(BWP) Der wirtschaftspolitische Sprecher Jörg Kastendiek kritisiert die politische Instrumentalisierung der Insolvenz des Bremerhavener Unternehmens Weserwind durch Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD). „Wenn Herr Günthner auf der Suche nach einem Schuldigen mit dem Finger auf die frühere Bundesregierung zeigt, dann müsste er konsequenterweise die Fehler genauso in seiner eigenen Arbeit suchen. Demnach wären die fehlerhaften Entscheidungen rund um den Offshore-Terminal durch Rot-Grün und die dadurch verursachte Bauzeitverzögerung von vier Jahren ebenfalls mitverantwortlich“, so Kastendiek. Er erwarte von Senator Martin Günthner statt Wahlkampf-Phrasen, endlich die Fertigstellung des Offshore-Terminals (OTB) voranzutreiben.Dass die Seestadt den Unternehmen immer noch nicht die benötigte Infrastruktur anbieten könne,…
(BWP) Nach vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder" (AK ETR) kam es im Jahr 2014 zu einem robusten Plus bei der Zahl der Erwerbstätigen im Bundesland Bremen. Für das gesamte Jahr 2014 stieg die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Bremen im Jahresdurchschnitt um 1,1 Prozent. Damit waren gut 421.000 Personen im vergangenen Jahr erwerbstätig nach rund 417.000 Personen im Jahr 2013. Im Jahresschnitt 2014 wurde ein historischer Höchstwert bislang erreicht.Ausschlaggebend für die positive Entwicklung insgesamt war der Aufbau von Beschäftigung im Dienstleistungsbereich, der mit einem Anteil von rund 81 Prozent größte Bereich. Hier arbeiten insgesamt…
(BWP) Die Zahl der Erwerbstätigen im Bundesland Bremen hat sich im Jahr 2014 überdurchschnittlich gut entwickelt. Entsprechende Daten, die das Statistische Landesamt heute veröffentlich hat, bezeichnete der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, als "schönen Beleg dafür, dass die Wirtschaft im Land Bremen in insgesamt guter Verfassung ist." Einem vergleichsweise geringen Arbeitsplatzabbau in einzelnen Unternehmen stehe ein deutlicher Zuwachs gegenüber.Die Zahl der Erwerbstätigen sei eine wesentliche Kennziffer für die wirtschaftliche Situation. Günthner hob hervor, dass sich das Land Bremen im bundesweiten Vergleich in der Spitzengruppe befinde. "Diese guten Zahlen sind umso beachtlicher, weil parallel in Europa und der…
(BWP) Die MIT der CDU Bremen hält eine Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft in Bremen unverändert für dringend erforderlich. Der MIT-Kreisvorsitzende Kai Stadie erklärt dazu: “Mehr als 80 Vergabestellen in Bremen mit unterschiedlichen Formularen und Nachweisen erschweren dem Mittelstand die Arbeit erheblich und unnötig, wenn öffentliche Aufträge ausgeschrieben werden. Die MIT Bremen hält daher unverändert eine Zentralvergabe der Aufträge für dringend erforderlich. Dadurch wären einfachere Verfahren mit weniger Nachweisen möglich. Die Einrichtung einer Servicestelle muss zudem nunmehr zum 01. Mai 2015 erfolgen. Zwei Jahre Zeitverlust aufgrund des Umstands, dass sich zuständige Ressorts nicht einigen können, waren unnötig und haben den Unternehmen…
(BWP) In der aktuell andauernden Diskussion, ältere Menschen länger im Berufsleben zu halten, unterstützt die Senioren-Union Bremen die Forderung nach mittelfristiger Abschaffung starrer Altersgrenzen und besserer Rahmenbedingungen. „Wer als älterer Mensch über gesetzliche Altersgrenzen hinweg arbeiten möchte und dazu gesundheitlich in der Lage ist, dem sollte dies ohne große bürokratische Hemmnisse möglich sein“, erklärt der Landesvorsitzende Wedige von der Schulenburg. Die Einführung der „Flexi-Rente“ sei ein erster richtiger Schritt gewesen, so von der Schulenburg. Diese erlaubt es Arbeitnehmern, über das 65. Lebensjahr hinaus mit befristeten Verträgen freiwillig länger zu arbeiten.„Ein flexibel und individuell gestaltbarer Ausstieg aus dem Erwerbsleben steht auch…
(BWP) Der FDP-Spitzenkandidat zur Stadtverordnetenversammlung und wirtschaftspolitische Sprecher der FDP Bremerhaven, Jens Grotelüschen, fordert mehr verkaufsoffene Sonntage in Bremerhaven und weniger Bürokratie bei der Beantragung. „Nur vier erlaubte verkaufsoffene Sonntage sind einfach zu wenig für die Bremerhaven. Bremerhaven braucht deutlich mehr verkaufsoffene Sonntag.“ Einkaufen am Sonntag sei für viele eine Freizeitbeschäftigung und locke das Umland in die Stadt. Derzeit mache aber das niedersächsische Umland vor wie es geht: am verkaufsoffenen Sonntag zwischen Weihnachten und Sylvester sind viele Bremerhavener über die Landesgrenze zu den stadtnahen Einkaufzentren gefahren. „Das schadet den Einzelhändlern in unserer Stadt“, so Grotelüschen.Außerdem wollen die Liberalen Anträge unbürokratischer…
(BWP) „2014 war kein gutes Jahr für junge Menschen in Bremen und Bremerhaven, die eine Ausbildung suchen“, kommentiert der Landesvorsitzende der Jusos, Falk Wagner, die Zahlen zum Jahresende des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe. Wagner: „Immer weniger Betriebe bilden aus, immer mehr entziehen sich ihrer Verantwortung – und lassen anschließend die Handelskammer über Fachkräftemangel klagen.“ Die Zahl der in Bremen und Bremerhaven neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge sank 2014 zum dritten Mal in Folge auf nur noch rund 5.700. Im Bundesländervergleich fiel der Rückgang (3,7 Prozent) im auslaufenden Jahr nur in Berlin (5,6 Prozent) noch stärker aus. Das Versprechen der SPD,…
(BWP) In Berlin sind die Bremerhavener Unternehmen BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH und bremenports GmbH & Co. KG von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ausgezeichnet worden. Die Unternehmen haben erfolgreich an einer Prüfung zur Entgeltgleichheit von Frauen und Männern teilgenommen. Neben den Unternehmen aus dem Land Bremen werden außerdem das Umweltbundesamt, die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen sowie die Messe Berlin GmbH ausgezeichnet.Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, betont in diesem Zusammenhang: "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist nicht nur ein gültiges Prinzip, sondern soll auch Realität für Frauen werden, deren Arbeit immer noch…
(BWP) Für die Ein- und Ausfuhren des Landes Bremen liegt nach den ersten neun Monaten des Jahres 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein gemischtes Ergebnis vor. Bei den Einfuhren in Höhe von rund 10 Milliarden Euro betrug der Rückgang 3,3 Prozent während bei den Ausfuhren mit rund 11,9 Milliarden Euro ein Zuwachs von 9,5 Prozent ermittelt wurde. Die Entwicklung bei den Einfuhren steht damit im Gegensatz zum Bundesergebnis. Die Importe der Bundesrepublik Deutschland insgesamt sind im entsprechenden Jahresablauf um 2,1 Prozent auf 690,7 Milliarden Euro gestiegen und die Exporte um 3,5 Prozent auf 846,1 Milliarden Euro.Die wichtigsten Importpartner für Bremen…
(BWP) „Bei der Arbeitsmarktpolitik ist Rot-Grün in Bremen auf ganzer Linie gescheitert.“ Mit diesen Worten kommentiert der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Jörg Kastendiek, die Bremer Bilanz 10 Jahre nach Einführung des Gesetzes über moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Hartz IV). Die Zahlen machten deutlich, dass die gute wirtschaftliche Entwicklung und die vielen neuen Jobs bei den Langzeitarbeitslosen in Bremen und Bremerhaven nicht ankommen. „Die höchste Arbeitslosenquote aller Bundesländer (Bremen: 10,5 Prozent, Bund: 6,3 Prozent), die längste durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit (Bremen: rd. 11 Monate, Bund: rd. 8 Monate) und der höchste Anteil an Langzeitarbeitslosen (Bremen: rd. 45 Prozent, Bund:…
(BWP) Jugendliche ohne Abschluss können ab dem kommenden Jahr die Unterstützung der Jugendberufsagentur Bremen-Bremerhaven in Anspruch nehmen. Als gemeinsame Einrichtung der drei Ressorts Bildung, Arbeit und Soziales, des Magistrats Bremerhaven sowie der Agentur für Arbeit Bremen – Bremerhaven und der Jobcenter in Bremen und Bremerhaven richtet sich die Jugendberufsagentur an junge Menschen bis zum 25. Lebensjahr, die keinen Berufsabschluss haben. Die Jugendberufsagentur berät, begleitet und orientiert auf dem Weg zu einem Berufs- oder Studienabschluss. Sie vermittelt jungen Menschen Ausbildungsplätze oder fördert sie mit Maßnahmen, die nachweislich zu einem Abschluss führen können. Dabei erhalten Jugendliche, die die allgemeinbildende Schule verlassen haben,…
(BWP) 25 Jahre nach dem Mauerfall fordert der Landesvorsitzende der Bremer FDP, Prof. Dr. Hauke Hilz, eine Veränderung in der Strukturförderung: „24 Jahre haben wir die ostdeutschen Städte und Gemeinden mit Aufbauhilfen gefördert. Jetzt ist es Zeit für ein Umdenken. Strukturschwache Regionen und Städte müssen gefördert werden, unabhängig von der geographischen Lage.“ Dazu schlägt die FDP Bremen vor, strukturelle Kenndaten wie Armut, Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskraft als Maßstab zu nehmen.Die von der FDP geforderte Änderung würde insbesondere für Bremerhaven Strukturhilfen in Aussicht stellen. „Bremerhaven mit über 14 % Arbeitslosen und der höchsten Kinderarmutsquote der Bundesrepublik braucht dringend angemessene Strukturförderhilfen. Denn alleine…
(BWP) Ab dem 1. Oktober 2014 gilt im Land Bremen ein Landesmindestlohn von 8,80 Euro. Der bisherige Landesmindestlohn wird damit um 30 Cent pro Stunde erhöht. Nachdem der Senat in der vergangenen Woche einen entsprechenden Beschluss gefasst hat, tritt die Rechtsverordnung jetzt in Kraft. Die Senatsentscheidung folgte einer entsprechenden Empfehlung der Landesmindestlohnkommission, die mit Mehrheit eine Erhöhung des Landesmindestlohns um 3,53 Prozent vorgeschlagen hatte. Der Landesmindestlohn war seit Inkrafttreten des Bremischen Gesetzes im Jahr 2012 nicht erhöht worden. Finanzielle Auswirkungen werden im Bereich der Beschäftigungsförderung gesehen. Hier sollen Altverträge und Altbescheide an den neuen Mindestlohnsatz angepasst werden. In der Folge…
(BWP) Bei einer gemeinsamen Sitzung im Haus Schütting haben heute (16. September 2014) der Senat der Freien Hansestadt Bremen und das Präsidium der Handelskammer Bremen vereinbart, insbesondere in Haushaltsthemen und der Frage des künftigen Bund-Länder-Finanzsystems noch intensiver in den Dialog zu gehen. An der Sitzung nahm auch der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bremerhaven, Hans-Christoph Seewald, teil. Bürgermeister Jens Böhrnsen und Präses Christoph Weiss betonten die gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung Bremens: "Unser gemeinsamer Anspruch ist es, die Selbstständigkeit Bremens zu erhalten, um den Fokus deutlich auf die Stärken unseres Standortes richten zu können", sagte Präses Weiss. Bürgermeister Böhrnsen…
(BWP) „Die aktuellen Arbeitslosenzahlen vom August 2014 sind ein Armutszeugnis rot-grüner Politik in Bremen und geben Anlass zum Handeln“, erklärt Jörg Kastendiek, wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Selbst Berlin (Arbeitslosenquote: 11,1 Prozent) hat mittlerweile eine geringere Arbeitslosenquote als das Land Bremen (Arbeitslosenquote: 11,2 Prozent). Angesichts der massiven Strukturprobleme Berlins in Folge der Wiedervereinigung sei diese Entwicklung bemerkenswert.„Statistiken sind immer Momentaufnahmen“, stellt Kastendiek klar. „Aber an den langfristigen Trends wird deutlich, dass Bremen unter Rot-Grün von der positiven Entwicklung im Bund abgekoppelt wird.“ Belege dafür gebe es genug: So lag die Wirtschaftskraft (Bruttoinlandsprodukt) 2013 im Land Bremen preisbereinigt nur 0,7…