Pschierer: "Mit ihren Ideen und Konzepten stärken die Gewinner ihre Kommunen und präsentieren geschickt ihren Standort"

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Pschierer: "Mit ihren Ideen und Konzepten stärken die Gewinner ihre Kommunen und präsentieren geschickt ihren Standort" Franz Josef Pschierer - stmwi.bayern.de
(BWP) Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer verleiht den bayerischen Stadtmarketingpreis 2018 in vier Größenklassen sowie einer Sonderkategorie an fünf bayerische Kommunen. Zwölf Städte und Gemeinden haben es in die Endauswahl geschafft. In vier verschiedenen Größenkategorien waren jeweils zwei bis vier Projekte nominiert worden. Einen Sonderpreis gibt es für den besten Projektstart. Dieser geht an das Stadtmarketing Deggendorf. Die Siegerkommunen sind Coburg, Donauwörth, Murnau und Obernburg. Pschierer: „Ich gratuliere den Siegern, aber auch allen anderen, die sich diesem Wettbewerb gestellt haben. Mit ihren Ideen und Konzepten stärken sie ihre Kommunen und präsentieren geschickt ihren Standort. Regionale Identität, Heimatgefühl und Verwurzelung zeichnen Bayern aus. Von lebendigen Innenstädten profitiert auch die regionale Wirtschaft. Vor allem aber geht es auch darum, dass sich die Menschen dort wohlfühlen, wo sie zuhause sind.“
 
Neben der Projektidee wurden vier zusätzliche Kriterien bewertet: Wirkung auf Image und Attraktivität, Kosten-Nutzen-Verhältnis, Innovationscharakter und Vorbildfunktion sowie Einbindung in die örtliche Stadtmarketing-Strategie.
 
In der Kategorie 1 – Größenklasse bis 10.000 Einwohner – unter sieben Bewerbern überzeugte Obernburg mit seinem Projekt ‚Römersommer Obernburg‘. Das Konzept der Stadt im unterfränkischen Landkreis Miltenberg hat durch die lebendige Vermittlung der eigenen Geschichte, durch ein kreatives und breit aufgestelltes Angebot für verschiedene Zielgruppen und durch eine erfolgreiche Bündelung der örtlichen Kräfte die Jury überzeugt.
 
In der Kategorie 2 – Größenklasse 10.000 bis 15.000 Einwohner – gewann Murnau. Die Markt-Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen konnte ihr Gemeindekrankenhaus, das zehn Jahre leer gestanden hatte, im Mai 2017 als ‚InnovationsQuartier‘ wiedereröffnen. Diese neue, zeitgemäße Nutzung, die Bürger- und Unternehmerbeteiligung im Entwicklungsprozess und die Schaffung beruflicher Chancen in Zukunftsbranchen beeindruckten die Juroren.
 
Donauwörth siegte in der Kategorie 3 – 15.000 bis 40.000 Einwohner. Die multikulturelle Stadt organisierte zusätzlich zum beliebten Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende das elftägige Kulturfestival DONwud. Das klare Statement zum Miteinander und der Mut zur Verantwortung auf Seiten der Organisatoren und Teilnehmer wird von der Jury mit dem Stadtmarketingpreis 2018 belohnt.
 
Bei den Städten über 40.000 Einwohner – Kategorie 4 – gewann Coburg mit seinem ‚ChristmasTree for the Queen‘. Die Stadt mit den historisch engen Verbindungen zum englischen Königshaus nutzte diese geschickt für Werbung in eigener Sache. Dieses professionelle Marketing erzielte europaweite Aufmerksamkeit und überzeugte die Jury ebenso wie die klare Einbindung in die Stadtmarketingstrategie.
 
Deggendorf wurde für seine Professionalität und Zielstrebigkeit, mit der in kürzester Zeit eine Stadtmarketingorganisation etabliert wurde, mit dem Sonderpreis für den besten Projektstart ausgezeichnet. Bereits im ersten Jahr des Marketingvereins konnten 23 Aktionen durchgeführt und 87 Mitglieder gewonnen werden.
 
Die Städte Rosenheim und Würzburg, Moosburg, Sonthofen sowie Ochsenfurt, Altötting und Sommerhausen zählten zu den Nominierten und erhielten durch den Minister eine Urkunde.
 
Der Stadtmarketingpreis wird vom bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert. Die Initiatoren sind der Handelsverband Bayern e. V., AKCS – Aktionskreis City- und Stadtmarketing Bayern e. V., die Wirtschaftsjunioren Bayern e. V. und CIMA Beratung + Management GmbH.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie

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