EY-Mittelstandsbarometer / Al-Wazir: „Eindrucksvolle Bestätigung für Hessens Mittelstandspolitik“

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EY-Mittelstandsbarometer / Al-Wazir: „Eindrucksvolle Bestätigung für Hessens Mittelstandspolitik“ Tarek Al Wazir - wirtschaft.hessen.de - HMWEVL
(BWP) Als ausgesprochen erfreulich hat Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir die am Dienstag veröffentlichten Ergebnisse des Mittelstandsbarometers Januar 2016 der Wirtschaftsberatung Ernst & Young (EY) für Hessen bezeichnet, die auf einer bundesweiten telefonischen Befragung von 3000 mittelständischen Betrieben in Deutschland basieren.

Dass der hessische Mittelstand im Bundesvergleich gerade bei den Bereichen Geschäftsklima, Geschäftslage, Geschäftsprognosen und Investitionsbereitschaft jeweils auf den ersten beiden Plätzen rangiere, verdeutliche die hohe Zufriedenheit der heimischen Wirtschaft mit der gegenwärtigen Situation und die Zuversicht, mit der man die künftige Entwicklung sehe, so Al-Wazir. Zugleich werde damit auch die Mittelstandspolitik der Hessischen Landesregierung eindrucksvoll bestätigt.

Die Ergebnisse des EY-Mittelstandsbarometers deckten sich auch mit der konjunkturellen Zuversicht, die der Hessische Handwerkstag kürzlich für das Jahr 2016 hervorgehoben habe.

Förderung des Mittelstands von höhster Priorität

Für die Hessische Landesregierung sei der Erhalt und der Ausbau eines mittelstandsfreundlichen Umfeldes, vor allem die Schaffung neuer und Sicherung bestehender Arbeitsplätze weiterhin von höchster Priorität. „Das Wirtschaftsministerium unterstützt Existenzgründungen und Unternehmen vor allem durch Beratungsförderung, Programme zur Kredit- und Bürgschaftsförderung, das Eingehen von Beteiligungen sowie durch Regionalförderung in ausgewiesenen Fördergebieten“, so der Minister.

Diese Angebote richteten sich an alle Branchen, einschließlich der Freien Berufe und des Handwerks. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die kürzlich veröffentlichte Förderbilanz 2015, nach der Investitionen mit einem Gesamtvolumen von 350 Millionen Euro angestoßen, mehr als 1.100 Arbeitsplätze neu geschaffen und 14.000 bestehende gesichert worden seien.

Flüchtlinge als Chancen

Besonders bedeutsam bezeichnete Al-Wazir, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen in Hessen in der Zuwanderung von Flüchtlingen eine Chance sehe, die Auswirkungen des Fachkräftemangels zu mildern. Mit dieser Einschätzung lägen die hessischen Mittelständler über dem Bundesdurchschnitt.

„Unsere Aufgabe ist es, die Zuwanderung von Flüchtlingen in die Fachkräftesicherung mit einzubeziehen“, so der Minister. Die nach Hessen kommenden Flüchtlinge müssten dabei unterstützt werden, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Wirtschaftsministerium leiste einen wichtigen Beitrag hierzu. „Wir leiten junge Erwachsene mit Sprachförderbedarf bis zum Alter von 27 Jahren hin zur betrieblichen Ausbildung“, hob Al-Wazir hervor. Dazu gehöre eine intensive Berufsorientierung mit berufsbezogenem Spracherwerb, die Gewinnung zusätzlicher Arbeitsplätze und für Flüchtlinge eine spezielle Ausbildungsbegleitung.

Quelle: wirtschaft.hessen.de

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