(BWP) Sozial-Ministerin Kristin Alheit ernennt die Mitglieder des Errichtungs-Ausschusses der Pflege-Berufekammer Schleswig-Holstein. Ernannt werden 13 ehrenamtliche Mitglieder, die nun die Aufgabe haben, alle Mitglieder des Pflegeberufes zu registrieren und die erste Kammerwahl zu organisieren und durchzuführen. Zu der Veranstaltung im Kieler Sozialministerium waren auch die Mitglieder des Sozialausschusses des Landtages eingeladen.Sozialministerin Kristin Alheit betont: „"Die Pflegeberufekammer ist eine starke Basis für eine gleichwertige Anerkennung der Pflegeberufe im Gesundheitswesen. Mit der Kammer erhält der Pflegeberuf eine kompetente und mandatierte Stimme. Dies ist auch ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Pflege insgesamt. Mit dem heutigen Tag kommen wir der Errichtung in Schleswig-Holstein…
(BWP) Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Johannes Callsen, hat angesichts der rückläufigen Zahl der Betriebsgründungen in Schleswig-Holstein bessere Rahmenbedingungen für Gründer gefordert: „Dieser Rückgang ist ein Alarmsignal. Gründer und Unternehmensnachfolger sorgen für Wettbewerb, Innovationen und Arbeitsplätze. Die Landesregierung muss für sie bessere Rahmenbedingungen schaffen“, sagte Callsen. Der CDU-Wirtschaftsexperte wies darauf hin, dass die Gründungen im Bereich von Unternehmen, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lässt, mit fünf Prozent besonders stark zurück gegangen sind. Callsen forderte insbesondere in der Gründungs- oder Übernahmephase eine Entlastung von Bürokratie, die in Schleswig-Holstein allen Unternehmen das Leben besonders…
(BWP) Sozialministerin Kristin Alheit besucht das Integrationsunternehmen „di.hako.tec GmbH“ in Trappenkamp im Rahmen der offiziellen Einweihung des modernisierten Maschinenparks. Das Integrationsamt im Sozialministerium hat das seit 2003 bestehende Unternehmen mit 1,1 Mio Euro für die Modernisierung des Maschinenparks in den Kernbereichen Schweißen, Drehen und Fräsen aus den Mitteln der Ausgleichsabgabe unterstützt.Sozialministerin Kristin Alheit betont: „Teilhabe am Arbeitsleben ist der Dreh- und Angelpunkt für eine inklusive Gesellschaft. Hier wird sie praktisch umgesetzt. Damit ist das Unternehmen ein Vorbild, auch für andere im Land. Ich höre immer wieder, dass Menschen mit einer Schwerbehinderung, wenn sie richtig eingesetzt sind, leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter…
(BWP) Immer noch sind schwerbehinderte Menschen bundesweit stärker von Arbeitslosigkeit betroffen als Menschen ohne Behinderung. Und dies, obwohl sie oftmals über gute Qualifikationen für den Arbeitsmarkt verfügen. In Schleswig-Holstein haben rund 5.200 Menschen mit Schwerbehinderung keine Arbeit. Dies entspricht einer Quote von 5,6 Prozent an allen arbeitslosen Menschen.Viele Unternehmen sind immer noch unsicher, was die Beschäftigung schwerbehinderter Arbeitnehmer anbelangt. In rund 5.000 Unternehmen in Schleswig-Holstein mit mehr als 20 Arbeitsplätzen sind von rund 680.000 Arbeitsplätzen 24.000 mit schwerbehinderten Menschen besetzt. Dies entspricht einer Beschäftigungsquote bei Unternehmen mit mehr als 20 Arbeitsplätzen von 4,4 Prozent. Schleswig-Holstein liegt damit unter dem Bundesschnitt.Um…
(BWP) Zur Förderung des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung und Weiterbildung in Schleswig-Holstein (KoFW) aus dem durch Bund, Land und EU finanzierten Landesprogramm Wirtschaft mit fast 1,6 Mio. € für den Zeitraum 2015 bis 2018 erklärt der weiterbildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Tobias von Pein:Die Zukunft unserer Gesellschaft hängt davon ab, inwieweit wir die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften unterstützen. Neben der Einwanderung qualifizierter Menschen in unser Land ist Qualifizierung der beste Weg, die Bildungspotentiale möglichst aller jungen Menschen voll auszuschöpfen. Dazu haben wir mit unseren Schul- und Bildungsreformen wichtige Voraussetzungen geliefert.Wir haben wegen auslaufender EU-Programme auch die Strukturen der Weiterbildungsvernetzung in Schleswig-Holstein neu…
(BWP) Der Bericht zeigt Licht und Schatten im Übergang von der Schule in den Beruf. Positiv ist zu sehen, dass die duale Ausbildung in Schleswig-Holstein zahlenmäßig stabil ist. Der Ländermonitor macht aber auch klar, dass auf dem Weg von der Schule in den Beruf noch viele Steine aus dem Weg geräumt werden müssen, um allen Jugendlichen einen guten Start in den Beruf zu ermöglichen. Dringender Handlungsbedarf besteht bei den Jugendlichen mit dem ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (früher „Hauptschulabschluss“). Wenn nur 37 Prozent von ihnen direkt nach der Schule in eine Ausbildung gehen, kann uns das nicht zufrieden stellen.Auch die geringe Übergangsquote…
(BWP) Ministerpräsident Torsten Albig hat den Unternehmern im Norden für ihre Unterstützung bei der Bewältigung der Flüchtlingssituation gedankt: "Sie lassen Ihren Worten Taten folgen und geben den zu uns Geflüchteten eine Perspektive. Je schneller die Menschen eine Chance bekommen, sich mittels Arbeit eine neue Existenz aufzubauen, desto eher können sich die Geflüchteten in unsere Gesellschaft integrieren", sagte Albig heute (30. November) anlässlich des traditionellen Grünkohlessens des UV Nord im Kieler Schloss.Der UV Nord habe flächendeckend ein umfassendes Beratungsnetzwerk für Unternehmen eingerichtet und einen Flüchtlingsbeauftragten ernannt, hob der Ministerpräsident hervor. 74 Prozent der Mitglieder des UV Nord seien bereit, Geflüchteten Praktikums-,…
(BWP) Auf Initiative Schleswig-Holsteins hat der Bundesrat für das so genannte "Meister-BAföG" (Aufstiegs-Fortbildungs-Förderungs-Gesetz AFBG) weitergehende Verbesserungen vorgeschlagen als im Entwurf der Bundesregierung vorgesehen sind. Wie Wirtschaftsminister Reinhard Meyer sagte, sollen die Empfänger von AFBG-Leistungen nach seinen Vorstellungen ab August 2016 mit Studierenden gleichgestellt werden, die BAföG empfangen, und ebenfalls einen Zuschuss zum Unterhaltsbeitrag von 50 Prozent bekommen.Derzeit bekommen angehende Handwerks- und Industriemeister sowie Erzieherinnen und Erzieher nur 44 Prozent der Leistungen als Zuschuss; der Entwurf der Bundesregierung sieht 47 Prozent vor. Zugleich fordern die Länder eine volle Kostenübernahme durch den Bund, denn noch zahlen die Länder 22 Prozent der Kosten…
(BWP) Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Johannes Callsen, hat die in Büdelsdorf vorgestellte so genannte „industriepolitische Strategie“ der Landesregierung als weitere groß inszenierte Nullnummer bezeichnet: „Eine Strategie der Landesregierung darf entscheidende Standortfaktoren nicht ausklammern. Diese beseitigt nicht eine einzige der vor drei Jahren aufgrund der Streitigkeiten von SPD, Grünen und SSW im Koalitionsvertrag begründeten Unsicherheiten für Industrieunternehmen in Schleswig-Holstein. Der heutige Kongress sorgt für schöne neue Fotos. Mehr wollen Albig und seine Regierungsmannschaft auch nicht erreichen. Sonst hätten sie die vergangenen drei Jahre genutzt, um sich in den entscheidenden Fragen zu einigen“, sagte Callsen in Kiel. Wenn…
(BWP) Minister-Präsident Torsten Albig hat die Volks- und Raiffeisen Bank Niebüll (VR-Bank) und die Wulff Textil-Service GmbH aus Kiel als vorbildliche Unternehmen in Schleswig-Holstein ausgezeichnet. ""Diese beiden Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt und stärken mit ihren Konzepten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Entwicklung zu mehr Familienfreundlichkeit in der schleswig-holsteinischen Arbeitswelt"", sagte Albig heute (25. November) zum Abschluss des Wettbewerbs "Klasse gemacht!" in Kiel.Nach den Worten des Ministerpräsidenten leisten die VR-Bank und die Wulff Textil-Service Pionierarbeit. ""Ihre Fortschrittlichkeit bringt unser Land nach vorne. In eine Zukunft, in der sich aus Familie und Beruf kein Widerspruch ergibt"", so…
(BWP) Zum Industriepolitischen Kongress der Landesregierung erklärt der Stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:„Es ist schon ein begrüßenswerter Fortschritt, dass sich die Landesregierung nun ganz offen zur Notwendigkeit einer aktiven Industriepolitik in unserem Bundesland bekennt. Die FDP-Fraktion hatte im vergangenen Jahr mit einer Landtagsinitiative ein industriepolitisches Konzept des Landes gefordert und dafür von Verbänden, Kammern, Gewerkschaften und Hochschulen viel Zustimmung erhalten. Insofern begrüßen wir die zwischenzeitliche Schaffung eines Industriereferats im Wirtschaftsministerium und die ersten Vorschläge der Landesregierung für eine industriepolitische Strategie. Für rot-grün-blaue Selbstbeweihräucherung auf Regierungskongressen, auf denen mehr Sozialdemokraten auftreten durften als bei einer durchschnittlichen SPD-Veranstaltung,…
(BWP) Zur Presse-Mitteilung des Abgeordneten Johannes Callsen zur industrie-politischen Strategie der Landes-Regierung sagt der wirtschafts-politische Sprecher der Landtags-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Andreas Tietze:Die Landesregierung greift beherzt das Thema Industrie 4.0 auf. Wir sind das Land der Energiewende in Deutschland, haben eine hohe Lebensqualität und Wertschöpfung in Schleswig-Holstein. Das Bündnis von Gewerkschaften, Politik und Wirtschaft kommt zur richtigen Zeit.Wir Grüne fordern schon lange die notwendige Transformation der Wirtschaft. In Zukunft müssen die Daten rasen und gute Arbeit im Vordergrund stehen. Wir haben mit unseren Green New Deal dazu konkrete Vorschläge gemacht.Der CDU-Abgeordnete Callsen war offenbar auf der falschen Veranstaltung. Während…
(BWP) Eines wird mit dem vorliegenden Antrag besonders deutlich: Geduld scheint nicht die Stärke der Kolleginnen und Kollegen von der FDP zu sein. Anscheinend können Sie den industriepolitischen Kongress, der am kommenden Mittwoch in Büdelsdorf stattfindet, nicht abwarten. Ich persönlich finde es ja sinnvoller, zuerst mit allen Beteiligten zu sprechen und dann Entscheidungen zu treffen. Dass Sie mit Ihrem Antrag die Ergebnisse des Kongresses vorwegnehmen, halte ich für wenig hilfreich. Das Gute an Ihrem Antrag ist, dass er mir die Gelegenheit gibt, einmal hervorzuheben, dass die Landesregierung bereits viele sehr gute Aktivitäten in der Industriepolitik verfolgt. Leider verschweigen Sie das…
(BWP) In seiner Rede zu TOP 28 (Industriepolitische Strategie) erklärt der Stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:„Warum sind wir der Auffassung, dass unser Bundesland sich industriepolitisch deutlich besser aufstellen muss? Ganz einfach: Es geht uns um gut bezahlte qualifizierte Arbeitsplätze, damit einhergehend bessere Chancen gerade für junge Menschen hier bei uns im Norden und am Ende natürlich auch ein höheres Steueraufkommen für unser Land, aus dem dann weitere Chancen entstehen können, wenn man dies denn richtig einsetzt.Gewerkschaften haben unser Bundesland in den vergangenen Jahren wiederholt als ‚Lohnkeller‘ gebrandmarkt. Dies kann man aber nicht den Arbeitgebern in Mittelstand…
(BWP) Anlässlich des ersten Weiterbildungstages Schleswig-Holstein hat Arbeits-Staatssekretär Dr. Frank Nägele auf die herausragende Bedeutung der Weiterbildung für die mittelständische Wirtschaft im Land hingewiesen: "Jede Investition in Qualifizierung ist gut für die Beschäftigten und für die Unternehmen." Zwar sei die Weiterbildungsbeteiligung in Schleswig-Holstein im Verhältnis zu seiner Wirtschaftskraft nach dem neuen Weiterbildungsatlas der Bertelsmann Stiftung gut, aber: "Die Akteure im System der beruflichen Bildung, zu dem auch die oftmals ausgeblendete Weiterbildung von Erwachsenen gehört, müssen noch enger zusammenrücken: Nur eine fundierte berufliche Qualifikation schaffe die Grundlage für einen sicheren Arbeitsplatz. Und nur gut aus- und weitergebildete Beschäftigte stärken die Betriebe,…