DTV-Statement zur EU-Pauschalreiserichtlinie

Sondermeldung*

„Tourismusorganisationen, die als Reisevermittler tätig sind, können nun endlich aufatmen: Die Gefahr, beim Zusammenstellen und Abrechnen der sogenannten ‚verbundenen Reiseleistungen‘ versehentlich wie ein Reiseveranstalter zu haften, ist gebannt. Statt aufwendig jede Reiseleistung einzeln und getrennt voneinander zu bezahlen, soll am Ende ein gemeinsamer Bezahlvorgang stehen. Jedem Kundengespräch soll zudem ein neutrales Beratungsgespräch vorangehen. Damit ist diese Kuh vom Eis“, sagt Claudia Gilles, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV). Gestern hatte Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, auf einer...

Rehlinger: Neue Zahlen belegen Stärke des Industriestandortes

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Rehlinger: Neue Zahlen belegen Stärke des Industriestandortes Anke Rehlinger - saarland.de - Dirk Guldner
(BWP) Die saarländische Industrie hat im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Der Umsatz konnte um 7,6 Prozent im Vergleich zu 2014 auf 27,1 Mrd. Euro gesteigert werden. „Die neuen Zahlen des Statistischen Amtes zeigen deutlich – das Saarland ist und bleibt ein starker Industriestandort“, sagte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger.

Zulegen konnten vor allem die Maschinenbauer im Land und die Automobilbranche, gerade auch im Exportbereich. „Die Produkte aus dem Saarland sind national wie international gefragt – ‚made in Saarland‘ steht für Qualität.“ Daher gelte es, so die Ministerin, den Industriestandort Saar weiter zu stärken. Sie sehe sich auch in ihrer Industriepolitik bestätigt. Der Anfang 2015 von ihr gestartete Leitbildprozess „Saarland Industrieland – Wie wir mit Industrie Zukunft gewinnen“ hat zum Ziel, unter breiter Beteiligung von Kammern, Verbänden und Unternehmen Handlungsleitlinien für eine aktive, zukunftsorientierte Industriepolitik im Saarland zu erstellen. „Industrie ist unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“, so die Ministerin. Laut Statistischem Landesamt beschäftigte das Verarbeitende Gewerbe im Dezember 2015 ca. 82.200 Menschen.

Die Umsatzeinbußen der saarländischen Metallindustrien machten noch einmal deutlich, dass dringender Handlungsbedarf bestehe, um die europäische Stahlindustrie vor weiteren Zusatzbelastungen zu schützen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Die Gefährdung dieser Branche werde sonst auch negative Auswirkungen auf andere wichtige Wirtschaftsbereiche haben.

Rehlinger: „Es gibt kein industrielles Produkt, das ohne Stahl gefertigt werden kann. Bei uns funktioniert der Verbund aus Wissenschaft, Hochschulen, Grundstoffindustrie und Weiterverarbeitung. Die gesamte industrielle Landschaft in Deutschland ist darauf angewiesen, dass Stahl vor Ort produziert wird.“
 
Quelle: wirtschaft.saarland.de

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