Kräuter kritisiert „Frontalangriff auf die Beschäftigtenrechte“

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Kräuter kritisiert „Frontalangriff auf die Beschäftigtenrechte“ Rainer Kräuter - DIE LINKE im Thüringer Landtag
(BWP) Der Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Thüringen, Knut Bernsen, hat einen verkaufsoffenen Sonntag am 1. Mai 2016 als rechtlich unbedenklich bezeichnet. Rainer Kräuter, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, weist das Ansinnen strikt zurück.  Die entsprechenden Pläne bezeichnet er als geschichtsvergessen.

Der Abgeordnete hält einen verkaufsoffenen Sonntag ausgerechnet am 1. Mai zudem für „moralisch höchst verwerflich“. Den 1. Mai zum Arbeitstag zu machen sei ein „Frontalangriff auf die Beschäftigtenrechte“. „Ein Blick in ein Geschichtsbuch kann hier sicherlich helfen“, empfiehlt Kräuter den Funktionären des Einzelhandelsverbandes.

Der Gewerkschaftspolitiker der Linksfraktion appelliert ausdrücklich an die Beschäftigten: „Wer sich heute über die 40-Stunden- oder 5-Tage-Woche freut, über bezahlten Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Mutterschutz, die Mitbestimmung im Betrieb, Kündigungsschutz, Tarifverträge, die Altersabsicherung oder schlicht mehr Geld, der sollte sich auch bewusst werden, dass dies alles Ergebnisse der oftmals harten Kämpfe der Arbeiterbewegung sind, denen wir an diesem Tag gedenken. Und in dieser Tradition ist der 1. Mai als Arbeitstag kein Verhandlungsgegenstand. Es ist der Tag, an dem sich Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer solidairisieren und organisieren.“

Quelle: die-linke-thl.de

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