Schmitt auf Internationaler Handwerksmesse IHM in München

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Schmitt auf Internationaler Handwerksmesse IHM in München Daniela Schmitt - mwvlw.rlp.de - Fotograf Bildergalerie MWVLW
(BWP) Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt hat die Internationale Handwerksmesse (IHM) in München besucht und sich dort zur Digitalisierung der Branche ausgetauscht. Außerdem sprach sie auf einer Podiumsdiskussion des Zentralverbands des deutschen Handwerks (ZDH) zum Handwerk als treibende Kraft für wirtschaftlich starke ländliche Räume. Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt hat heute auf der Internationalen Handwerksmesse in München (IHM) den Stand des in Koblenz ansässigen Kompetenzzentrums Digitales Handwerk besucht. Christoph Krause, Leiter des Kompetenzzentrums, präsentierte der Staatssekretärin „digitale Werkzeuge“, mit denen sich Handwerksunternehmen modern und effizient aufstellen können, um beispielsweise die Ausbildung zu verbessern oder die Kundenansprache zu erleichtern.

„Die digitalen Werkzeuge sind wichtig für Handwerksbetriebe – sie können den Unternehmen helfen, ihren Betrieb moderner aber vor allem auch effizienter zu führen. So können beispielweise durch 3-D-Druck sehr individuelle Produkte hergestellt werden oder durch Virtual Reality die Kundenberatung verbessert werden. Simulatoren, die Auszubildende direkt an der Maschine anleiten, vereinfachen und verbessern die Ausbildung. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist ein wichtiger Ansprechpartner für all diese Themen und bietet den Handwerksunternehmen erstklassige Beratung an“, sagte Staatssekretärin Daniela Schmitt.

Den ersten Schritt ins digitale Zeitalter können Betriebe direkt auf der IHM mit dem Kompetenzzentrum gehen: Alle interessierten Handwerksbetriebe und Vertreter der Handwerksorganisation können kostenlos einen Digitalisierungs-Check machen, der Ausgangslage und Potenzial der Digitalisierung im eigenen Betrieb analysiert.

Über das Handwerk als wichtige Säule für ländliche Räume sprach die Staatssekretärin auf der Podiumsdiskussion „Wie sichern wir die Perspektiven für Ländliche Räume?“ des Zentralverbands des deutschen Handwerks (ZDH). „Das Handwerk ist mit seiner Struktur in der Fläche eine wesentliche Säule für zukunftsorientierte und wirtschaftlich prosperierende ländliche Räume“, sagte Schmitt. Deshalb investiere man insbesondere in das Handwerk, das in einem Flächenland wie Rheinland-Pfalz eine wichtige Wirtschaftssäule darstelle.

So hat Rheinland-Pfalz Digitalisierungsberater für das Handwerk installiert und einen „Aufstiegsbonus“ eingeführt. Die Berater stehen allen Handwerksbetrieben in Fragen der Digitalisierung zur Seite und besuchen die Betriebe vor Ort. Der Aufstiegsbonus schafft einen Anreiz, sich nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung weiter zu qualifizieren und ein eigenes Unternehmen zu gründen. 1.000 Euro Aufstiegsbonus erhalten jene, die sich zum Meister fortbilden lassen, 2.500 Euro Aufstiegsbonus erhalten jene, die nach der Meisterqualifizierung ein eigenes Unternehmen gründen. „Sowohl mit den Digitalisierungsberatern als auch mit den Aufstiegsboni sichern wir Modernität und Qualität im rheinland-pfälzischen Handwerk und leisten damit auch einen Beitrag, die ländlichen Räume wirtschaftlich stark zu halten“, so Schmitt.

Quelle: MINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, VERKEHR, LANDWIRTSCHAFT UND WEINBAU RHEINLAND-PFALZ

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesWirtschaftsPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.