JU M-V für gemeinsamen Wirtschaftsraum Norddeutschland

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
JU M-V für gemeinsamen Wirtschaftsraum Norddeutschland Marko Schultz - Junge Union MV
(BWP) Die Junge-Union Mecklenburg-Vorpommern fordert eine bessere Anbindung an die Metropolregion Hamburg. Eine gute Vernetzung in der Wirtschaft, dem Tourismus und in der Infrastruktur wäre eine große Chance vor allem für Westmecklenburg und somit auch für das gesamte Bundesland.

„Die Metropolregion Hamburg ist eine der wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland. Sie ist für die wirtschaftliche Entwicklung von Mecklenburg-Vorpommern und die westmecklenburgischen Landkreise von erheblicher Bedeutung. Daher ist mir schleierhaft, wie eine der wichtigsten Bahn-Pendlerrouten, die Strecke RE 1 Hamburg-Schwerin-Rostock, durch das Landesverkehrsministerium, dem SPD-Landrat Rolf Christiansen sowie der SPD-Kreistagsfraktion Ludwigslust-Parchim derart stiefmütterlich behandelt werden kann. Die Bahn hat in einem Flächenland eine große Bedeutung. Jegliche Fahrzeitverzögerungen für Pendler ist Gift für die Region. Ein kluges Eingreifen des Verkehrsministeriums im Vorfeld der Veränderungen der Fahrzeiten wäre notwendig gewesen. Doch alle Beteiligten haben lieber Däumchen gedreht. Die Folgen des Nichtstuns sind enorme Verschlechterungen für die Pendler“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern, Marko Schultz.

„Aber das ist noch nicht alles: Brauchen wir mehr als 30, im Wettbewerb zueinander stehenden, Wirtschaftsfördergesellschaften in einer Metropolregion? Hört man aus Mecklenburg-Vorpommern Unterstützerrufe zur Elbvertiefung? Diese und viele andere Fragen muss sich die Landesregierung M-V stellen. Wir fordern: Schluss mit der Kleinstaaterei! Alle Beteiligten müssen den Focus auf einen gemeinsamen Wirtschaftsraum Norddeutschland legen. Mecklenburg-Vorpommern muss sich klar zur Elbvertiefung bekennen, um auch unsere die Regionen zu stärken. Die Ozeanriesen mit einer Länge von 400 Meter und einem Tiefgang von 16 Meter, dürfen dem Hamburger Hafen nicht verloren gehen. Die erfolgreiche Ansiedlung der Unternehmen entlang der A24, deren Stärke im Export liegt, würde darunter massiv leiden. Die Landesregierung muss sich auch mehr um die Bahn-Infrastruktur des Landes, besonders in Anbindung an die Metropolregion, kümmern und den Ausbau weiter vorantreiben. Nur so können wir den wirtschaftlichen Erfolg der Region Westmecklenburg sichern“, so Schultz.

Quelle: ju-mv.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesWirtschaftsPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.