Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau / Innenministerium unterstützt Kommunen finanziell dabei, Auflagen zu erfüllen

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau / Innenministerium unterstützt Kommunen finanziell dabei, Auflagen zu erfüllen Lorenz Caffier - regierung-mv.de - Uto Sachse
(BWP) Mecklenburg-Vorpommern profitiert stärker als andere Bundesländer vom Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau. Rund 1,3 Milliarden Euro sollen in schnelle Internetverbindungen investiert werden, überwiegend aus Bundes- und Landesmitteln finanziert. Der Kommunale Eigenanteil beträgt 10% und wird durch den Kommunalen Aufbaufonds M-V getragen. Die Landkreise fungieren im Förderverfahren des Breitbandausbaus in Mecklenburg-Vorpommern als Antragsteller für die Ausbauprojekte in ihrem Kreisgebiet. Im 2. Call (Förderaufruf) des Bundesförderprogramms Breitband enthielten die vorläufigen Zuwendungsbescheide des Bundes für die Landkreise umfangreiche Auflagen. Um diese Auflagen zu erfüllen, mussten detailliertere Netzpläne erstellt und die dazugehörenden Wirtschaftlichkeitsberechnungen vorgenommen werden. Mit der Erarbeitung dieser Unterlagen wurde die TÜV Rheinland Consulting GmbH beauftragt. So konnten die geforderten Daten qualitäts- und termingerecht übermittelt und die Mittelbereitstellung seitens des Bundes gesichert werden. Die den Landkreisen dadurch entstandenen Zusatzkosten werden durch das Land zu 100 %gefördert.

So erhält der Landkreis Vorpommern-Greifswald bezogen auf 7 Projektgebiete Fördermittel in Höhe 86.590,35 EUR. Innenminister Lorenz Caffier übergab dazu heute in Anklam den Förderbescheid an die Landrätin Frau Dr. Barbara Syrbe.

„Die Antragstellung ist hoch komplex, weil eine Vielzahl von Daten zur tatsächlichen Versorgungssituation, zu den künftigen Übertragungsbedarfen, zu den veranschlagten Kosten usw. erhoben und abgeglichen werden müssen“, so der Minister. „Da ist es nur folgerichtig, dass wir die Landkreise auch finanziell dabei unterstützen, die Voraussetzungen zu erfüllen, um für ihre Ausbauprojekte in den Genuss des Bundesförderprogramms zu kommen.“

Quelle: regierung-mv.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesWirtschaftsPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.