Sebastian Ehlers: Anständige Bezahlung ist ein effektives Mittel zur Bekämpfung des Fachkräftemangels

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Sebastian Ehlers: Anständige Bezahlung ist ein effektives Mittel zur Bekämpfung des Fachkräftemangels Sebastian Ehlers - CDU Mecklenburg Vorpommern
(BWP) Am Rande der Öffentlichen Anhörung im Rechtsausschuss des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern zur Änderung des Juristenausbildungsgesetzes erklärte der Rechtspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sebastian Ehlers: „Kern der Gesetzesänderung ist die Anhebung der Nettovergütung für Rechtsreferendare von derzeit 1035 auf 1358 EURO. Dies ist im bundesweiten Vergleich ein Spitzenwert! In gut zehn Jahren wird fast die Hälfte der Richter und Staatsanwälte von heute in Pension sein. Wir brauchen daher dringend beruflichen Nachwuchs. Eine gute Bezahlung ist nicht das einzige Argument dafür, in Mecklenburg-Vorpommern zu arbeiten – aber ein sehr gutes! Deswegen ist es richtig, dass wir die Nettovergütung für Rechtsreferendare anheben.

Zudem kann der juristische Vorbereitungsdienst künftig im Beamtenstatus abgeleistet werden. Mecklenburg-Vorpommern wäre das einzige Bundesland, in dem dies möglich ist - und damit für junge Juristen zusätzlich attraktiv.

Auch das rechtswissenschaftliche Studium wird angepasst. Hier ist bisher ein Notenverbesserungsversuch möglich, wenn der Student einen sogenannten Freiversuch unternommen hat, sein Examen also bis zum achten Semester (oder früher) angegangen ist. Eine Notenverbesserung wird in Zukunft auch außerhalb dieser Regelungen möglich sein, so dass auch diejenigen, die nicht in „Rekordzeit“ studieren, die Möglichkeit auf eine Verbesserung ihrer Note erhalten.

Alle Anzuhörenden haben sich positiv zum Gesetz geäußert – Katy Hoffmeister und ihr Ministerium haben gute Arbeit abgeliefert!“

Quelle: CDU-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern

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