Lies erfreut über Jobentwicklung in Niedersachsen / Höchster Beschäftigungsstand Erfolg sozialdemokratischer Politik

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Lies erfreut über Jobentwicklung in Niedersachsen / Höchster Beschäftigungsstand Erfolg sozialdemokratischer Politik Olaf Lies - olaf-lies.de - Thiemo Jentsch
(BWP) Olaf Lies, stellvertretender Vorsitzender der niedersächsischen SPD und Wirtschaftsminister zeigte sich erfreut über die guten Arbeitsmarktzahlen in Niedersachsen. Die Bundesagentur für Arbeit hatte heute mit 4 Millionen Beschäftigten einen historischen Höchststand bei der Beschäftigung und mit 5,6 Prozent den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung bei der Arbeitslosigkeit in Niedersachsen bekannt gegeben.
 
„Noch nie standen so viele Menschen in Niedersachsen in Lohn und Brot“ freut sich Olaf Lies, stellvertretender Vorsitzender der niedersächsischen SPD und Landesminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. "Wichtig ist jetzt aber, dass die Qualität der Arbeitsbedingungen sich weiter verbessert und der Fachkräftemangel nicht zur Wachstumsbremse wird."
 
In den letzten zehn Jahren seien über 460.000 sozialversicherungspflichtige Jobs entstanden. Allein in den letzten fünf 300.000. Im Jahresschnitt 2016 waren vier Millionen Menschen in Niedersachsen erwerbstätig.
Für Lies besonders erfreulich: „Der Anteil der sozialversicherten Jobs ist um fünf Prozent gestiegen. Mehr als 2,8 Millionen Menschen haben gesicherte Arbeitsplätze. Sozialversicherte Jobs haben damit an Bedeutung endlich gewonnen. Das ist auch ein Erfolg des Mindestlohnes und unserer Schwerpunktsetzung für gute Arbeit“, bemerkt Lies.
 
Zudem sei es gelungen, die Jugendarbeitslosigkeit gegenüber 2005 zu halbieren. Auch sei es gelungen, mehr Langzeitarbeitslose zu Jobs zu verhelfen. Dazu trage auch ein eigenes Landesprogramm - 2. Chance - erheblich zu bei.
 
Weiter für gute Jobs und Vollbeschäftigung arbeiten
 
„Die guten Aussichten am Arbeitsmarkt wollen und werden wir weiter nutzen“, kündigte Lies an. „Dabei darf es aber nicht nur um diejenigen gehen, die zügig wieder in den sogenannten 1. Arbeitsmarkt gelangen können. Wir werden weiter mit eigenen Programmen im Umfang von 20 Millionen Euro dafür sorgen, dass Langzeitarbeitslose wieder einen Job bekommen. Wir werden weiter Beratung, Coaching und Schulung fördern, um den Menschen, die noch keinen Job gefunden haben, bestmöglich zu helfen. Dazu seien auch die Pläne des SPD Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten bestens geeignet, den Bezug von Arbeitslosengeld II stärker mit Qualifizierung zu verbinden. Die Agentur für Arbeit muss sich in den nächsten Jahren stärker zu einer Agentur für Arbeit und Qualifizierung entwickeln." Dringenden Handlungsbedarf sieht Lies beim SGB II. "Wir brauchen in den Programmen der JobCentern mehr Flexibilität um den Qualifizierungsbedarfen der Arbeitssuchenden gerecht zu werden. Dazu müssen wir das SGB II nach fast 13 Jahren und einer im Vergleich zu damals völligen Veränderung am Arbeitsmarkt dringend überarbeiten."  
 
Lies: „Wir stehen für das Thema ‚Gute Arbeit‘ wie kein anderer. Dazu gehören neben der Vollbeschäftigung natürlich auch eine gerechte Entlohnung und gute Arbeitsbedingungen. Wer arbeitet, muss von seinem Lohn anständig leben können. Deshalb setzen wir uns für eine Stärkung der Tarifbindung ein. Die starken Sozialpartner auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite haben einen großen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes. Das muss in Zukunft wieder stärker werden. Bei den großen Problemen gerade im Schlacht- und Zerlegebereich zeichnen sich die Erfolge immer stärker ab. Die durch die Landesregierung mit Nachdruck vorangetriebene gesetzlichen Änderungen auf Bundesebene und die Tatsache, dass Betriebe verstärkt den Wechsel von Werkvertragsbeschäftigung zu echter sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Betrieb setzen, bestätig unsere Arbeit.  Die Art der Beschäftigung muss in der Branche wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Nicht 80 Prozent Werkvertragsbeschäftigung darf die Regel sein. Ich fordere die Betriebe auf, mindestens 80 Prozent der Mitarbeiter wieder direkt einzustellen. Das ist auch die einzige Chance dauerhaft dem Thema Fachkräftemangel zu begegnen. Dazu gehört dann auch Teilzeitbeschäftigten verstärkt die Chance zu geben, in Vollbeschäftigung zu kommen. Allein in Niedersachsen wollen 210.000 Teilzeitbeschäftigte mehr Stunden arbeiten. Gleiches gilt für 180.000 Minijobber. Das ist ein enormes Potenzial an Fachkräften, das wir nutzen sollten. Nur von Vollbeschäftigung zu reden, aber keinen Finger dafür zu krümmen dabei auch die Qualität der Arbeit - Gute Arbeit - als Ziel zu definieren, ist halt zu wenig. Die SPD hat konkrete Programme und Angebote, damit die Menschen auch wirklich gute Arbeit finden“, meint Lies in Richtung CDU abschließend.

Quelle: SPD Landesverband Niedersachsen

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