Fachkräftesicherung: Bundesregierung zu ambitionslos

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Fachkräftesicherung: Bundesregierung zu ambitionslos Kerstin Andreae - kerstin-andreae.de - DBT - Inga Haar
(BWP) Zur Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), wonach immer mehr Betriebe Schwierigkeiten haben, ihren Fachkräftebedarf zu decken, erklärt Kerstin Andreae, Sprecherin für Wirtschaftspolitik: Die DIHK weist zurecht darauf hin: Ohne Fachkräfte keine Innovation und kein wirtschaftlicher Erfolg. Das gilt gerade im beschleunigten Takt der Digitalisierung. Darum müssen die Alarmglocken läuten, wenn inzwischen die Hälfte aller Unternehmen Probleme hat, Fachkräfte für ihre offenen Stellen zu finden. Die Vorhaben der schwarz-roten Bundesregierung werden daran kaum etwas ändern. Zwar hat sie im Koalitionsvertrag eine Fachkräftestrategie angekündigt. Die bleibt aber zu ambitionslos. Das wird beim geplanten Einwanderungsgesetz der Großen Koalition deutlich, dessen Wirkung von vornherein limitiert wird. Qualifizierte Zuwanderung zur Arbeitsplatzsuche ist darin nicht vorgesehen. Für einen kleinen Betrieb aus Neumünster oder anderswo wird es daher schwierig bleiben, qualifizierte Bewerber aus dem Ausland zu rekrutieren, wenn er keine einheimische Kraft finden kann. Nur mit einem intelligenten Mix aus Qualifizierung, Nutzung der einheimischen Potenziale und Zuwanderung wird die Fachkräfte-Herausforderung zu meistern sein.
 
Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag

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