CDU wirbt für Freihandelsabkommen

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CDU wirbt für Freihandelsabkommen

(BWP) Die CDU Deutschlands stattet ihre Kreis-, Stadt- und Ortsverbände mit umfangreichen Informationsmaterialien zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) aus. Das Abkommen wird derzeit zwischen der Europäischen Union und den USA verhandelt. „Wir merken bei unseren Veranstaltungen, dass dieses Thema viele Menschen umtreibt“, erklärt CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber, „und wir merken, dass es da Sorgen und Ängste gibt, weil sehr viel Halbwissen im Umlauf ist.“ Gegner des Abkommens würden bewusst mit falschen Tatsachen argumentieren. Bestes Beispiel sei das Chlorhühnchen: „Damit werden viele Menschen emotional aufgeschreckt – obwohl es völlig klar ist, dass wir Chlorhühnchen nicht auf dem deutschen Markt haben wollen“, so Tauber.
 
Das Freihandelsabkommen mit den USA biete die Chance, gemeinsame Standards beispielsweise in der Technik, der Landwirtschaft oder dem Klimaschutz festzulegen, betont der CDU-Generalsekretär: „Wir wollen Handelshemmnisse abbauen, den Export stärken und damit zusätzliches Wachstum und neue Jobs schaffen. Wir können auch niedrigere Preise für die Verbraucher erreichen – unter Beibehaltung unserer hohen Standards beim Verbraucherschutz oder Datenschutz.“ Mit dem Informationspaket würden die Verbände der CDU „fit dafür gemacht, die Bürgerinnen und Bürger von den vielen Vorteilen eines solchen Abkommens zu überzeugen“, so Tauber. Denn im Gegensatz zu der Propaganda von TTIP-Gegnern werde das Abkommen eben nicht im Hinterzimmer verhandelt, sondern transparent und offen diskutiert.
 
Tauber sieht in TTIP „auch eine gute Gelegenheit für die Amerikaner zu zeigen, dass sie deutsche und europäische Interessen ernst nehmen. In einem vertrauensvollen Miteinander wollen wir zu einem Ergebnis kommen, das sich für Deutschland und Europa lohnt.“ Das könne auch einen wertvollen Beitrag dazu leisten, die bestehenden Risse im transatlantischen Verhältnis zu kitten.
 
Quelle: cdu.de
Bild-Quelle: cdu.de / Tobias Koch

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