Freiberufliche Gründungen in NRW gestiegen – Großstädte Bonn und Köln vor Berlin / Minister Duin: Beleg für die Stärke unserer mittelständischen Wirtschaft und unseres Standorts

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Freiberufliche Gründungen in NRW gestiegen – Großstädte Bonn und Köln vor Berlin / Minister Duin: Beleg für die Stärke unserer mittelständischen Wirtschaft und unseres Standorts Garrelt Duin - spdfraktion.de
(BWP) Die Zahl der freiberuflichen Gründungen in Nordrhein-Westfalen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Unter den Flächenländern wies Nordrhein-Westfalen 2014 die höchste Gründungsintensität bei den Freiberuflern auf – deutlich höher als im Bundesdurchschnitt. Gründungsintensität meint die Zahl der Gründungen bezogen auf die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter. Zwischen 1991 und 2015 stieg die Anzahl der selbstständigen Freiberufler in NRW um rund 154 Prozent.

Im Vorfeld der Landtagsdebatte zur Großen Anfrage 18 „Lage und Perspektiven der Freien Berufe in Nordrhein-Westfalen“ (Donnerstag, 3. März 2016, TOP 3) erklärte Wirtschaftsminister Garrelt Duin: „Das große Wachstum der Freien Berufe in NRW ist ein Beleg für die Stärke unserer mittelständischen Wirtschaft. Freie Berufe schaffen zahlreiche Arbeits- und Ausbildungsplätze. Ihre Bedeutung wird in Zukunft noch zunehmen, da qualifizierte und kreative Dienstleitungen - gerade auch vor dem Hintergrund der Digitalisierung - immer stärker nachgefragt werden.“

Nach einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) erfolgten 2014 knapp 27 Prozent der rund 81.000 freiberuflichen Gründungen in Deutschland in Nordrhein-Westfalen. Unter den deutschen Großstädten liegen Bonn und Köln ganz vorne, was die Gründungsintensität anbelangt – vor Berlin und deutlich vor Hamburg. Unter den zwanzig besten, gründungsintensivsten, Großstädten in Deutschland liegen zehn in NRW.

„Die Freien Berufe erbringen für die Gesellschaft einen großen Mehrwert durch kompetente, persönliche Leistung. Deshalb wehre ich die immer wiederkehrenden Versuche aus Brüssel ab, die Freien Berufe zu deregulieren“, so Minister Duin.

Quelle: mweimh.nrw.de

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