Ovens: Startup-Standort Hamburg braucht klares politisches Konzept

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Ovens: Startup-Standort Hamburg braucht klares politisches Konzept Carsten Ovens - CDU-Bürgerschaftsfraktion
(BWP) In dieser Woche wurde der Deutsche Startup Monitor vom Bundesverband Deutsche Startups vorgestellt. Mit 1.837 Startups, die fast 20.000 Mitarbeiter repräsentieren, ist dies die bundesweit größte Studie zur Entwicklung der Gründerszene in Deutschland. Gezählt werden Unternehmen, die jünger als zehn Jahre sind, ein innovatives Geschäftsmodell oder eine entsprechende Technologie als Grundlage und ein signifikantes Wachstum an Mitarbeitern oder Umsatz haben.

Dazu erklärt Carsten Ovens, Fachsprecher für Wissenschaft und Digitale Wirtschaft: „Der Deutsche Startup Monitor 2017 zeigt einmal mehr auf, wie vielfältig die innovative Gründerszene in Deutschland ist. Dabei wird auch deutlich, dass Berlin zwar einen Schwerpunkt der Startup-Szene bildet, jedoch längst nicht mehr der einzige Hotspot in Deutschland ist. Startups profitieren von regionalen Clustern, starken Universitäten und wollen international wachsen. Der Report benennt auch einige Handlungsfelder für Hamburg: so ist hier der Anteil weiblicher Gründer bundesweit am geringsten. Mit dem Antrag „Hamburgs Gründerinnen stärken" hat die CDU dazu einen Impuls in die Bürgerschaft eingebracht, der nun im Wirtschaftsausschuss beraten wird. Hamburg ist ebenfalls Schlusslicht bei ausländischen Gründern, wie bereits eine Studie des HWWI im letzten Herbst andeutete. Für die Internationalisierung des Startup-Standorts muss endlich mehr getan werden. Und auch in Sachen Finanzierung besteht weiterhin Handlungsbedarf. Der Hamburger Innovations-Wachstumsfonds bleibt die nächsten Jahre ein Papiertiger. Das reicht nicht. So vergibt die Hamburger Startup-Szene für die Politik des rot-grünen Senats insgesamt auch nur mittelmäßige Noten. Hamburgs Senat ist nicht Vorreiter sondern Mitläufer und das ist auf Dauer zu wenig. Vor diesem Hintergrund fordern wir von Rot-Grün ein klares politisches Konzept zur Förderung der Startup-Szene, um Hamburg tatsächlich und wie angekündigt zur Innovationsmetropole auszubauen.“

Quelle: cdu-hamburg.de

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