen. Das ESF-Projekt ‚Kompetenz.Lernen.Arbeit‘ leistet dazu einen wichtigen…
(BWP) Schnelles Internet im ganzen Saarland, das ist aus Sicht der Piraten im Landtag ein gutes Ziel. Wichtig sei es dabei vor allem auf die zukunftsfähige Glasfaser-Technologie zu setzen, sagt der Fraktionsvorsitzende Michael Hilberer.Bis 2018 soll es flächendeckend im gesamten Saarland schnelles Internet von mindestens 50 Megabit pro Sekunde geben. Die Piraten fordern seit langem, mehr Geld für den Netzausbau in die Hand zu nehmen. „Das ist eine Technologie, die enorm wichtig für uns ist, besonders als Wirtschaftsstandort“, betont Hilberer. Jedoch hält er es für unerlässlich, dabei auf einen Ausbau mit Glasfaser zu setzen, welches ein Ausbau-Projekt der Staatskanzlei mit…
(BWP) Knapp ein Jahr nach der Einführung des Mindestlohnes ziehen Wirtschaft und Politik Bilanz. Den Unternehmen geht es gut und die Beschäftigten profitieren. Keine der anfänglichen Befürchtungen ist eingetroffen.„Nach einem Jahr zeigt sich, dass die Einführung des flächendeckenden Mindestlohnes die richtige Entscheidung war. Jeder Mensch verdient eine anständige Bezahlung für seine Arbeit, mit der er sein Leben und das seiner Familien gestalten kann und die Chance auf Teilhabe an der Gesellschaft hat. Dass dies gelungen ist, zeigt auch die Abnahme der Anzahl der Menschen, die trotz Vollzeitbeschäftigung auf Harzt IV angewiesen sind“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Stefan Pauluhn. „Die…
(BWP) „EcoSaar“ will eine Momentaufnahme zum Wirtschaftsstandort Saarland liefern. Das Magazin wird von einer Arbeitsgemeinschaft des BfP-Verlags und des Bexbacher Druckhauses Kern herausgegeben und entstand in Kooperation mit dem Wirtschaftsministerium. Auf 48 Seiten widmet sich das Heft neben der saarländischen Industriepolitik auch den Themenfeldern Mittelstand, Industrie, Fachkräftesicherung, berufliche Qualifizierung und Existenzgründung. Auch der Tourismus im Land und die saarländische Willkommenskultur sind Schwerpunkte von EcoSaar. „Das Magazin bildet unseren Wirtschaftsstandort Saarland mit seinen reizvollen Facetten, Ressourcen, Produkten und Dienstleistungen ab“, sagt Wirtschaftsministerin Rehlinger. Es werde auch in der Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums sowie von Landesgesellschaften und Kammern eingesetzt. Im Sinn der Frankreichstrategie…
(BWP) Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Minister-Präsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer in der Staatskanzlei Hans Alois Kirf aus Überherrn das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Hans Alois Kirf wurde auf Vorschlag der saarländischen Ministerpräsidentin von BundespräsidentJoachim Gauck mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet. In ihrer Ansprache würdigte die saarländische Regierungschefin die besonderen Verdienste des Ordensträgers: „Hans Alois Kirf hat sich durch sein herausragendes Engagement große Verdienste um das saarländische Handwerk erworben. Er ist nicht nur ein würdiger und anerkannter Repräsentant des saarländischen Handwerks, sondern er hat insbesondere als Präsident der Handwerkskammer des Saarlandes vieles auf den Weg gebracht, für das er…
(BWP) Im Saarland arbeiteten im Juni 2015 insgesamt 8 890 Personen in den 744 Betrieben des Bauhauptgewerbes. Nach Auskunft des Statistischen Amtes hat sich gegenüber Juni 2014 die Anzahl der Betriebe um fünf erhöht, die Zahl der Beschäftigten dagegen um 110 Personen bzw. 1,2 Prozent verringert. Dies sind die wesentlichen Eckdaten der alljährlich im Juni durchgeführten Ergänzungserhebung, die darüber hinaus wichtige Strukturdaten für das Bauhauptgewerbe liefert.Im saarländischen Bauhauptgewerbe dominieren mit großem Abstand die kleineren Betriebe. 495 Betriebe, das entspricht einem Anteil von 66,5 Prozent, beschäftigten jeweils weniger als zehn Personen. 221 Betriebe (29,7 %) zählen zur Größenklasse mit zehn bis…
(BWP) Die saarländische Industrie wächst aktuell überdurchschnittlich. Darauf hat Wirtschafts-Ministerin Anke Rehlinger aufmerksam gemacht: „Der monatlichen Industriestatistik zufolge hat das Verarbeitende Gewerbe des Saarlandes in den ersten zehn Monaten dieses Jahres ein Umsatzplus von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt. Getrieben von Exporten in die USA, nach Großbritannien und in den Euroraum nahm der Auslandsumsatz sogar um 12,5 Prozent zu. Besonders gute Geschäfte verbuchten der Maschinenbau und der Fahrzeugbau.“ Damit halte der im vergangenen Jahr begonnene Aufschwung der regionalen Konjunktur weiter an. Die Ministerin rechnet für das Jahr 2015 mit einem Wirtschaftswachstum über dem Bundesschnitt. Im ersten Halbjahr stieg das…
(BWP) Mit einer neuen Fördersystematik bringt das Saarland die berufliche Weiterbildung voran. Davon können in den nächsten fünf Jahren voraussichtlich 8.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) profitieren. Wie Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger vor der Landespressekonferenz erklärte, stellt das Saarland dafür 11,4 Mio. Euro aus EU-Mitteln zur Verfügung.„Kompetenz durch Weiterbildung“ (KdW) lautet der Titel des neuen Programms, das als Bestandteil des saarländischen Plans für den Europäischen Sozialfonds ein zentrales Kapitel der regionalen Wirtschaftspolitik darstellt. Die Weiterbildung am Arbeitsplatz gewinne an Bedeutung, so die Ministerin. KdW unterstützt die Teilnahme an Seminaren zertifizierter Weiterbildungsträger und richtet sich speziell an Unternehmen mit…
(BWP) Eine Stunde Arbeit musste vorab in den Drei-Kilo-Burschen in karierter Hose investiert werden – der Weckmann, den die Bäckerinnung den Saarlandes Minister Reinhold Jost geschenkt hat, ist „ein echtes Kunstwerk und die Überreichung in der Vorweihnachtszeit bereits eine schöne Tradition und eine wunderbare Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen“, so sieht es der Verbraucherschutzminister.Das schmackhafte Präsent soll ein Dankeschön „für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“ sein. „Wir haben im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz immer ein offenes Ohr gefunden“, so der Landesinnungsmeister Hans-Jörg Kleinbauer. Die Delegation der Bäckerinnung nutzte auch die Gelegenheit, einige Themen, die sie aktuell beschäftigen, anzusprechen, etwa die…