(BWP) Die saarländische Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Anke Rehlinger, hat die geplanten US-Strafzölle auf Stahl mit scharfen Worten kritisiert. „Da spielt einer mit dem Feuer. Auch wenn es im Wesentlichen keine unmittelbare Betroffenheit unserer saarländischen Stahlproduzenten gibt, sind die unausgegorenen Pläne handelspolitisch brisant. Starke Auswirkungen auf Wertschöpfung und Beschäftigung sind zu befürchten“, so die Ministerin. Es drohe eine Umlenkung von Handelsströmen. So könnten zum Beispiel chinesische Billigexporte statt in die USA nach Europa geliefert werden und dort zu schädlichen Verdrängungs- und Preissenkungseffekten führen.Rehlinger: „Die Überkapazitäten im Stahlsektor sind eine Realität, dass es Billigimporte auch in die USA…
(BWP) Die Clearingstelle Mittelstand kann ihre Arbeit aufnehmen. Das hat Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger mitgeteilt. Die entsprechende Verordnung sei jetzt vom Ministerrat beschlossen und werde in Kürze im Amtsblatt veröffentlicht. Die Einrichtung sei Teil der aktiven Mittelstandspolitik für das Saarland. „Mit der Clearingstelle setzen wir einen zentralen Punkt des neuen Mittelstandsförderungsgesetzes des Saarlandes um. Sie wird bereits in der Entwurfsphase neuer Rechtsvorschriften tätig werden, um diese auf ihre Mittelstandsfreundlichkeit zu prüfen. Durch sie sollen Anliegen der kleinen und mittleren Unternehmen stärker berücksichtigt und Vorschriften verhindert werden, die den Mittelstand ausbremsen“, so Anke Rehlinger. Neben der Beratung der Landesregierung hat die Clearingstelle…
(BWP) Der FDP-Landesvorsitzende Oliver Luksic fordert die Landesregierung auf, einen größeren Fokus auf die Digitalisierung im Saarland zu legen. „Die Studie der Initiative D21 zur Digitalen Gesellschaft spricht Bände. Das Saarland liegt bei der Internetnutzung mit Abstand auf dem letzten Platz unter den alten Bundesländern. Die Landesregierung muss hier dringend aktiv werden. Das gilt für den Ausbaugrad der Digitalisierung genauso wie für die Vermittlung von Fähigkeiten in der digitalen Welt, beispielsweise in Schulen und Fortbildungsprogrammen. Beim nationalen IT-Gipfel 2016 im Saarland wurden viele Versprechungen gemacht. Jetzt muss endlich geliefert werden“.Luksic weiter: „Leider zeigt die Studie auch eine Diskrepanz zwischen Männern…
(BWP) Arbeitsministerin Anke Rehlinger ist mit der aktuell guten Beschäftigungsentwicklung im Saarland und dem Rückgang der Arbeitslosigkeit zufrieden. Dies betreffe ganz besonders die deutlichen Verbesserungen bei der Jugendarbeitslosigkeit und den Langzeitarbeitslosen, sagt sie. „Hier können wir sehen, dass sich das intensive Engagement der saarländischen Jobcenter und der Arbeitsagentur zur Integration Arbeitsloser auszahlt. Wir haben seitens des Ministeriums die Voraussetzungen dafür geschaffen, diese Anstrengungen auch im neuen Haushaltsjahr auf hohem Niveau unterstützen zu können. Unser Landesarbeitsmarktprogramm ASaar wird fortgeführt. Wir konzentrieren uns mit sichtbaren Erfolgen auf die Integration von Menschen, die ohne Unterstützung nicht von der guten Beschäftigungsentwicklung profitieren“, so die…
(BWP) Nur drei Monate nach der Förderzusage durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nimmt das Mittelstandskompetenzzentrum 4.0 für das Saarland offiziell seine Arbeit auf. Am 12. Dezember öffnet die beim Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZeMA) angesiedelte Einrichtung ihre Pforten. Hier sollen vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Saarland bei der Digitalisierung ihrer Geschäfts- und Produktionsmodelle Unterstützung erhalten. Zu den Kooperationspartnern des Projekts gehören neben dem ZeMa auch die Standortagentur Saaris und das AWS-Institut für digitale Produkte und Prozesse. „Bei der Digitalisierung der Saarwirtschaft lautet mein Credo: Weniger Theorie, mehr Praxis. Geredet haben wir genug. Jetzt…
(BWP) In einem gemeinsamen Schreiben haben sich jetzt erstmals die an Frankreich angrenzenden Bundesländer an die französische Arbeitsministerin Pénicord gewandt, um auf die seit einiger Zeit entstandenen Marktzugangsbarrieren im Frankreich-Geschäft hinzuweisen und Erleichterungen durch den Abbau von bürokratischen Belastungen anzumahnen. Darin beklagen sich die Wirtschaftsministerinnen Anke Rehlinger und Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Baden-Württemberg) gemeinsam mit ihrem rheinland-pfälzischen Ministerkollegen Dr. Volker Wissing über den zusätzlichen bürokratischen und finanziellen Aufwand für ausländische Unternehmen durch die Verschärfung der französischen Entsendeverfahren. Dazu zählen erheblich ausgeweitete Anmeldeverfahren, die Benennung eines Vertreters in Frankreich sowie umfassende Dokumentationspflichten. Zugleich begrüßen Rehlinger, Hoffmeister-Kraut und Wissing, dass der französische Gesetzgeber…
(BWP) Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hat die in einem Fortschrittsbericht zusammengefassten Resultate des Gipfels der G20-Mitgliedstaaten am 30.11.2017 in Berlin zum Kapazitätsabbau im Weltstahlmarkt grundsätzlich begrüßt: „Die Vereinbarung werte ich als bedeutsamen außenhandelspolitischen Schritt zum Abbau der internationalen Stahl-Überkapazitäten, die sich nach aktuellen Angaben der OECD auf fast 740 Millionen Tonnen belaufen.“ Bei dem Treffen des so genannten „Global Forum on Steel Excess Capacity“ unter deutscher G20-Präsidentschaft wurden ein intensiverer Informationsaustausch zwischen den Mitgliedern, die Entwicklung eines gemeinsamen Referenzrahmens und ein im kommenden Jahr zu erstellender Fahrplan mit Bezügen zu den generellen Rahmenbedingungen der Stahlindustrie, marktverzerrenden Subventionen, der Schaffung eines Level-Playing-Fields,…
(BWP) In der heutigen Sitzung des Wirtschaftsausschusses hat die Landesregierung über ihren Einsatz in der Stahlpolitik und den aktuellen Sachstand zum EU-Emissionshandel berichtet. Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Hans Peter Kurtz erklärt zum Bericht: „Nicht nur der Bericht im heutigen Ausschuss sondern auch die zahlreichen Demos der IG Metall, Vorstöße und Aktionen der Landesregierung haben gezeigt, dass die Landespolitik hinter den Unternehmen und den Beschäftigten der heimischen Stahlindustrie steht. Allen voran Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger, die sich Ende August 2017 gemeinsam mit einer saarländischen Stahldelegation bei dem Botschafter und Ständigen Vertreter Estlands bei der Europäischen Union, sowie mehreren EU-Parlamentariern für die…
(BWP) Siemens will an verschiedenen Standorten seine Werke schließen, darunter auch sein Reparaturzentrum in St. Ingbert. Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Stefan Pauluhn sieht darin auch ein Problem für viele andere Betriebe im Saarland, die auf Siemens angewiesen sind. „Betroffen von der Schließung im Saarland sind rund 30 Arbeitsplätze, an denen aber noch viele weitere in anderen saarländischen Industriebetrieben hängen. Dass ein Konzern, der eine gute Auslastung hat und von Großbetrieben wie der Dillinger Hütte, ZF und Bosch im Saarland profitiert, schließen will, weil er sich laut Siemens-Sprecherin aus dem Geschäftsbereich zurückzieht, hat einen bitteren Beigeschmack“, sagt Pauluhn. Die Schließungsabsichten bereiteten…
(BWP) „Nachdem die saarländischen Unternehmen bereits während der ersten sechs Monate lebhaft in ihre Betriebe investiert haben, hat sich dieser Trend auch im zweiten Halbjahr fortgesetzt.“ Diese Schlussfolgerung zieht Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger aus aktuellen Daten zur Investitionsförderung. Deutlich ablesbar sei die positive Entwicklung an der gestiegenen Zahl von Anträgen. Für die gewerbliche Investitionsförderung seien seit Jahresbeginn 76 Projekte angemeldet worden. „Deren Gesamtvolumen beläuft sich auf 145 Mio. Euro. Das ist ein sattes Plus von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und bedeutet die Schaffung und Sicherung von mehr als 2.500 Arbeitsplätzen“, so die Ministerin. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen nutzten…
(BWP) „Arbeitszeiten, Digitalisierung, Gesundheit, Familie – das sind alles Puzzleteile in einem großen Puzzle, das die künftigen Koalitionsparteien im Bund in ihren Sondierungsgesprächen versuchen zusammenzusetzen“, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Hans Peter Kurtz. „Dabei muss klar sein: Abstriche in diesen Bereichen darf es nicht geben! Eine Aushöhlung des Arbeitszeitgesetzes und eine Begrenzung der Ruhezeiten ist die falsche Antwort an eine Gesellschaft, die geprägt ist vom digitalen Wandel in der Arbeitswelt. Stattdessen brauchen wir Regelungen, die es Beschäftigten ermöglichen, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen, gute Kompromisse bei Arbeitszeiten und Arbeitsort zu finden und vor allem ihre Erreichbarkeit in…
(BWP) Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher tummelten sich auf der Messe „Creative Mass 2.0“ am 20. Oktober in den Räumen der IHK und informierten sich über das Potenzial der saarländischen Kultur- und Kreativwirtschaft. 24 Unternehmen aus der Kreativbranche präsentierten dort ihre Produkte und Dienstleistungen. Gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und der Industrie- und Handelskammer organisierte das Kreativzentrum Saar die Messe in diesem Jahr zum dritten Mal. Im Vordergrund stand dabei der branchenübergreifende Dialog. „Die Creative Mass ist ein gelungenes Schaufenster für die saarländische Kreativbranche und eignet sich hervorragend, um mit potenziellen Auftraggebern in Kontakt…
(BWP) Mit der Einführung eines Meisterbonus zum Jahresbeginn 2018 werde ein wesentliches Versprechen des Koalitionsvertrags schnell und ohne Abstriche umgesetzt. Dies sagte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger vor der Landespressekonferenz. Mit den Vorarbeiten sei das Ministerium im Zeitplan, ein Richtlinienentwurf in der Abstimmung. Seine Details würden jetzt mit den betroffenen regionalen Kammern besprochen.Rehlinger: „Bis zu 1 Mio. Euro wollen wir im kommenden Jahr in den Aufstiegsbonus stecken. Davon können die im Saarland zu erwartenden 1.000 neuen Meisterinnen und Meister sowie Absolvent/innen von Aufstiegsfortbildungen profitieren. Ich halte das für einen wesentlichen Beitrag zur Gleichstellung von beruflicher und akademischer Bildung.“ Wer von Fachkräftesicherung rede,…
(BWP) Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr hat erneut das Siegel „Familienfreundliches Unternehmen“ erhalten. Dr. Heino Klingen, Hauptgeschäftsführer der IHK, überreichte die Urkunde am Freitag, 15. September, an Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Anlass für die Rezertifizierung ist ein neuer Baustein im Unterstützungsangebot des Ministeriums: Ab kommendem Jahr werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Familienangehörige pflegen, zwei Pflegelotsen zur Seite stehen. Sie sollen bei allen arbeits- und dienstrechtlichen Fragen rund um das Thema Pflege unterstützen. „Eine Behörde, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gute Arbeit ermöglichen will, braucht flexible Lösungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Vor dem Hintergrund des demografischen…
(BWP) „Die Tourismusentwicklung im Saarland sieht für dieses Jahr bisher sehr gut aus.“ So kommentierte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger neue Zahlen des Statistischen Bundesamts. Danach wurden im Saarland in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mehr als eine halbe Million Gäste registriert. Rehlinger: „Mit diesem Wert liegen wir besser als im Vorjahr. Das Plus von 5,8 Prozent bringt uns im Bundesvergleich auf Platz 3.“Auch die Zahl der Übernachtungen ist im ersten Halbjahr gestiegen: 1,4 Millionen oder 3,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres melden die Beherbergungsbetriebe. Diese Wachstumsrate entspricht dem Bundesdurchschnitt. Zu ihr steuern alle Landkreise und der Regionalverband…