Ovens: Maßnahmen zur Förderung innovativer Unternehmen greifen zu kurz

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Ovens: Maßnahmen zur Förderung innovativer Unternehmen greifen zu kurz Carsten Ovens - CDU-Bürgerschaftsfraktion
(BWP) In einer heutigen Pressekonferenz haben die Fraktionen von SPD und GRÜNEN ihren Antrag zur Gründung eines „Hamburger Innovations-Wachstumsfonds“ vorgestellt. Nachdem der Senat erst kürzlich seine Prognosen bezüglich der Förderung von Existenzgründungen deutlich nach unten korrigieren musste, scheint sich Rot-Grün nach fast einem Jahr Regierungsarbeit erstmals auf einen Ansatz zur Förderung innovativer Unternehmen verständigt zu haben.

Dazu erklärt Carsten Ovens, Sprecher für Digitale Wirtschaft der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Was die Förderung innovativer Unternehmen anbelangt, hat Hamburg einen immensen Nachholbedarf. Zahlreiche Initiativen der CDU, die auf eine Förderung innovativer Unternehmen unter anderem durch die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Wagniskapital und Gründer abzielten, wurden von Rot-Grün unbegründet abgelehnt. Noch in der letzten Sitzung des Wirtschaftsausschusses hatte Rot-Grün einen Startup-Antrag der FDP zum Cluster-Management mit der Begründung einer Verstaatlichung abgelehnt. Dass SPD und Grüne nun mit einem eigenen Vorschlag zu einem staatlichen Fonds aufwarten, ist doch scheinheilig. Dennoch begrüßen wir es, dass man sich auf Seiten der Koalitionspartner endlich mit dem Gedanken befasst, wie eine bessere Förderung innovativer Unternehmen aussehen könnte. Die Gründung eines „Hamburger Innovations- Wachstumsfonds“ ist ein erster Ansatz, über dessen konkrete Ausgestaltung im Wirtschaftsausschuss ausführlicher zu diskutieren sein wird. Wir gehen davon aus, dass der Senat auf der Umsetzungsseite Schwierigkeiten dabei bekommen könnte, 90 Mio. Euro Kapital von privaten Unternehmen und Kapitalgebern einzusammeln. Für einen staatlichen Fond ist das eine Hausnummer und alles andere als einfach. Um die Bedürfnisse insbesondere junger innovativer Startups noch besser beleuchten zu können, fordern wir eine Expertenanhörung zu selbigem Thema im Wirtschaftsausschuss der Bürgerschaft.“

Quelle: cdu-hamburg.de

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