Ovens: Hamburg als Investitionsstandort in der Startup-Szene weiter hinten dran

Artikel bewerten
(0 Stimmen)
Ovens: Hamburg als Investitionsstandort in der Startup-Szene weiter hinten dran Carsten Ovens - CDU-Bürgerschaftsfraktion
(BWP) Im letzten Jahr bejubelten SPD und Grüne die vermeintliche Spitzenposition Hamburgs in der deutschen Startup-Szene. Genauer betrachtet galt dies ohnehin nur, wenn man die Zahl der gegründeten Startups je 10.000 Einwohner nimmt. Ein differenziertes Bild präsentiert nun das Startup-Barometer der Unternehmensberatung EY, das sowohl Finanzierungsrunden wie auch investiertes Kapital für die deutsche Startup-Szene betrachtet. Dazu erklärt Carsten Ovens, Fachsprecher für Digitale Wirtschaft der CDU-Fraktion: „Das Startup-Barometer zeigt schonungslos, wie groß die politischen Baustellen in Hamburg noch sind. Während die Zahl der Finanzierungsrunden im Vergleich zum Vorjahr bundesweit steigt, sinkt sie in Hamburg. Auch mit Blick auf das investierte Kapital entwickelt sich Hamburg unterdurchschnittlich. Der bundesweite Anteil des in die hiesige Gründerszene investierten Kapitals ging im Vergleich zum Vorjahr sogar zurück. Fast 70% der Investitionen in die deutsche Startup-Szene entfallen derweil auf Berlin, nach Hamburg gehen gerade mal 5,3%. Ähnlich sieht es für alle einzelnen Segmente der Startup-Szene aus. Entsprechend verwundert es nicht, dass unter den Top Transaktionen 2017 kein Hamburger Startup gelistet wird. Wenn Hamburg Innovationsmetropole sein soll, muss der rot-grüne Senat endlich die Rahmenbedingungen schaffen: Innovationsparks an allen Hochschulen, bessere Angebote für frühe Finanzierungsrunden und eine echte Unterstützung der Startup-Szene, um Investoren zu erreichen und nach Hamburg zu holen.

Quelle: cdu-hamburg.de

Schreibe einen Kommentar

Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum o. g. Artikel. Beachten Sie, dass wir unseriöse Kommentare, Beleidigungen, Werbung, etc. nicht freischalten. Das Team vom BundesWirtschaftsPortal distanziert sich öffentlich und rechtlich von allen publizierten Pressemeldungen und Kommentaren. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion.