(BWP) Anlässlich der heutigen Vorstellung der Tourismusstrategien für das Land Bremen und die Stadt Bremen kritisiert der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Jörg Kastendiek, die vorgelegten Konzepte: „Leider verpasst der Senat erneut die Chance, den Tourismus in Bremerhaven und Bremen nachhaltig und konzeptionell überzeugend aufzustellen. Den Konzepten fehlt sowohl eine schlüssige Herleitung, die notwendige Verbindlichkeit als auch eine tragfähige Finanzierung. Damit werden die Fehler der Vergangenheit wiederholt.“ Eigentlich hatten die Beratungen, nach Auffassung des CDU-Wirtschaftsexperten, mit einer gründlichen Analysephase vielversprechend begonnen, dabei sei die in der Vergangenheit von der CDU geäußerte Kritik von unabhängigen externen Beratern bestätigt worden.Besonders kritisch sieht Kastendiek,…
(BWP) „Die Öffentlichkeit befindet sich wieder einmal in einer Warteschleife. Der Senat sitzt auf Zahlen zum Ausbildungsjahr 2017/2018, teilt sie aber nicht mit“, so Miriam Strunge, ausbildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. „Deshalb beantragen wir in der Bürgerschaft, dass diese Zahlen unverzüglich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.“ Strunge: „Üblicherweise werden bis Ende März jeden Jahres die Vorjahreszahlen zur Ausbildungssituation im Land Bremen zusammengestellt. Das umfangreiche Zahlenwerk ist die Grundlage dafür, die Lage zu bewerten und noch Impulse und Steuerungsmaßnahmen für das kommende Ausbildungsjahr setzen zu können. Nur: Die Öffentlichkeit wird wieder mal ins Wartezimmer gestellt. Erst wenn das Plenum der…
(BWP) 25 Prozent der Azubis brechen die Ausbildung ab. Dies kommentiert die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Bremen, Birgit Bergmann, wie folgt: „Die Abbrecherquote ist für mich Ausdruck der verbesserungswürdigen Berufsorientierung in den Schulen. Die meisten Azubis brechen ihre Ausbildung ab, weil sie keine Freude an dem Beruf gefunden haben. Aus unserer Sicht ist es daher wichtig, die Berufsorientierung in den Schulen zu stärken und enger mit der Wirtschaft zu verzahnen. Dazu gehören mehr verbindliche Praktika in unterschiedlichen Berufsrichtungen, sowie mehr externe Fachkräfte aus der Wirtschaft in den Schulen. Schülerinnen und Schüler müssen eine realistische Vorstellung über ihren angestrebten Beruf entwickeln…
(BWP) Die Zahl der jungen Menschen, die ihre Ausbildung abbrechen, steigt. Nach Medienberichten liegt die Abbrecherquote mit 25,8 Prozent so hoch wie seit Anfang der 90er-Jahre nicht mehr. Der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Thomas vom Bruch, sieht auch in Bremen eine negative Tendenz und fordert mehr Unterstützung. „Die Zahl der Ausbildungsabbrüche ist in den vergangenen Jahren in Bremen deutlich angestiegen. Von vormals im Bundesvergleich unterdurchschnittlichen Abbrecherquoten lag Bremen 2016 sogar über dem Bundesdurchschnitt“, erläutert vom Bruch. Die Zahlen gehen aus der Antwort des Senats auf eine große Anfrage der CDU-Fraktion aus Februar 2018 hervor (Drs. 19/1514). Obwohl die Zahl…
(BWP) Zur Erklärung von Hachez, zukünftig die Produktion am Standort Bremen zu schließen, erklärt die Vorsitzende der FDP-Fraktion Bremen, Lencke Steiner: „Nach Coca-Cola und Kellogg’s ist Hachez das dritte große Unternehmen, dessen Produktion innerhalb kurzer Zeit Bremen verlässt. Das Bremer Markensterben setzt sich ungehindert fort. Das sind ganz schlechte Nachrichten für Bremen. Jede Marke die Bremen verlässt bedeutet einen nachhaltigen Imageschaden. Ich bedauere daher die Entscheidung des Managements außerordentlich. Die betroffenen Mitarbeiter brauchen rechtzeitig eine neue Perspektive, um nicht in die Arbeitslosigkeit zu rutschen. Andere große Unternehmen wie Bosch oder die Bremer Landesbank bauen derzeit ebenfalls massiv Stellen ab. Da…
(BWP) In der heutigen Sitzung der Gesundheitsdeputation wird über das Thema Sonntagsöffnungen diskutiert. Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Bremen, Dr. Magnus Buhlert, erklärt dazu: „Bremen und Bremerhaven sind moderne Tourismuszentren. Das Festhalten an wenigen Tagen zur Sonntagsöffnung ist nicht mehr zeitgemäß. Gerade die Innenstadt in Bremen ist ein beliebter Treffpunkt am Wochenende. Wir Freien Demokraten setzen uns deshalb dafür ein, dass die altmodische Regelung zu Sonntagsöffnungen reformiert wird. Was in vielen Europäischen Ländern bereits gelebt wird, geht auch bei uns. Zukünftig sollen die Geschäfte in Bremen und Bremerhaven an bis zu 40 Sonntagen im Jahr ab 13 Uhr öffnen dürfen.…
(BWP) „Die angekündigte Streichung von 240 Stellen durch Bosch ist unverantwortlich. Sie wäre ein Schlag für die Belegschaft und für den Standort Huchting und ist durch die Unternehmensentwicklung nicht gerechtfertigt“, so Claudia Bernhard, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft. „Bosch hat gerade ein Rekordjahr hinter sich, mit einem dicken Umsatz-Plus und einer Milliarde mehr Gewinn als im Vorjahr. Aber statt zu investieren, wird Personalabbau betrieben. Zwei Drittel der Stammbelegschaft und womöglich zusätzlich 130 befristeten Beschäftigten kündigen zu wollen, um die Produktion nach Frankreich und Ungarn zu verlagern, ist nicht akzeptabel. Vermutlich wäre es der Einstieg in…
(BWP) Die Zufriedenheit der Bürger mit den Behörden in Bremen ist schlecht. Das zeigt ein neuer Index, den das Vergleichsportal "Netzsieger" veröffentlicht hat und den Bremen mal wieder von hinten anführt. Die Vorsitzende der FDP-Fraktion Bremen, Lencke Steiner, erklärt dazu: „Leider sind lange Wartezeiten und in der Schlange stehen charakteristisch für einen Behördengang in Bremen. Das muss aber nicht so sein. Der rot-grüne Senat schafft es jedoch nicht, den digitalen Fortschritt zur Verbesserung der Situation zu nutzen. Im Gegenteil. Die Digitalisierung wird immer noch viel zu stiefmütterlich behandelt. Dadurch wird die Chance verpasst, die Bremerinnen und Bremer von unnötigen Aufgaben…
(BWP) Die Integration von Behinderten über das Berufs- und Arbeitsleben ist seit Jahresanfang einen Schritt weiter. Darauf hat Sozialsenatorin Anja Stahmann am beim Neujahrsempfang der Werkstatt Bremen hingewiesen. Seit 1. Januar haben behinderte Menschen einen gesetzlichen Anspruch auf Lohnkostenzuschuss bis 75 Prozent, wenn sie die "Teilhabe am Arbeitsleben in einer Werkstatt" beanspruchen könnten und stattdessen angestellt werden in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis. "Arbeit ist nicht nur Broterwerb", sagte Senatorin Stahmann, "Arbeit macht auch einen ganz erheblichen Teil der Identität des Menschen in unserer Gesellschaft aus. Eine inklusive Gesellschaft muss bestrebt sein, Menschen mit Behinderungen die Normalität des Arbeitslebens so weit wie…
(BWP) Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jörg Kastendiek, begrüßt das gestern vorgestellte Positionspapier der Handelskammer: „Die Handelskammer hat mit ihrem Papier einen wichtigen und umfangreichen Beitrag geliefert. Die Wirtschaftsvertreter benennen sehr deutlich die Versäumnisse der rot-grünen Politik und skizzieren gleichzeitig die wesentlichen Handlungsfelder der Zukunft, ohne die wichtige Verantwortung der Unternehmen auszuklammern.“ Viele Forderungen der Handelskammer, wie unter anderem nach verstärkter Berufsorientierung an den Schulen, mehr Kooperationen zwischen Hochschule und Wirtschaft, ausreichend passgenauen Gewerbeflächen für Unternehmen und einem Stopp der Abwanderung der Mittelschicht nach Niedersachsen, deckten sich mit den Initiativen der CDU-Fraktion, so Kastendiek. „Es wird deutlich, dass die Handelskammer…
(BWP) Die FDP-Fraktion Bremen setzt sich für den Meisterbonus in Bremen ein und hat dazu einen Antrag in die Bremische Bürgerschaft eingereicht. Der Bonus in Höhe von 4.000 Euro soll an Handwerker gezahlt werden, die erfolgreich ihre Meisterprüfung bestehen. Die Fraktionsvorsitzende, Lencke Steiner, erklärt dazu: „Ohne Handwerk geht nichts. Deshalb haben sich immer mehr Bundesländer dafür entscheiden den erfolgreichen Handwerksprüflingen eine Prämie zu zahlen. Aktuell prüft auch Niedersachsen einen solchen Bonus. Bremen darf den Anschluss nicht verlieren. Wir fordern daher einen Meisterbonus von 4.000 Euro für jeden Handwerker, der seine Meisterprüfung erfolgreich absolviert und seit sechs Monaten in Bremen wohnt…
(BWP) Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jörg Kastendiek, erwartet von Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD), seine Kritik an den Unternehmen zurückzunehmen. Günthner hatte der Bremer Wirtschaft vorgeworfen, nicht genügend Ausbildungsplätze geschaffen zu haben. „Unreflektiert und willkürlich die Schuld für rückläufige Ausbildungsplätze allein anderen in die Schuhe zu schieben, ist das Gegenteil von Verantwortung. Der Wirtschaftssenator macht es sich zu einfach, wenn er glaubt, ein schickes Logo und moderne Neon-Farben reichen aus, um die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge zu erhöhen. Nur die schöne Verpackung bereitzustellen, ist zu wenig“, kritisiert der CDU-Abgeordnete. Die Jugendberufsagentur und der Ausbildungspakt seien gute und wichtige Ansätze. Um…
(BWP) „Mit den neuen Zahlen zur Ausbildungsbilanz im Land Bremen zeigt sich: Die Bremer Vereinbarungen haben ihr Ziel nicht nur verfehlt, sondern es ist sogar ein Ausbildungsabbau erfolgt. Jetzt sind neue Wege gefragt. Noch eine freiwillige Vereinbarung, an deren Ende 400 bis 500 weniger betriebliche Ausbildungsplätze stehen, brauchen wir nicht“, sagt Miriam Strunge, ausbildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. „Die logische Konsequenz aus der Misere ist die Einführung einer Landesausbildungsumlage“, so Strunge weiter. „Dafür machen wir uns als LINKE schon lange stark, zuletzt mit der Großen Anfrage ‚Möglichkeiten, Zulässigkeit und Notwendigkeit einer Landesausbildungsumlage im Land Bremen‘ vom 20. September 2017,…
(BWP) Die Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen stimmt heute über das Konzept „START Haus“ ab. Die Vorsitzende der FDP-Fraktion Bremen, Lencke Steiner, erklärt dazu: „Das START Haus stärkt die Startup-Szene und ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg Bremens zu einem echten Gründungszentrum. Ich freue mich besonders, dass so viele Forderungen der FDP umgesetzt werden. Wir haben uns insbesondere für die zentrale One-Stop-Agency, also einen zentralen Ansprechpartner für alle Anliegen um die Gründung, eingesetzt. Dies und auch die temporären Coworking-Spaces haben wir in ähnlicher Form bereits im Juli 2016 gefordert. Das zeigt, dass sich der konstruktive Einsatz aus der…
(BWP) „Die Insolvenz der Akademie Kannenberg darf nicht auf Kosten der betreuten Jugendlichen und der Beschäftigten gehen. Das muss der Senat sicherstellen“, so Cindi Tuncel, jugendpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft. „Die Beschäftigten brauchen eine Perspektive. Sie haben große Erfahrung in der Arbeit auch mit schwierigen Jugendlichen. Angesichts der unsicheren Aussichten werden sie jetzt anfangen, sich außerhalb von Bremen zu bewerben. Das Sozialressort ist gefordert, eine Anschlussplanung vorzulegen, gegebenenfalls auch mit Trägerwechsel. Das Interesse des Senats darf nicht nur auf die eventuell abzuschreibenden Forderungen richten, sondern muss auch dem Erhalt sozialpädagogischer Kompetenz in diesem nicht einfachen…