Öko-Landwirtschaft: Es lohnt sich in Hessen, Biobauer zu werden

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Öko-Landwirtschaft: Es lohnt sich in Hessen, Biobauer zu werden Martina Feldmayer - gruene-hessen.de
(BWP) Hessen ist Vorreiter bei der Öko-Landwirtschaft. Das zeigen die Antworten von Umweltministerin Priska Hinz auf eine Große Anfrage der FDP-Fraktion, die im heutigen Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz thematisiert wurde. „Die Saat geht immer weiter auf. Die Zahlen und Fakten, die hier schwarz auf weiß geliefert werden, zeigen uns deutlich, dass der Ökolandbau in Hessen boomt. Besonders erfreulich ist, dass die Ökomodellregion Wetterau von der konventionellen Landwirtschaft und der ökologischen Landwirtschaft zusammen getragen wird. Hier zeigt sich: konventionelle Landwirtschaft und Öko-Landwirtschaft können gemeinsam existieren und voneinander profitieren“, so Martina Feldmayer, Sprecherin für Landwirtschaft bei den GRÜNEN. „Die FDP hat im Ausschuss deutlich gezeigt, dass das nicht die Antwort ist, die sie hören wollte. Das ist schade. Wir hatten uns erhoffe, dass die FDP, jetzt wo ihr die Fakten und Zahlen vorliegen, dies sachlich bewerten würde.“

Zum 31. März 2015 habe es weitere 120 Neuanträge von Erzeugerbetrieben gegeben, auf Bio-Bewirtschaftung umzustellen. Dazu Feldmayer: „Es hat sich herumgesprochen, dass es sich lohnt, in Hessen Biobauer zu werden. Es gibt verlässliche Rahmenbedingungen für die Förderung und eine gute Planungsperspektive.“ Nun müsse diese Entwicklung weiter verstärkt werden. „Wir können gerade im Gemüse- und Sonderkulturanbau, aber auch in kleineren Zweigen wie der Schafhaltung und der Imkerei noch viele Biobetriebe gebrauchen. Die Nachfrage nach Bio aus Hessen ist riesig.“

Auch dass ein hessischer Betrieb zu den Preisträgern des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau 2016 zählt, sei ein Beleg dafür, dass Hessen bei Ökolandbau ganz weit vorn liege.

Quelle: gruene-hessen.de/landtag

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