Statement / Sondierungsgespräche: Chance für Tourismuspolitik aus einem Guss

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Statement / Sondierungsgespräche: Chance für Tourismuspolitik aus einem Guss Reinhard Meyer - deutschertourismusverband.de - Jan Sobotka - DTV
(BWP) Nächste Woche stehen die Themen Wirtschaft und Verkehr auf der Agenda von CDU/CSU, FDP und Grünen. Dabei gehört das Thema Tourismus unbedingt mit auf den Tisch, fordert der Deutsche Tourismusverband (DTV). DTV-Präsident Reinhard Meyer: „Die Herausforderungen der Tourismuswirtschaft sind groß. Es gilt vor allem, ländliche oder strukturschwache Räume durch gezielte Tourismusförderung weiterzuentwickeln und die touristische Infrastruktur – von der Verkehrsanbindung der Regionen bis zum Breitbandausbau – voranzutreiben. Dafür ist ein verzahntes, ressortübergreifendes Agieren unabdingbar. Bisher treffen viele Ministerien Entscheidungen, die Auswirkungen für den Tourismus haben. Nur koordiniert kann der Deutschlandtourismus zukunftsfähig gemacht werden“.

Mit einer neuen Bunderegierung müssen jetzt die Weichen richtig gestellt werden, um die Tourismuswirtschaft besser zu verankern und eine Tourismuspolitik aus einem Guss zu etablieren. Dazu gehört ein Tourismuskonzept für Deutschland, das der Bund gemeinsam mit den Ländern erarbeitet. „Tourismus ist kein Gedöns, sondern echte Wirtschaftskraft, die der vollen Aufmerksamkeit der neuen Bundesregierung bedarf“, so Meyer.

Wirtschaftsfaktor Tourismus in Deutschland
Geschäftsreisende, Urlauber und Tagesausflügler aus dem In- und Ausland geben in Deutschland pro Jahr 287,2 Milliarden Euro für Urlaub und Mobilität aus. 2,92 Millionen – und damit 6,8 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland – sind im Tourismus beschäftigt. Mit 3,9 Prozent leistet die Tourismuswirtschaft einen höheren direkten Beitrag zur Bruttowertschöpfung als der Einzelhan¬del oder der Maschinenbau.

Quelle: Deutscher Tourismusverband e.V.

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesWirtschaftsPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.