Mehr Transparenz bei Löhnen in Unternehmen - Petra Berg: „Erster großer Schritt zur Bekämpfung von Lohnungerechtigkeit“

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Mehr Transparenz bei Löhnen in Unternehmen - Petra Berg: „Erster großer Schritt zur Bekämpfung von Lohnungerechtigkeit“ Petra Berg - spd-fraktion-saar.de - SPD-Landtagsfraktion - Peter Kerkrath
(BWP) Nach über einem Jahr hat sich die Bundesregierung auf einen Gesetzentwurf für mehr Transparenz bei den Lohnunterschieden von Männern und Frauen verständigt. Bisher hatte sich die CDU/CSU dagegen gesperrt. Die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion Petra Berg begrüßt den Gesetzesentwurf, der heute im Bundestag in erster Lesung beraten wurde: „Wir sind bei der Bekämpfung der Lohnungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen wieder einen großen Schritt weiter. Das Engagement von Frauenministerin Manuela Schwesig hat dazu geführt, dass wir heute im Bundestag ein Zeichen gesetzt und den Entwurf des Lohngleichheitsgesetzes beraten haben. Damit ist der Widerstand der CDU/CSU aufs Erste gebrochen. Den Entwurf als ‚Regulierungswut der SPD-Regierungsmitglieder‘ zu bezeichnen wie es der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der Union, Christian von Stetten, getan hat, ist absolut inakzeptabel“, sagt Berg. Manuela Schwesig hat die Untergrenze, ab der das Gesetz gelten soll, auf 200 Beschäftigte abgesenkt. Der Koalitionsvertrag sah eine Grenze von 500 Beschäftigten vor.

„Die CDU scheint hier regelrecht Angst vor mehr Transparenz in Unternehmen zu haben. Wir müssen Frauen im Beruf unterstützen und dürfen uns notwendigen Instrumenten nicht versperren. Die immer noch vorhandene Lohnlücke bei der Bezahlung von Männern und Frauen liegt bei 21 Prozent. Diese Lohnungerechtigkeit bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit ist absolut ungerecht und führt häufig zu Altersarmut bei Frauen. Nichts rechtfertigt, dass junge Frauen bereits beim Berufseinstieg trotz gleicher Qualifikation und Fachrichtung weniger verdienen als Männer“, sagt Berg und ergänzt: „Mit dem neuen Lohngleichheitsgesetz wird das Gehalt transparenter und Frauen erhalten einen größeren Verhandlungsspielraum.“

Quelle: spd-fraktion-saar.de

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