Die Senatorin für Finanzen / Senat beschließt 610 Ausbildungsplätze für 2016

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Die Senatorin für Finanzen / Senat beschließt 610 Ausbildungsplätze für 2016 Karoline Linnert - senatspressestelle.bremen.de
(BWP) 610 Plätze für Auszubildende, Praktikanten im Bereich der angehenden Erzieherinnen und Erzieher sowie Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen sowie Teilnehmende am Dualen Studiengang Soziale Arbeit hat der Senat beschlossen. Zum Vergleich: 2013 gab es 462 Plätze. Damit wird das Ausbildungsangebot in nur drei Jahren um 148 Plätze aufgestockt. Bürgermeisterin Karoline Linnert betont: "Wir brauchen qualifizierten Nachwuchs für einen leistungsfähigen und serviceorientierten öffentlichen Dienst. In den kommenden Jahren werden viele Beschäftige des bremischen öffentlichen Dienstes altersbedingt ausscheiden. Die aktuellen Flüchtlingszahlen sind eine besondere Herausforderung. Beides hat der Senat beim heute beschlossenen Ausbildungsprogramm berücksichtigt."

Erstmalig wird der Duale Studiengang Soziale Arbeit ab dem Wintersemester 2016/2017 an der Hochschule Bremen angeboten. 15 Sozialinspektor-Anwärterinnen und –Anwärter sollen dort ausgebildet werden. Damit reagiert der Senat auf die zuletzt schwierige Stellenbesetzung im Sektor der Sozialpädagogik und der Sozialarbeit.

In 2016 werden insgesamt 105 bezahlte Anerkennungspraktikumsplätze für Erzieherinnen und Erzieher sowie 55 für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen angeboten. "Bremen baut das Kita- und Krippenangebot weiter aus. Dafür benötigen wir entsprechendes Fachpersonal."

Der Senat wirbt weiter gezielt um Menschen mit Migrationshintergrund für eine Ausbildung im öffentlichen Dienst. "Der öffentliche Dienst soll so bunt wie unsere Gesellschaft werden. Dank der Kampagne ‚Du bist der Schlüssel‘ sind wir diesem Ziel deutlich nähergekommen", sagt Karoline Linnert.

Neben den personalbedarfsbezogenen Ausbildungsgängen und Praktikumsplätzen für Anerkennungspraktikantinnen und -praktikanten werden in diesem Jahr weitere 70 Ausbildungsplätze in verschiedenen anerkannten Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz (zum Beispiel Gärtner/innen, Köche und Köchinnen sowie Kaufleute für Büromanagement) angeboten. Diese Auszubildenden werden in verschiedenen Einrichtungen und Werkstätten des öffentlichen Dienstes ausgebildet – für den eigenen Bedarf und darüber hinaus. Dieses Angebot richtet sich auch an benachteiligte Ausbildungsplatzsuchende, denen so der Einstieg ins Berufsleben erleichtert werden soll.

Qualifizierungschance für 100 junge Flüchtlinge
Nach den guten Erfahrungen mit Qualifizierungsmaßnahmen für junge Flüchtlinge zur Vorbereitung einer Ausbildung wird das Angebot im Rahmen des Programms "Zukunftschance Ausbildung" jetzt von 50 Plätzen in 2015 auf hundert Plätze in 2016 verdoppelt. In Kooperation mit der Handwerkskammer und der Handelskammer Bremen werden die Flüchtlinge durch eine einjährige Einstiegsqualifizierung auf die anschließende Berufsausbildung vorbereitet. Flankiert werden die Qualifizierungsmaßnahmen durch Sprachunterricht und ausbildungsbegleitende Hilfen. Karoline Linnert: "Ein wichtiger Beitrag zur Integration und zur Bekämpfung des Fachkräftemangels."

Quelle: senatspressestelle.bremen.de

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