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In den USA und Kanada für Wirtschaftsstandort Brandenburg werben / Staatssekretär Fischer und WFBB-Geschäftsführer Kammradt besuchen Firmenzentralen von in Brandenburg ansässigen Unternehmen

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In den USA und Kanada für Wirtschaftsstandort Brandenburg werben / Staatssekretär Fischer und WFBB-Geschäftsführer Kammradt besuchen Firmenzentralen von in Brandenburg ansässigen Unternehmen Hendrik Fischer - mwe.brandenburg.de - Till Budde
(BWP) Der Staatssekretär im brandenburgischen Wirtschafts- und Energie¬ministerium Hendrik Fischer reist am Montag gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) Steffen Kammradt in die USA und nach Kanada. Stationen ihrer sechstägigen Reise werden Montreal, Cincinnati und Boston sein.

„Brandenburg hat vielfältige Wirtschaftsbeziehungen mit den Vereinigten Staaten und auch mit Kanada“, sagte Staatssekretär Fischer. Ziel der Reise ist es, die bestehenden guten Kontakte weiter auszubauen und für den Wirtschaftsstandort Brandenburg zu werben. Fischer und Kammradt werden unter anderem einige Mutterhäuser von in Brandenburg angesiedelten Unternehmen besuchen – als Beitrag zur Kontaktpflege und um weitere Investitionen anzuregen.

„Firmen aus den USA und Kanada nutzen die günstige Lage Brandenburgs direkt an den Verkehrsachsen zwischen Ost- und Westeuropa sowie zwischen Skandina¬vien und Südeuropa. In unseren wachsenden Industrie- und Innovationszentren sind Erweiterungsflächen verfügbar und bezahlbar. Zudem können die Unternehmen in Brandenburg von einer ausgeprägten Industriefreundlichkeit profitieren“, erklärte Staatssekretär Fischer.  

WFBB-Geschäftsführer Kammradt unterstrich: „Die so genannte ‚Mutterhaus-Strategie‘ verfolgen wir bereits seit vielen Jahren – mit Erfolg. Es kommt sehr gut an, wenn Landespolitik und Wirtschaftsförderung internationale Konzernzentralen besuchen und dort Unterstützung für die Entwicklung der Brandenburger Tochter-gesellschaften anbieten. Davon versprechen wir uns bessere Chancen bei künftigen Konzernentscheidungen für neue Projekte und Investitionen.“

„Nordamerika ist die größte Herkunftsregion für Investitionen in Brandenburg weltweit“, erklärte Kammradt weiter. „Der WFBB sind 49 Investitionen aus den USA in Brandenburg bekannt – das bedeutet Platz eins bei den internationalen Investitionen. Hinzu kommen 13 kanadische Investitionen in Brandenburg. Umgekehrt haben 50 brandenburgische Unternehmen Niederlassungen in den USA und sechs Unternehmen eine (Vertriebs-)Niederlassung oder Investition in Kanada. Wir freuen uns auf die Gespräche. Die Unternehmen aus den USA und aus Kanada tragen in Brandenburg entscheidend zur Internationalisierung des Standortes bei und stärken mit ihren Investitionen die Zukunftsfestigkeit des Standortes.“

Zu den Außenhandelszahlen:

Brandenburgische Unternehmen exportierten 2018 Waren im Wert von rund 1,2 Milliarden Euro in die USA und im Wert von nahezu 460 Millionen Euro nach Kanada. Die wichtigsten Exportprodukte waren jeweils Luftfahrzeuge, Lastkraftwagen und Spezialfahrzeuge sowie pharmazeutische Erzeugnisse. Die Exporte in die USA machten 2018 etwa 9,3 Prozent der Gesamtexporte Brandenburgs aus, die USA lagen damit in der Rangfolge der brandenburgischen Exportdestinationen auf Platz 2 (hinter Polen mit einem Anteil an den märkischen Gesamtexporten von 16,2 Prozent). Kanada belegt mit 3,5 Prozent der Brandenburger Gesamtexporte den neunten Platz der Rangliste.

Das Importvolumen aus den USA lag 2018 insgesamt bei 470 Millionen Euro aus den USA und 440 Millionen Euro aus Kanada. Die USA lagen damit auf dem zwölften, Kanada auf dem 13. Platz der märkischen Importrangliste.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg

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