Arbeit 4.0 / Digitalisierung in Dienstleistungsbetrieben: Bätzing-Lichtenthäler besucht mit ver.di Betriebe im Land

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Arbeit 4.0 / Digitalisierung in Dienstleistungsbetrieben: Bätzing-Lichtenthäler besucht mit ver.di Betriebe im Land Sabine Bätzing Lichtenthäler - msagd.rlp.de
(BWP) Digitalisierung, Arbeit 4.0 und der damit verbundene Wandel der Arbeitswelt sind wichtige Zukunftsthemen für die Dienstleistungsbetriebe in Rheinland-Pfalz. Auf Einladung des ver.di Landesbezirks Rheinland-Pfalz-Saarland besucht Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler in den nächsten Monaten Dienststellen und Betriebe im Land und spricht mit Vertreterinnen und Vertretern der Belegschaft und den Betriebsleitungen über die gegenwärtigen Veränderungen. „Unsere Arbeitswelt war schon immer einem Wandel unterworfen, neu aber ist die große Dynamik der Veränderungen. Wie bei derzeit wohl nur wenigen anderen Themen kommt es hier darauf an,  dass wir diesen Wandel gestalten“,  erklärte  Bätzing-Lichtenthäler. In den Gesprächen in den Betrieben werde es um eine exemplarische Bestandsaufnahme gehen sowie darum, wie sich das Thema Digitalisierung in der Praxis darstellt, wie es angegangen wird und mit welchen Herausforderungen sich Betriebe und Beschäftigte dabei konfrontiert sehen. Themen wie Stellenprofile, veränderte Arbeitsprozesse und neue Beschäftigungsformen sollen ebenso besprochen werden wie die daraus resultierenden Auswirkungen. „Die grundlegenden menschlichen Bedürfnisse, nämlich irgendwann abschalten zu dürfen und sich von der Arbeit zu erholen, bleiben auch angesichts der Digitalisierung unverändert. Für mich ist deshalb völlig klar, dass Arbeit – bei allem Verständnis für neue Möglichkeiten und auch Anforderungen – nicht ‚grenzenlos‘ werden darf“, sagte Ministerin Bätzing-Lichtenthäler.

ver.di-Landesleiter Michael Blug ergänzte: „Auch in Zukunft ist es wichtig, dass aufgrund technischer Entwicklungen, Beschäftigte gute Arbeits- und Lebensbedingungen haben werden. Die Digitalisierung darf sich nicht zu Lasten der Beschäftigten auswirken. Die Beschäftigten sind das wichtigste Kapital, das die Dienstleistungsbetriebe und Dienststellen haben. Diese Menschen müssen unbedingt mitgestalten und dürfen nicht auf der Strecke bleiben. Gerade hier arbeiten Menschen für Menschen. Digitalisierung muss hier unterstützen. Essentiell wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Beschäftigten entsprechend qualifiziert werden“, sagte Blug.

Ministerin Bätzing-Lichtenthäler kündigte an, dass die Eindrücke aus den Gesprächen in den Masterplan „Zukunft der Arbeit in Rheinland-Pfalz“ einfließen werden, den die Landesregierung derzeit gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern entwickelt, um den Wandel der Arbeitswelt aktiv zu gestalten.

Im Rahmen der Besuchsreihe ist die Ministerin gemeinsam mit ver.di unter anderem beim Südwestrundfunk am Standort Mainz, im DHL Paketzentrum Saulheim, bei der Pirmasenser Stadtverwaltung, den Stadtwerken Mainz Netze GmbH nebst Mainzer Wärme und Stadtwerke AG, dem Schäfer-Shop in Betzdorf, der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und beim Service-Center der Deutschen Telekom am Standort Ludwigshafen zu Gast.

Quelle: MINISTERIUM FÜR SOZIALES, ARBEIT, GESUNDHEIT UND DEMOGRAFIE RHEINLAND-PFALZ

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesWirtschaftsPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.