Stefan Birkner und Christian Grascha: Start-up-Förderung ist wirtschaftliche Daseinsvorsorge – Niedersachsen braucht einen ‚Gründerkonsens‘

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Stefan Birkner und Christian Grascha: Start-up-Förderung ist wirtschaftliche Daseinsvorsorge – Niedersachsen braucht einen ‚Gründerkonsens‘ Christian Grascha - fdp-fraktion-nds.de
(BWP) Eine dynamische und innovative Gründerszene ist wesentlich für die digitale Transformation. Sie liefert Impulse, erschafft neue Wertschöpfungsketten, disruptive Technologien und innovative Geschäftsmodelle. Sie zu fördern liegt der FDP-Fraktion besonders am Herzen. Zumal Niedersachsen erhebliches Potenzial besitzt, dieses aber bislang zu wenig gefördert wird. „Niedersachsen ist im Bereich der Start-ups – wie in so vielen Bereichen – Mittelmaß. Das darf aber nicht der Anspruch sein. Wir wollen an die Spitze und Niedersachsen zum Start-up-Standort Nummer eins machen“, so Stefan Birkner, Vorsitzender der FDP-Fraktion. Seine Fraktion habe daher ein umfassendes Gutachten in Auftrag gegeben, dass die aktuelle Situation für Start-ups in Niedersachsen intensiv beleuchtet und gleichzeitig zahlreiche konkrete Handlungsempfehlungen gibt, die nun nach und nach in politische Initiativen münden sollen.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Christian Grascha, bemängelt die fehlende Priorisierung des Themas in der Landespolitik. „Der zuständige Minister fremdelt bislang mit dem Thema, dabei ist Start-up-Förderung wirtschaftliche Daseinsvorsorge“, so Grascha. Die durchaus vorhandenen guten Ansätze und Projekte seien allesamt noch von seinem Vorgänger initiiert worden. Grascha: „Minister Althusmann ist kein Start-up-, sondern vielmehr ein Stand-still-Minister.“ Die FDP-Fraktion würde daher nun die Initiative ergreifen und die notwendigen parlamentarischen Initiativen auf den Weg bringen. „Niedersachsen braucht einen Gründerkonsens, also eine fraktionsübergreifende Vision der Landesregierung, die auch über diese Legislatur hinausgeht. Schnelle Erfolge gibt es hier nämlich nicht, solch eine Strategie ist auf Langfristigkeit angelegt“, so Grascha. Ganz konkret fordere er die Stärkung und den Ausbau der acht sehr erfolgreichen Start-up-Zentren und die schnelle Einführung der lange versprochenen Gründerstipendien. Darüber hinaus sollen in jeder niedersächsischen Stadt Co-Working-Spaces entstehen, die als „Satelliten“ der Start-up-Zentren fungieren. Gleichzeitig müssten die Hochschulen zu Hotspots für Gründer werden und Niedersachsen könne als „Labor für digitale Verwaltung“ fungieren.

Quelle: fdp-fraktion-nds.de

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