Rede Anja Piel: Aktuelle Stunde - Milchmenge reduzieren statt Milchviehhaltung ruinieren

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Rede Anja Piel: Aktuelle Stunde - Milchmenge reduzieren statt Milchviehhaltung ruinieren Anja Piel - fraktion.gruene-niedersachsen.de - Sven Brauers
(BWP) Seit dem Ende der Milchquote hat die starke Überproduktion auf dem Milchmarkt zu einem dramatischen Verfall der Milchpreise geführt. Niedersachsen ist besonders von der Tiefpreissituation betroffen. Durch die anhaltende Marktkrise drohen den niedersächsischen Milchbauern Einnahmeverluste von jährlich bis zu 1,2 Milliarden Euro. Niedersachsen rangiert dabei mit 6,9 Millionen Tonnen erzeugter Milch pro Jahr hinter Bayern auf Platz zwei in Deutschland. Die Anzahl der Aufgaben vor allem kleiner und mittlerer Milchviehbetriebe steigt stetig. Eingriffe zur Mengensteuerung sind dringend erforderlich, um ein weitere Hofaufgaben zu vermeiden.



Video: YouTube - Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Niedersachsen

1 Kommentar

  • landlive karlo

    Frau Piel,
    es ist ja klar dass sie sich so äußern müssen, da sich die Grünen für eine politisch gesteuerte Mengenregulierung entschieden haben. Damit treffen sie ja auch die Mehrheit derjenigen Milchbauern wo grün wählen ODER bei den Grünen um ideologische Unterstützung bitten, konkret den Bauern wo sich durch BDM und AbL vertreten sehen. Nur, warum soll Bundesminister Schmidt dieser Linie folgen, wo doch etwa 2/3 der Milchbauern eine erneute Mengensteuerung ablehnen ? Die Einschätzung von 1/3 für die Mengensteuerung kommt übrigens vom BDM selbst. Und das ist, auch für Nicht-Ökonomen nachvollziehbar,NICHT die Mehrheit der deutschen Milchbauern. Gut, Herr Schaber hatte dazu 2008 seine eigene Einschätzung: " Wir kennen ja nicht nur die Anzahl der Betriebe wo wir vertreten, etwa 30%, sondern auch deren Milchmenge, da unsere Beiträge anhand der Betriebsgröße berechnet werden. Daher wissen wir, dass wir rund die Hälfte der Milch in Deutschland vertreten, daraus resultiert ja auch so eine Art Mehrheitsanspruch". Frau Piel , glaubt man dieser Angabe , so erkennt man auch ohne Mathematikstudium dass der BDM im Mittel nicht den kleineren Familienbetrieb vertritt. Vielleicht sollte ihre Partei sich mal gründlich mit der Wettbewerbsverzerrung durch eine Mengensteuerung befassen, um zu erkennen welchen Betrieben diese hilft. Aber bitte mit ökonomischer Beratung und nicht mit arrogant vertretener Ideologie. Es sollte der Linken und den Grünen doch eigentlich zu denken geben,das der BDM betont von ALLEN Parteien Unterstützung annimmt wo "ihre Sache" unterstützen.Und dies auch schon von erheblich weiter rechts geschah. Zu denken geben sollte doch auch, wie enormer Druck seinerzeit auf so genannte "Streikbrecher" ausgeübt wurde. Vorfälle , die der Bundessprecher des BDM Foldenauer als"absolut in Ordnung" bezeichnet hat. Gemeint sind hiermit immerhin gewaltsam geöffnete Tanks und angedrohte Brandstiftung gegenüber Bauern, welche sich öffentlich gegen den "Streik" äußern würden. Befragen sie hierzu doch mal den Herrn Goldmann(FDP) oder den Herrn Dirscherl (EKD).

    landlive karlo Samstag, 11. Juni 2016 20:03 Kommentar-Link

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