Breitbandbüro unterstützt Kommunen

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Breitbandbüro unterstützt Kommunen Tarek Al Wazir - wirtschaft.hessen.de - HMWEVL
(BWP) Das Breitbandbüro Hessen wird die hessischen Kommunen künftig beim Ausbau der Breitbandnetze unterstützen: „Bisher waren Koordination und Beratung in Projektform organisiert; dies wird den wachsenden Anforderungen aber nicht mehr gerecht“, erläuterte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir. Daher wird die bisherige Geschäftsstelle zum Breitbandbüro bei Hessen Trade & Invest (HTAI) aufgewertet, das alle operativen Aufgaben übernimmt und selbstständig agiert. „Breitbandausbau ist eine Daueraufgabe und braucht dauerhafte Strukturen“, sagte der Minister.

Flächendeckend schnelles Internet bis 2018

Bis Ende 2018 soll in Hessen ein flächendeckender Zugang zu Internet-Anschlüssen mit mindestens 50 Mbit/s bestehen. Derzeit liegt die Versorgungsquote bei gut 70 Prozent. „Schnelles Internet ist eine unerlässliche Infrastruktur für Bürger und Unternehmen. Dabei unterstützen wir die Kommunen erstmals auch mit direkten Zuschüssen“, sagte Al-Wazir. „Wir stellen 36 Mio. Euro als Kofinanzierung bereit, damit unsere Kommunen so weit wie möglich vom Förderprogramm des Bundes profitieren können. Der Odenwald-, der Main-Kinzig- und der Hochtaunuskreis sind bereits die drei bestversorgten Landkreise Deutschlands. In der zweiten Jahreshälfte startet der Ausbau auch im Vogelsberg und der Wetterau sowie in den fünf nordhessischen Kreisen.“

Beratung zu Technik, Finanzierung und Förderung

HTAI ist die landeseigene Wirtschaftsfördergesellschaft. Deren Geschäftsführer Dr. Rainer Waldschmidt sagte: „Struktur und Leistungsangebot des Breitbandbüros orientieren sich am Informationsbedarf der Landkreise. Dies reicht von Finanzierung und Förderung bis hin zu technischen Fragen der Erschließung. Mit professioneller Betreuung und aktiver Koordination der Akteure wollen wir für die infrastrukturelle Grundlage der Digitalisierung Hessens sorgen.“ Das Breitbandbüro Hessen unter Leitung von Wolfram Koch arbeitet dabei eng mit den Landkreisen, den Telekommunikations- und Versorgungsunternehmen sowie mit Behörden, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Kammern und Verbänden zusammen.

Quelle: wirtschaft.hessen.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesWirtschaftsPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.