Dagmar Ensch-Engel: Fall Whitesell bestätigt: Belegschaftsbeteiligung statt „Heuschrecken“

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Dagmar Ensch-Engel: Fall Whitesell bestätigt: Belegschaftsbeteiligung statt „Heuschrecken“ Dagmar Ensch Engel - Linksfraktion Saarland
(BWP) „Das beste Mittel gegen ‚Heuschrecken‘, die einen gesunden Betrieb auseinandernehmen, ist eine Beteiligung der Belegschaft. Hätten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt des dubiosen US-‚Investors‘ Whitesell die Beckinger Schraubenwerke regiert, wäre das Werk nicht derart mit Anlauf an die Wand gefahren worden.“ So fasst die Beckinger Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Saarländischen Landtag das Ergebnis einer Podiumsdiskussion am vergangenen Freitag zusammen. Im vollen Kulturhaus „Alte Wäscherei“ hatte Oskar Lafontaine gemeinsam mit dem zweiten Bevollmächtigten der IG Metall Völklingen Gudio Lesch, dem  Betriebsratsvorsitzender des Whitesell-Nachfolgers Nedschroeff Beckingen, Gerfried Lauer, und Elmar Seiwert, dem stellvertretenden Landesvorsitzenden und Beckinger Ortsvereinsvorsitzenden der Partei DIE LINKE über Lehren aus dem Fall Whitesell diskutiert. „Nur die Beschäftigten können der Willkür von Investoren Einhalt gebieten, die nur auf kurzfristigen Profit aus sind. Die saarländische Stahlindustrie mit der Stahlstiftung und dem Einfluss der Beschäftigten ist hier ein gutes Beispiel. Deshalb bleibt die verstärkte Förderung von Belegschafts-Beteiligungen durch das Land auch eine zentrale Forderung der LINKEN“, so Ensch-Engel abschließend.

Quelle: linksfraktion-saarland.de

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