Linke: Politik muss die Zukunft der Stahlindustrie sichern

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Linke: Politik muss die Zukunft der Stahlindustrie sichern Christian Leye - DIE LINKE NRW - Niels Holger Schmidt
(BWP) „Die NRW-Linke lehnt eine Fusion der Stahlsparten von Thyssen-Krupp und Tata Steel entschieden ab. Eine mögliche Fusion würde weitere Arbeitsplätze in der Stahlindustrie gefährden. Explizit teilen wir die Sorgen der Betriebsräte, dass die die Fusion auf Kosten der Arbeiter von Thyssen-Krupp gehen könnten“, erklärt Christian Leye, Landessprecher der Linken in Nordrhein-Westfalen.

„Zum Schutz von Arbeitsplätzen in der Stahlindustrie fordert Die Linke die Gründung einer Industriestiftung, die nun bei Thyssen-Krupp einspringen und in die Stahlsparten einsteigen sollte. Ein staatliches Investitionsprogramm könnte zugleich nicht nur die marode Infrastruktur beseitigen und Arbeitsplätze schaffen, sondern auch die Nachfrage nach Stahl steigern. Hier sehe ich sowohl die NRW-Landesregierung und die Bundesregierung in der Pflicht, umgehend im Sinne der Stahlarbeiter und der Sicherung ihrer Arbeitsplätze tätig zu werden. Es kann nicht sein, dass in wirtschaftlich guten Zeiten Milliardengewinne in private Taschen der Bosse fließen und in Krisen die Beschäftigten die Verluste tragen sollen. Die Wirtschaft ist für die Menschen da. Nicht umgekehrt“, so Leye weiter.

Die Linke erinnert in diesem Zusammenhang an die Rettung der Stahlindustrie im Saarland durch die Überführung in die Montan Stiftung Saar. Daran könne man sehen, dass ein Erhalt von Stahlwerken auch entgegen der kurzfristigen betriebswirtschaftlichen Logik sinnvoll sei - sowohl sozial als auch wirtschaftlich.

Quelle: DIE LINKE. Nordrhein-Westfalen

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