Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Pschierer stellt den aktuellen ‚Betriebsvergleich für die Hotellerie und Gastronomie Bayern' vor / Pschierer: "Bayerns Gastgewerbe ist Spitze im deutschen Tourismus"

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Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Pschierer stellt den aktuellen ‚Betriebsvergleich für die Hotellerie und Gastronomie Bayern' vor / Pschierer: "Bayerns Gastgewerbe ist Spitze im deutschen Tourismus" Franz Josef Pschierer - stmwi.bayern.de
(BWP) „Die bayerische Hotellerie und Gastronomie sind wichtige Wirtschaftsfaktoren im Freistaat und nehmen eine Spitzenstellung im deutschen Tourismus ein. Das ist die klare Botschaft des aktuellen Betriebsvergleichs. Die 39.510 steuerpflichtigen Betriebe in Bayern erzielten 2015 einen Jahresumsatz von rund 15,8 Milliarden Euro. Damit floss jeder fünfte Euro, der 2015 im deutschen Gastgewerbe umgesetzt wurde, in die Kasse eines Betriebs im Freistaat“, so Bayerns Wirtschafts- und Tourismusstaatssekretär Franz Josef Pschierer. Auch für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Bayern spielt das Gastgewerbe eine bedeutende Rolle. Im Jahr 2015 waren in der bayerischen Hotellerie und Gastronomie mehr als 400.000 Beschäftigte und rund 9.500 Auszubildende tätig. „Die bayerischen Betriebe leisten einen entscheidenden Beitrag für den Wohlstand der Menschen und nehmen ihre soziale Rolle als Arbeitgeber und Ausbilder verantwortungsvoll war,“ so Pschierer weiter.
 
DEHOGA Bayern-Präsidialmitglied Jürgen Lochbihler ergänzt: „Hotellerie und Gastronomie sind mittlerweile die regionalen Wirtschaftsmotoren. Sie sind Garanten einer positiven ländlichen Entwicklung, sie sind systemrelevant für den Erfolg Bayerns.“ Mittels einer Sonderbefragung der Studie konnte darüber hinaus das Investitionsverhalten in einzelnen Betriebstypen verifiziert werden. Damit liegen für Bayern einmal mehr wissenschaftlich gesicherte Daten zu den Auswirkungen der Umsatzsteuersenkung auf das Investitionsverhalten der bayerischen Beherbergungsbetriebe vor die beweisen, dass die Hotellerie außergewöhnlich kräftig investiert hat. „Die Daten belegen, dass sich die Umsatzsteuerreduzierung auch für den Staat gerechnet hat,“ so Lochbihler.
 
Der Betriebsvergleich für die Hotellerie und Gastronomie bietet mit seinen Ergebnissen einen objektiven Indikator für die Situation der Tourismuswirtschaft im Freistaat. Die Studie mit ihren repräsentativen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen zu Produktivität, Wirtschaftlichkeit, Kapazitätsauslastung, Ertragskraft und Finanzlage der Betriebe in den einzelnen Angebots-sparten dient den Unternehmen als Vergleichs- und Orientierungsmaßstab zur betriebswirtschaftlichen Standortbestimmung. Kreditwirtschaft und Finanzdienstleister können auf ein verlässliches Instrument zur Analyse und Bewertung gastgewerblicher Unternehmen zurückgreifen. Schließlich bildet die Studie eine wichtige Grundlage für die bayerische Tourismuspolitik bei der Erarbeitung von Entwicklungsstrategien, Handlungskonzepten sowie konkreten Maßnahmen. Der Betriebsvergleich wird regelmäßig in dreijährigem Turnus erstellt, in diesem Jahr bereits zum dreizehnten Mal. Er kann über das Internet unter www.dwif.de bezogen werden.

Quelle: stmwi.bayern.de

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