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Tourismus / Wissing: Landesweite Förderung für barrierefreien Tourismus startet

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Tourismus / Wissing: Landesweite Förderung für barrierefreien Tourismus startet Volker Wissing - fdp-rlp.de
(BWP) Wenige Tage nach seinem Besuch auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin kann Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Volker Wissing eine Neuigkeit für die Branche verkünden: Das Förderprogramm zur Barrierefreiheit im Tourismus wird als einzelbetriebliche Förderung auf ganz Rheinland-Pfalz ausgedehnt.

„Wir wollen den Tourismus im Land stärken und neue Zielgruppen erreichen. Dazu gehört auch der barrierefreie Ausbau von Hotels oder anderen touristischen Betrieben“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Volker Wissing. „Wir weiten die Förderung für den barrierefreien Ausbau von touristischen Betrieben auf ganz Rheinland-Pfalz aus. So steigern wir die Qualität im Tourismus insgesamt – sowohl für junge Familien mit Kinderwagen bis hin zu gehbeeinträchtigen Senioren oder Rollstuhlfahrern. Mit der neuen Fördermöglichkeit werden wir im Tourismus stärker als vorher neue Zielgruppen erreichen. Wir steigern so die Wertschöpfung der Betriebe sowie im Tourismus insgesamt und erhoffen uns außerdem weitere Impulse und Investitionen“, so Wissing.

Bisher konnten touristische Betriebe in zehn Modellregionen von dem Förderprogramm „Barrierefreiheit im Tourismus“ profitieren. Jetzt wird das Programm auf ganz Rheinland-Pfalz ausgedehnt. „Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels freuen wir uns, dass wir nun im ganzen Land touristische Betriebe bei der zeitgemäßen Anpassung ihrer Räumlichkeiten unterstützen können“, so Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB.

Über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) werden die Errichtung, die Erweiterung und der Umbau von Gebäuden zur Verbesserung der Barrierefreiheit sowie die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen, die der Barrierefreiheit dienlich sind, gefördert. In den Modellregionen beträgt der Förderhöchstsatz 40 Prozent, in den übrigen Gebieten 30 Prozent. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Quelle: MINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, VERKEHR, LANDWIRTSCHAFT UND WEINBAU RHEINLAND-PFALZ

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