Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Cottbus geht an den Start / Wirtschaftsminister Gerber: Hilfe bei der Digitalisierung der Betriebe unverzichtbar

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Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Cottbus geht an den Start / Wirtschaftsminister Gerber: Hilfe bei der Digitalisierung der Betriebe unverzichtbar Albrecht Gerber - mwe.brandenburg.de - MWE
(BWP) Das Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Cottbus nimmt seine Arbeit auf. Es ist eines von derzeit 20 Zentren der bundesweiten Initiative „Mittelstand 4.0 – Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse“. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert da Zentrum über einen Zweitraum von drei Jahren mit insgesamt 3,5 Millionen Euro, die aus dem BMWi-Programm „Mittelstand digital“ stammen. Das brandenburgische Wirtschafts- und Energieministerium hat den Prozess der Antragstellung aktiv begleitet. „Ich freue mich, dass die Arbeit des neuen Mittelstand-Kompetenzzentrums in Cottbus nun beginnen kann“, sagte Wirtschaftsminister Albrecht Gerber heute am Rande des Spitzengesprächs zur Digitalisierung in Berlin. „Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen sind konkrete Unterstützungsangebote unverzichtbar, um die Prozesse in den Betrieben schrittweise zu digitalisieren. Mit dem Innovationszentrum Moderne Industrie Brandenburg haben wir bereits seit 2015 für Industrieunternehmen solche Impulse gesetzt und wissen, wie wichtig sie sind, um den Unternehmen die Chancen und Einsatzmöglichkeiten innovativer Technologien zu demonstrieren. Diese Erfahrungen bringt Brandenburg nun in die Arbeit des neuen Kompetenzzentrums ein und weitet sie auf den gesamten Mittelstand im Land aus“, so Gerber weiter.
 
Zentraler Bestandteil des neuen Kompetenzzentrums Cottbus sind Trainings- und Schulungsmaßnahmen für die Beschäftigten in den Betrieben – für Führungskräfte, Facharbeiter und Betriebsräte. Neben der zentralen Anlaufstelle an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg gehören weitere Kooperationspartner zum Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum: die Technische Hochschule Wildau, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, das  IHP Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik Frankfurt (Oder), die Industrie- und Handelskammer Cottbus als Repräsentant der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg sowie die Unternehmerverbände Berlin-Brandenburg und der Deutsche Gewerkschaftsbund Berlin-Brandenburg.
 
Minister Gerber: „Die Digitalisierung ist für den Mittelstand ein ambitioniertes technologisches Vorhaben. Es werden sich nicht nur die Abläufe in den Betrieben ändern, sondern neue Kompetenzanforderungen hinzukommen: da gilt es, die Belegschaften mitzunehmen. Deshalb begrüße ich den Ansatz des Mittelstand-Kompetenzzentrums Cottbus mit seinen Partnern in Wildau, Eberswalde und Frankfurt (Oder), dass auch die Sozialpartner – neben den Unternehmerverbänden auch die Gewerkschaften – in dieses Projekt einbezogen werden. Damit setzt Brandenburg als eines von 20 solcher Kompetenzzentren deutschlandweit ein wichtiges Zeichen.“
 
Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg

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